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Einladung zur 11. Tagung "We shall overcome!"
"Lebenshaus Schwäbische Alb" lädt herzlich zur
Teilnahme an der 11. Tagung "We shall overcome! -
Gewaltfrei aktiv für die Vision einer Welt ohne Gewalt
und Unrecht - vier biographische Zugänge" am
14. Oktober 2023 in Gammertingen (Landkreis
Sigmaringen) ein. Unter anderem werden Christoph
Besemer, Heike Hänsel, Michael Schmid und Katrin
Warnatzsch über ihr langjähriges Engagement berichten.
Gabriele Lang und Bernd Geisler werden diese
Veranstaltung mit ihrer Musik bereichern.
In Kombination dazu besteht am 15. Oktober die
Möglichkeit zur Teilnahme an einer Gedenkveranstaltung
an die Häftlinge des KZ Heuberg vor 90 Jahren und
einem Spaziergang am Donautalrand.
Anmeldeschluss ist am 6. Okt. 2023. Auf unserer
Website gibt es ausführliche Infos zur Tagung und zum
Gesamtprogramm unter:
>> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/014685.html
Liebe Freundinnen und Freunde,
heute vor 84 Jahren, am 1. September 1939, überfielen deutsche Truppen Polen. Damit wurde der 2. Weltkrieg begonnen, ein Krieg, der erst 6 Jahre später zu Ende gebracht wurde. Ein grausamer, brutaler Krieg, der 60 bis 70 Millionen Menschen den Tod brachte, davon rund 26 Millionen Tote alleine in der Sowjetunion. Welches unendliche Leid hinter diesen Zahlen steht, ist uns wahrscheinlich nur schwer vorstellbar. Aber jeder einzelne Tote hat unendliches Leid verursacht. Dazu kommen die vielen Verletzten und die vielen Flüchtlinge. Nach Ende des 2. Weltkriegs haben alle Friedenshoffnungen getrogen. Seit 1945 war die Welt lediglich 26 Tage ohne Krieg.
Seit 1957 wird in der Bundesrepublik der 1. September von Friedensorganisationen und Gewerkschaften im Gedenken an den 2. Weltkrieg als Antikriegstag begangen. "Nie wieder Krieg" lautete damals das Motto, das noch heute sehr aktuell ist.
Und für uns Pazifistinnen und Pazifisten, Antimilitaristinnen und Antimilitaristen, die den nach dem 1. Weltkrieg entstandenen War Resisters' International (WRI) angehören, gilt als Grundlage für die Mitgliedschaft eine weit über die direkte Kriegsdienstverweigerung hinausgehende Grundsatzerklärung. Die WRI-Erklärung, die von allen Mitgliedern weltweit unterschrieben wurde und wird, lautet wie folgt:
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"Der Krieg ist ein Verbrechen an der Menschheit.
Ich bin daher entschlossen, keine Art von Krieg
zu unterstützen und an der Beseitigung
aller Kriegsursachen mitzuarbeiten."
Grundsatzerklärung der War Resisters‘ International (WRI)
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Herzliche Grüße
Ihr / Euer
Michael Schmid
Die Texte und Informationen in unserem Newsletter und auf unseren Webseiten dienen der Information und sollen zum Nachdenken und zur Diskussion anregen. Sie entsprechen jeweils den persönlichen Einschätzungen der Autorinnen und Autoren und geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.
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Gedanken Leo Tolstois über Gewalt, Krieg und Revolution
Aus seinen Schriften, Tagebüchern und Briefen - Broschüre für die "Internationale der Kriegsdienstgegner", 1928. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/014817.html
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Schutz und Asyl für die Menschenrechtsverteidigerin Olga Karatch
Connection e.V., Bund für Soziale Verteidigung, Europäisches Büro für Kriegsdienstverweigerung und andere haben als Urgent Action ein Protest eMail an die litauische Regierung vorbereitet, das auf einfache Weise versendet werden kann. Nachdem die litauischen Behörden der belarussischen Menschenrechtsverteidigerin Olga Karatch politisches Asyl verweigert haben, haben wir die internationale Kampagne #protection4olga gestartet, um Schutz und Asyl für die Leiterin der Organisation "Our House" zu fordern. Sie kämpft in Belarus seit Jahren für die Menschenrechte, darunter das Recht auf Kriegsdienstverweigerung, und wird daher in ihrem Herkunftsland, wo sie vom Regime als "Terroristin" bezeichnet wurde, verfolgt und mit der Todesstrafe bedroht. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/014810.html
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Wie Selenskijs Sicherheitsdienst friedliche Stimmen unterdrückt & die Ignoranz der westlichen Medien
In dieser Folge von Die Quelle sprechen wir mit Yurii Sheliazhenko, Generalsekretär der Ukrainischen Pazifistischen Bewegung, über die Gründe, aus denen der ukrainische Geheimdienst unter Präsident Wolodymyr Selenskyj sein Haus durchsuchte und ihn beschuldigte, "die russische Aggression zu rechtfertigen", obwohl Jurij den russischen Krieg gegen die Ukraine für ein Verbrechen gegen die Menschheit hält. Yurii Sheliazhenko steht derzeit unter Hausarrest, und ihm drohen bis zu 5 Jahre Gefängnis. Wir untersuchen auch, wie es um die Friedensbewegung und die Medien in der Ukraine bestellt ist und ob Stimmen, die sich für einen Waffenstillstand und eine Deeskalation einsetzen, eine Plattform erhalten. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/014821.html
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Vor 50 Jahren in Chile: Blutiger Militärputsch am 11. September 1973
In diesem autobiografisch gefärbten Beitrag möchte ich an ein Ereignis erinnern, das vor 50 Jahren die Welt erschütterte. Am 11. September 1973 gab es einen blutigen Militärputsch in Chile gegen die demokratisch gewählte Regierung der Unidad Popular ("Volkseinheit"), einem Bündnis linker Parteien unter Führung des Sozialisten Salvador Allende. Ein auch für mich persönlich prägendes Ereignis. Von Michael Schmid. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/014808.html
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Antikriegstag: Es braucht besseren Schutz für russische Kriegsdienstverweiger*innen
Kriegsdienstverweigerung ist ein Menschenrecht – überall und auch im Krieg Russ*innen, die sich einem Militärdienst im Ukraine-Krieg entziehen, sollten ohne Wenn und Aber in Deutschland Zugang zu Schutz erhalten – dies ist bisher nicht der Fall. Zum Antikriegstag am 1. September fordern Connection e.V., die Ev. Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) und PRO ASYL von der Bundesregierung und dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) Verbesserungen ein. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/014825.html
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2023 Andreas Zumach Kaufbeuren: Krieg in der Ukraine und kein Ende?
Friedensfahrradtour der DFG-VK Bayern in Kaufbeuren - aus dem Bericht von Johanna Pfeffer: ... In Kaufbeuren konnten wir - dank der Zusammenarbeit mit der Kaufbeuerer Initiative für Frieden, Internationalen Ausgleich und Sicherheit (KIFIAS) eine überdachte Bühne für unseren Auftritt nutzen. Für die KIFIAS sprachen Silvia Strauch und Rudi Krumm u.a. über den Luftwaffenstandort am Fliegerhorst Kaufbeuren. Die Touransprache hielt Andreas Zumach, der von Ingolstadt bis Kaufbeuren mitradelte. Bereits im Rahmen der Vorgespräche für die Tourplanung hatten die Friedensaktivist:innen von KIFIAS ihren Bürgermeister Stefan Bosse (CSU) davon überzeugen können, Mitglied bei den Mayors for Peace zu werden und später erreichte uns in Lindau die Nachricht, dass die neue Mitgliedschaft tatsächlich besteht. Für den Abend hatte KIFIAS den Vortrag von Andreas Zumach zum Thema "Krieg in der Ukraine und kein Ende?" vorab beworben, so dass der Saal mit ca. 120 Zuhörer:innen gut gefüllt war. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/014809.html
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"Zeitenwende heißt Sozialabbau!"
Die Informationsstelle Militarisierung (IMI) hat soeben die Studie "Zeitenwende heißt Sozialabbau!" veröffentlicht. Darin warnt der geschäftsführende Vorstand der Informationsstelle Militarisierung (IMI), Jürgen Wagner, vor drastischen Kürzungen der Sozialausgaben: "Kürzlich wurden der Haushaltsentwurf für 2024 und die Finanzplanung bis 2027 vorgelegt. Erstmals sollen im kommenden Jahr Militärausgaben von 2% des Bruttoinlandsproduktes (BIP) erreicht werden. Die riesigen Dimensionen, um die es hier geht, sollen durch zwei sprachliche Nebelkerzen verdeckt werden: Einmal wird dies nur durch die Gelder des "Sondervermögens" der Bundeswehr erreicht, die in Wahrheit nichts anderes als Schulden sind. Und zum anderen hört sich 2% des BIP harmlos an, in Wahrheit sprechen wir aber von knapp 20 Prozent des gesamten Bundeshaushaltes!" >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/014823.html
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Deutsch-Russisches Plädoyer: "Verweigern Sie sich der Eskalation in den Köpfen!" - Zum morgigen Jahrestag des Todes von Michail Gorbatschow
Seit dem Atombombeneinsatz in Hiroshima ist die Menschheit als ganze tötbar. Das aus dieser Erkenntnis folgende und von Michail Gorbatschow mitentwickelte Neue Denken rückte daher das Überleben der Menschheit ins Zentrum des politischen Handelns. Heute ist eine Renaissance dringlicher denn je! - Ein deutsch-russisches Plädoyer für Deeskalation und ein "Neues Denken 2.0" in Zeiten des Krieges. Von Leo Ensel und Ruslan Grinberg. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/014819.html
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Vor 40 Jahren: Russe rettete die Welt vor einem Atomkrieg
Die Kampagne "Büchel ist überall! atomwaffenfrei.jetzt" ruft die Medien und die Friedensbewegung dazu auf, mit Berichten und Aktionen an Oberstleutnant Stanislaw Petrow zu erinnern, der die Welt vor 40 Jahren (am 26. September 1983) vor einem Atomkrieg bewahrte. Dem damaligen sowjetischen Offizier ist es zu verdanken, dass die atomare Befehlskette in Russland nicht gestartet wurde, obwohl sowjetische Frühwarnsatelliten der Kommandozentrale einen Angriff mit zunächst einer, dann insgesamt fünf US-Atomraketen auf die Sowjetunion meldeten. Der leitende Offizier Petrow interpretierte dies jedoch als Fehlalarm, da im Ernstfall mit viel mehr Raketenstarts gleichzeitig hätte gerechnet werden müssen. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/014824.html
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Atomwaffentests und nukleare Gerechtigkeit: ICAN Deutschland ruft zur Stärkung der Betroffenenperspektive auf
Zum Internationalen Tag gegen Atomwaffentests erinnert die Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN) an die vielen Menschen, deren Leben, Träume oder Gesundheit durch Atomwaffen zerstört wurden. Unter dem Leitspruch "Nuclear Survivors - Gemeinsam für nukleare Gerechtigkeit" setzt sich ICAN Deutschland in einer neuen Kampagne gemeinsam mit Betroffenen für ein stärkeres Bewusstsein für die Auswirkungen von Atomwaffentests, Atombombenabwürfen und der Produktion von Atomwaffen ein. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/014818.html
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Leonardo Boff: Konsumismus gefährdet das Leben auf der Erde
Die kapitalistische Logik besteht darin, aus allem Profit zu schlagen, und zwar durch die unbegrenzte Ausbeutung der Güter und Dienstleistungen der Natur, durch den erbitterten Wettbewerb zwischen allen auf dem angeblich freien Markt und durch die individuelle oder unternehmerische Akkumulation, die mit dem Staat bei der Verwaltung der öffentlichen Angelegenheiten konkurriert. Die Produktion zielt offensichtlich darauf ab, den Bedarf der Menschen an Nahrung und Lebensunterhalt zu decken, solange dieser Prozess rentabel ist. Die Produktion selbst wird auf den Markt gebracht und verdient ihren Preis im Wettbewerb, ohne sich um die natürlichen Ressourcen und die Umweltverschmutzung zu kümmern (die als externe Effekte betrachtet werden, die vom Staat gelöst werden müssen). Da es darum geht, unbegrenzten Reichtum zu erzeugen, hat man begonnen, Produkte zu produzieren, die nicht lebensnotwendig sind, aber wichtig, um Geld zu verdienen. Von Leonardo Boff. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/014815.html
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Aufruf zum Schutz der Pressefreiheit: Bündnis fordert Freilassung von Julian Assange
Die angespannte Situation um den Journalisten Julian Assange erreicht einen kritischen Punkt. Mit einem in Kürze erwarteten Urteil über das Berufungsverfahren vor dem Britischen High Court droht dem australischen Staatsbürger täglich die Abschiebung in die USA. In einer gemeinsamen Stellungnahme der deutschen Sektionen der ärztlichen und juristischen Friedensorganisationen IPPNW und IALANA appellieren die beiden Verbände an die Bundesregierung, insbesondere an Außenministerin Annalena Baerbock, sich gegenüber der US-Regierung energisch gegen eine Auslieferung von Assange auszusprechen. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/014820.html
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Aus einem vergessenen Land
Am 15. August jährte sich die Rückkehr der Taliban in Kabul zum zweiten Mal. Wir erinnern uns: Vor zwei Jahren zog die NATO unter US-Führung chaotisch ab, während die Extremisten nach zwei Jahrzehnten Abwesenheit abermals Kabul einnahmen. Reporter Emran Feroz ist in den letzten Wochen durch das Land gereist und berichtet mehrteilig darüber. Folgend der erste Teil. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/014814.html
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Berg-Karabach: "Hunger ist diesmal die unsichtbare Waffe eines Völkermords"
Türkische Intellektuelle fordern die Weltgemeinschaft auf, zugunsten der bedrohten Menschen in Berg-Karabach zu intervenieren – oder die nächste große humanitäre Katastrophe offenen Auges in Kauf zu nehmen. Da Aserbaidschan reich an Erdöl und Erdgas ist, wollen es viele Länder aber mit der jetzigen Regierung in Baku nicht verderben und überlassen die armenischen Menschen in Berg-Karabach ihrem Schicksal – ganz vorne dabei auch die EU, die infolge ihrer Sanktionen gegen Russland vor allem auf Erdgas aus anderen Ländern angewiesen zu sein vorgibt. Von Amalia van Gent. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/014816.html
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Lebenshaus-Rundbrief 118 (Sept. 2023) erschienen
In seinem autobiografisch gefärbten Einleitungsartikel erinnert Michael Schmid an den blutigen Militärputsch am 11. September 1973 in Chile gegen die demokratisch gewählte Regierung der Unidad Popular unter Führung des Sozialisten Salvador Allende, ein auch für ihn persönlich prägendes Ereignis. Mit dem Titel "Hohe Emotionen und der Weg in das weitere Leben" schreibt Katrin Warnatzsch über Erfahrungen mit Menschen, die vor Jahren auf ihrer Flucht nach Deutschland gekommen sind. Weiter wird über die Aktivitäten des Lebenshauses zu den 78. Hiroshima-/Nagasaki-Gedenktagen berichtet. "Ein Weltkrieg scheibchenweise?" – dieser Frage geht der brasilianische Befreiungstheologe Leonardo Boff nach. Des Weiteren finden sich zahlreiche Hinweise auf Veranstaltungen und Aktionen, interessante Bücher und auf den ukrainischen Friedensaktivisten Yurii Sheliazhenko, der zu Hausarrest verurteilt wurde. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/014822.html
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Plakate gegen das Vergessen: Diktatur und Widerstand – Solidarität mit Chile 1973-1990
Ausstellung in Münster (14.08.-13.10.2023)
Am 11. September 1973 putschte das Militär in Chile gegen die drei Jahre zuvor demokratisch gewählte Regierung der Unidad Popular (UP), einem Bündnis linker Parteien unter Führung des Sozialisten Salvador Allende – ein Ereignis, das Wunden schlug, die bis heute nicht verheilt sind. Mit der Plakatausstellung "Plakate gegen das Vergessen. Diktatur und Widerstand – Solidarität mit Chile 1973 – 1990" wird an dieses Ereignis erinnert, das vor 50 Jahren die ganze Welt erschütterte. Die Ausstellung wird ergänzt durch eine kostenlose 28-seitige Broschüre >> https://ogy.de/yppx
und eine Website mit detaillierten Informationen zu den einzelnen Plakaten >> https://erinnerungchile.noblogs.org/
und ein Konzert des Duos Contraviento mit älteren und neueren Lieder aus Chile.
Mehr >> https://www.itpol.de/plakate-gegen-das-vergessen/#more-4730
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Chile: 50 Jahre Gewalt, Kultur, Widerstand
Musik, Texte, Projektionen
Zum 50. Jahrestag des chilenischen Putsches zeigt das DUO CONTRAVIENTO (Isabel Lipthay, Martin Firgau) ein zweistündiges Programm. Mit Musik, Texten und Projektionen wird ein Bogen gespannt von der Zeit Allendes über den Putsch 1973 und die Diktatur bis in die heutige Zeit.
In poetisch-musikalischen Bildern erscheinen hoffnungsvolle Utopien, Repression, Widerstand, Neoliberalismus, Kulturarbeit, Exil, Feminismus, Indigene Völker, Sozialer Aufstand und Kampf für eine neue Verfassung ... Violeta Parra, Víctor Jara, Schwenke-Nilo, Santiago del Nuevo Extremo, Inti Illimani, LasTesis, Elisa Loncón und viele andere werden uns begleiten. Mehr >> https://www.contraviento.de/
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Aufruf von Elfriede Jelinek und Konstantin Wecker: Frieden ist mehr als ein Traum
Zum Antikriegstag am 1. September haben die österreichische Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek und der deutsche Liedermacher Konstantin Wecker einen gemeinsamen Aufruf zum globalen Antikriegstag am 1. September verfasst. Der Text "Lasst uns wieder das Hoffen lernen - und aus allen imperialen Verhältnissen desertieren", der in Solidarität mit dem Internationalen Kurdischen Kulturfestival am 9. September 2023 in Frankfurt am Main auf Deutsch, Kurdisch und Türkisch erscheint, ist hier zu finden >> https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/elfriede-jelinek-und-konstantin-wecker-frieden-ist-mehr-als-ein-traum
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Soziale Verteidigung (Dokumentation der Jahrestagung 23)
Als Hintergrund- und Diskussionspapier Nr. 83:hat der Bund für Soziale Verteidigung (BSV) die Dokumentation seiner Tagung vom Mai 2023 herausgegeben. Nachdem es viele Jahre eher still geworden war um Soziale Verteidigung, ist das Interesse an dieser Alternative zu militärischer Verteidigung seit dem russischen Angriff auf die Ukraine stark gestiegen. Das Papier kann als PDF von der Website des BSV heruntergeladen oder im Shop als Papier für 9 Euro plus Porto bestellt werden. Mehr >> https://soziale-verteidigung.de/soziale-verteidigung-dokumentation-jahrestagung-23
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Fukushima: IPPNW kritisiert Verklappung von radioaktivem Kühlwasser
Die Ärzt*innenorganisation IPPNW kritisiert die Einleitung von radioaktiv verseuchtem Wasser aus dem havarierten Atomkraftwerk Fukushima Daiichi in den Pazifik scharf und fordert den Stopp der Verklappung. Der Meeresschutz sei in zahlreichen internationalen Verträgen geregelt, die Japan mit der Verklappung ignoriere. "Es ist ein trauriger Skandal, dass gerade Japan Mensch und Umwelt einer vermeidbaren radioaktiven Gefährdung aussetzt – ein Land, das so sehr unter den Folgen der Radioaktivität durch die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki gelitten hat", so IPPNW-Vorstandsmitglied Dr. Robin Maitra. Weiter >> https://www.ippnw.de/presse/artikel/de/ippnw-kritisiert-verklappung-von-rad.html
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:: 01.09.2023 - bundesweit: Antikriegstag 2023
Das Netzwerk Friedenskooperative stellt eine umfangreiche Übersicht zu den Aktivitäten rund um den Antikriegstag 2023 zur Verfügung >> https://www.friedenskooperative.de/antikriegstag2023
Terminübersicht >> https://www.friedenskooperative.de/termine?thema=70
:: ab 01.09.2023 - "EINSCHÜCHTERN ZWECKLOS. Unermüdlich gegen Krieg und Gewalt – was ein Einzelner bewegen kann"
Buchlesungen von Jürgen Grässlin. Vereinbarte Lesungen: Freudenstadt (Antikriegstagsrede) 01.09., Villingen 16.10., Lörrach 17.10., Freiburg (2) 18.10., Karlsruhe 24.10., Metzingen 07.11., München-Nord (1) 08.11., München (2) 09.11., Augsburg 10.11., Freiburg (3) 15.11., Nottuln 20.11., Bremen 21.11., Hamburg 22.11., Oldenburg 23.11.
Der gemeinsame Wie kann man erreichen, dass sich Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zum Besseren ändern? Was tut man, wenn man ein wichtiges Anliegen hat? Man wird aktiv – mit unbeirrbarer Entschlossenheit, allen Widerständen zum Trotz. Jürgen Grässlin ist Aktivist, Friedenskämpfer, Optimist – vor allem aber ein hartnäckiger Stachel im Fleisch der Rüstungsindustrie. Seit Jahrzehnten setzt er sich erfolgreich gegen den weltweiten Waffenhandel ein. Er begibt sich auf die Spur deutscher Rüstungsexporte in Krisen- und Kriegsgebieten, spricht mit Opfern, Tätern und politisch Verantwortlichen. Seine Mittel sind entlarvende Recherchen, gezielte Kampagnen, Demonstrationen und Gerichtsprozesse. Sein Lebenswerk und seine Erfolge sind Inspiration für alle, die etwas bewirken wollen, sei es für Menschenrechte, Gerechtigkeit, Umweltschutz oder den Frieden. Mehr >> https://juergengraesslin.de/
:: 01.-29.09.2023 - Ulmer Friedenswochen
33 Gruppen aus der Region Ulm und Neu-Ulm haben für den ganzen Monat September wieder 30 verschiedene Aktionen zum Thema Frieden organisiert. Trotz aller Verschiedenheit der Gruppen sind sich alle in einem Punkt einig, dass Frieden nur durch Zusammenarbeit und auf gewaltfreien Wegen erreicht werden kann. Die Ulmer Friedenswochen 2023 bilden mit ihrer Friedenslogik ein nachdenkliches Gegengewicht zu der zur Zeit als scheinbar alternativlos dargestellten militärischen Logik. Mehr dazu bei >> https://www.friedenswochen-ulm.de/
:: 02/03.09.2023 - Musikschule, Freiheit 15 in Berlin: Oekumenischer Ratschlag 2023 "Vierzig Jahre konziliarer Prozess"
Der gemeinsame Lernweg von Christen und Kirchen zu Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung, der konziliare Prozess, begann vor genau vierzig Jahren. Der Zeitraum erinnert an die Wüstenwanderung Israels. Er hat sich als bestmögliche Zusammenfassung der heutigen Glaubens- und Überlebensfragen herausgestellt. Er hat zahlreiche Initiativen und Umwälzungen in Gang gesetzt. Und er verfügt über eine gute Basis. Der Oekumenische Ratschlag möchte nun Erfolge und Schwächen, vor allem aber neue Perspektiven herausarbeiten. Aktuell steht die Friedensfrage wieder im Vordergrund. Wir müssen über eine neue Friedensordnung in Europa nachdenken. Und dabei langfristige Planungen mit sozialer Verteidigung berücksichtigen - und was denn wie verteidigt werden soll. Mehr >> https://www.ecunet.de/ecunet/bewegungen-und-gruppen/oekumenischer-ratschlag
:: 10.09 2023 - 13:00 Uhr, Schlossplatz Stuttgart: Stoppt das Töten in der Ukraine. Den Krieg durch Verhandlungen beenden!
Stuttgarter Bündnis ruft auf zur Kundgebung mit Margot Käßmann (Theologin), Martin Gross (Landesleiter ver.di) und Gerhard Trabert (als Arzt in Kriegsregionen). Veranstalter: Die AnStifter (Stuttgart), Ohne Rüstung Leben (Stuttgart), DIE LINKE Baden-Württemberg, Verein für Friedensarbeit (Ulm), pax christi (Rottenburg-Stgt.). Mehr >> https://www.stoppt-das-toeten.info/
:: 11.09.2023 - 19:30 Uhr Bürgerhaus Mitte, Schaffnerstraße 17, 89073 Ulm: Chile – der "andere" 11. September
Der 11. September ist eng mit der Geschichte der USA verbunden. Nicht erst seit 2001. Denn vor genau 50 Jahren, am 11. September 1973, wurde in Chile die Regierung der „Unidad Popular“ („Volkseinheit“) im Kugel- und Bombenhagel der Militärs gestürzt. Entscheidende Unterstützung fand der Putsch bei der US-amerikanischen Regierung und dem US-Geheimdienst CIA. Die lange Nacht der Diktatur und der neoliberalen Gesellschaftsordnung begann. Referenten: Urs M. Fiechtner, Lothar Heusohn, Sergio Vesely. Mehr >> https://www.friedenswochen-ulm.de/event/chile-der-andere-11-september/
:: 22.09.2023 - 19:30 Uhr Hybridveranstaltung Friedensmuseum Nürnberg: Soziale Verteidigung – wir machen ernst!
Vortrag von Christine Schweitzer, der sich an Menschen wendet, die ihr Wissen vertiefen möchten, genauso wie an solche, die noch nie etwas von Sozialer Verteidigung gehört haben, aber verzweifeln angesichts der (selbst-) zerstörerischen Gewalt. Die Veranstaltung ist hybrid: Sie findet sowohl vor Ort im Friedensmuseum statt als auch per Zoom (Streaming), denn sie sind bundesweit angelegt. Weitere Infos .>> https://www.friedensmuseum-nuernberg.de/gewaltfreiheit-heute/
:: 14.10.2023 - Gammertingen: 11. Tagung 2023: "We shall overcome! - Gewaltfrei aktiv für die Vision einer Welt ohne Gewalt und Unrecht. Vier biografische Zugänge"
Gewaltfreiheit in ihren unterschiedlichen Aspekten zieht sich wie ein roter Faden durch 30 Jahre "Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.". Einer der Höhepunkte in unserem Jubiläumsjahr wird die 11. Tagung "We shall overcome! - Gewaltfrei aktiv für die Vision einer Welt ohne Gewalt und Unrecht - vier biographische Zugänge" am 14. Oktober 2023 in Gammertingen werden. Unter anderem werden Christoph Besemer, Heike Hänsel, Michael Schmid und Katrin Warnatzsch über ihr langjähriges Engagement berichten. Gabriele Lang und Bernd Geisler werden diese Veranstaltung mit ihrer Musik bereichern. In Kombination dazu besteht am 15. Oktober die Möglichkeit zur Teilnahme an einer Gedenkveranstaltung an die Häftlinge des KZ Heuberg vor 90 Jahren und einem Spaziergang am Donautalrand. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/014685.html
:: 15.10.2023 - 10:00 Uhr bei Stetten am kalten Markt: Gedenkveranstaltung: “Erinnern, Gedenken, Verantwortung übernehmen – Die Häftlinge des KZ Heuberg vor 90 Jahren nicht vergessen!”
Schon wenige Wochen nach Hitlers Machtergreifung richtete das württembergische Innenministerium Mitte März 1933 das Konzentrationslager Heuberg auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz bei Stetten am kalten Markt ein. Dieses vor 90 Jahren entstandene KZ auf der Schwäbischen Alb war das erste in Deutschland. Es unterstand der politischen Polizei, zum Wachpersonal gehörten SA-Männer. Bis Ende August waren fast 3.400 Männer im KZ Heuberg eingesperrt, alle ohne richterlichen Haftbefehl oder ordentliches Strafverfahren. Sie waren perversen Demütigungen, Willkür und Gewalt ausgeliefert. Als Lebenshaus Schwäbische Alb laden wir am 15. Oktober 2023 zu einer Gedenkveranstaltung an die vor 90 Jahren im KZ Heuberg geschundenen Gefangenen ein. Dabei wird es Informationen zum KZ Heuberg und der Bedeutung der frühen Konzentrationslager geben, es wird exemplarisch ein Bericht über einen jener Menschen vorgelesen, die im KZ Heuberg inhaftiert wurden; zudem wird über die Gedenkkultur um das KZ Heuberg informiert, musikalische Beiträge runden das Programm ab.
Im Anschluss daran gibt es die Möglichkeit zur Teilnahme an einem Spaziergang entlang des Donautalrands. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/014773.html
:: 14.10.2023 - 12:00 Uhr Schlossplatz Nörvenich Demonstration und Aktion: NATO-Atomkriegsmanöver stoppen!
Ein Bündnis von Organisationen und Einzelpersonden ruft zu einer Demo und Aktion in Nörvenich auf.
Die Bundeswehr wird Mitte Oktober 2023 im Rahmen des NATO-Manövers "Steadfast Noon" erneut üben, wie man Atombomben an Tornado-Kampfjets anbringt und diese Bomben im Einsatzziel abwirft. Dieses Manöver findet jedes Jahr europaweit mit Beteiligung der USA und aller NATO-Staaten der "Nuklearen Teilhabe" statt. Der Fliegerhorst Nörvenich bei Düren ist aktuell Ausweichstandort für die sonst auf dem Fliegerhorst Büchel (Eifel) stationierten Tornado-Kampfjets. Der Aktionsflyer mit allen näheren Angaben findet Ihr hier >> https://www.friedenskooperative.de/sites/default/files/noervenich_230825.pdf
:: 27./28.10.2023 - im Gemeindesaal Grabenstraße 2 in Überlingen: Sackgasse Kapitalismus
Bei den Überlinger Friedenstagen geht es um die Auseinandersetzung mit der Frage, wie Privat- und Wirtschaftsinteressen Frieden, Demokratie und Mitwelt zerstören – und wie aus der Krise Neues entstehen kann. Mehr >> https://www.friedensregion-bodensee.de/aktuelles/ Der Flyer kann hier heruntergeladen werden >> https://www.friedensregion-bodensee.de/app/download/8221870764/%C3%9Cberlinger+Friedenstage+2023+Flyer.pdf?t=1693493192
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Veranstaltungstermine finden sich u.a.:
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