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Liebe Freundinnen und Freunde,
die Atombombenabwürfe von Hiroshima und Nagasaki jähren sich 2021 zum 76. Mal. Diese Jahrestage erinnern uns daran, uns möglichst so zu engagieren, damit solche Tragödien sich nicht wiederholen.
Allerdings: Aufgrund der aktuellen Atomrüstungspolitik steht die „Weltuntergangsuhr“ für die Menschheit nach Ansicht führender Wissenschaftler der „Bulletin of the Atomic Scientists“ erneut nur hundert Sekunden vor zwölf. Höchste Zeit also, sich für das Ende der atomaren Abschreckung einzusetzen.
Rund um die Gedenktage der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki vor 76 Jahren sind zahlreiche Aktivitäten geplant. Hauptforderung bei vielen Veranstaltungen sind der Abzug der US-Atomwaffen aus Büchel, Deutschlands Beitritt zum UN-Atomwaffenverbot sowie die weltweite Abrüstung von Atomwaffen.
Als Lebenshaus Schwäbische Alb – Gemeinschaft für Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V. laden wir zu folgenden Aktionen ein:
1. Mit Unterstützung von möglichst vielen Menschen wollen wir am 5. August einen Aufruf in Amtsblättern unserer Region bzw. Tageszeitungen veröffentlichen (Text siehe unten). Die Namen der unterstützenden Menschen bzw. Organisationen werden unter dem Aufruf aufgeführt.
Wir bitten Sie/Euch um Unterstützung. Spenden Sie/spendet für die Anzeige mindestens 10 Euro als Einzelperson, 25 Euro als Organisation.
Bankverbindung:
Lebenshaus Schwäbische Alb e.V.
GLS Bank
IBAN DE36 4306 0967 8023 3348 00
Verwendungszweck: Hiroshima-Nagasaki 2021
Formlose Rückmeldungen für diese Anzeigenaktion benötigen wir bis spätestens 31. Juli (bitte mit Namen und Anschrift per Mail an: info@lebenshaus-alb.de oder Fax 07574-91110 oder per Post an: Lebenshaus Schwäbische Alb e.V., Bubenhofenstr. 3, 72501 Gammertingen)
Wir würden uns sehr freuen, wenn es wieder eine ähnlich große Unterstützung geben würde wie letztes Jahr. Damals kamen so viele Spenden zusammen, dass wir außer ganzseitigen Anzeigen in den Amtsblättern unserer Region zwei weitere Anzeigen im Reutlinger Generalanzeiger und im Schwarzwälder Bote veröffentlichen konnten!
2. Wir gehören zu den Erstunterzeichnern einer Aktion der Pacemakers und der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Baden-Württemberg, die am 7.8. Zeitungsanzeigen in der taz und der FAZ schalten werden. Wir bitten darum, diese Aktion als Einzelperson bzw. Organisation ebenfalls zu unterstützen.
3. Für den Hiroshima-Gedenktag am 6. August laden wir zu einer Kundgebung in Gammertingen ein (18:30 Uhr am Stadtbrunnen in Gammertingen). Gemeinsam mit zahlreichen Aktionen an vielen Orten wollen wir damit sichtbar an die Opfer von Hiroshima und Nagasaki erinnern und einen deutschen Beitritt zum UN-Atomwaffenverbot fordern!
Wir freuen uns über Ihre/Deine Beteiligung an der Anzeigenaktion und/oder an der Mahnwache. Ebenso freuen wir uns, wenn andere Menschen auf diese Aktionen aufmerksam gemacht werden.
Vielen Dank für jede Beteiligung und Unterstützung!
Herzliche Grüße
Michael Schmid
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TEXT FÜR ZEITUNGSANZEIGEN
"Hiroshima und Nagasaki mahnen: Unsere Stimme für das Atomwaffenverbot!“
Die Opfer der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki am 6. und 9. August 1945 mahnen uns, für eine Welt frei von Atomwaffen einzutreten.
Heute bedrohen weltweit noch immer mehr als 13.000 Atomwaffen unsere Sicherheit. Jeder Einsatz dieser Massenvernichtungswaffen, ob vorsätzlich oder versehentlich, würde katastrophale, weitreichende und langanhaltende Folgen für Mensch und Umwelt nach sich ziehen. Die Atommächte planen dennoch, Milliarden in die Aufrüstung ihrer Arsenale zu investieren.
Seit dem 22. Januar 2021 ist der UN-Atomwaffenverbotsvertrag in Kraft. Er verbietet allen beigetretenen Staaten u.a. die Herstellung, die Stationierung und den Einsatz von Atomwaffen. Mehr als 90 Prozent der Bevölkerung sind dafür, dass Deutschland diesem wegweisenden Vertrag beitritt. Doch die derzeitige Bundesregierung boykottiert das Abkommen. Die Bundeswehr soll sogar neue Kampfflugzeuge für mehrere Milliarden Euro bekommen, damit sie auch zukünftig die in Büchel gelagerten Atombomben ins Ziel fliegen kann.
Am 26. September, dem von der Generalversammlung der Vereinten Nationen erklärten internationalen Tag zur Abschaffung aller Atomwaffen, ist Bundestagswahl.
Wir erwarten von der zukünftigen Bundesregierung:
- als Beobachter bei der 2022 stattfindenden Überprüfungskonferenz zum UN-Atomwaffenverbotsvertrag in Wien teilzunehmen – als ersten Schritt für einen raschen Beitritt Deutschlands zu diesem Vertrag;
- die Beschaffung neuer Atomwaffen-Trägerflugzeuge für die Bundeswehr zu stoppen;
- den Abzug aller US-Atombomben aus Deutschland
Rund um die Gedenktage der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki vor 76 Jahren finden vielfältige Aktivitäten statt. Lebenshaus Schwäbische Alb – Gemeinschaft für Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V. lädt für den 6. August zu einer Kundgebung (Stadtbrunnen in Gammertingen). Gemeinsam mit zahlreichen Aktionen an vielen Orten wollen wir sichtbar an die Opfer von Hiroshima und Nagasaki erinnern und uns für ein generelles Atomwaffenverbot einsetzen.
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Dies ist eine Aktion von Lebenshaus Schwäbische Alb – Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.
In Kooperation mit der Kampagne „Büchel ist überall! atomwaffenfrei.jetzt“ und der DFG-VK (Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen) Baden-Württemberg.
Unterstützt von:
(Vor- und Zunamen der unterzeichnenden Personen bzw. Namen von unterzeichnenden Organisationen werden hinzugefügt)
(Ende des Anzeigentextes)
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Weitere Hinweise:
Umfangreiche Übersicht zu den Aktivitäten rund um den Hiroshima- und Nagasaki-Gedenktag 2021 bei Netzwerk Friedenskooperative:
Aufruf der Pacemakers und der Deutschen Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Baden-Württemberg um Unterstützung für Zeitungsanzeigen in der taz und der FAZ am 7. August. Lebenshaus Schwäbische Alb gehört zu den Erstunterzeichnern dieses Aufrufs und bittet darum, diese Aktion als Einzelperson bzw. Organisation ebenfalls zu unterstützen:
Auf der Lebenshaus-Website finden sich zahlreiche Texte zu Hiroshima/Nagasaki und den Folgen, aber ebenso zur aktuellen Situation bei den Atomwaffen:
Hibakusha - Zeugnisse von Überlebenden aus Hiroshima und Nagasaki, wie z.B.
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