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Lebenshaus-Newsletter

1. Dezember 2024

Spendenbitte zum Jahresende

Wir haben Euch im Jahr 2024 auf der Lebenshaus-Website
wieder intensiv informiert. Im Schnitt wurde im vergangenen
Jahr täglich ein neuer Text eingestellt. Inzwischen befinden
sich mehr als 13.000 Artikel auf unserer Website. Der Zugang
zu unserer Website ist kostenlos, finanziert jedoch werden
diese Veröffentlichungen sowie unser sonstiges Engagement
für gerechten Frieden und eine lebensfähige wie lebenswerte
Mitwelt nahezu vollständig durch Spenden und Mitgliedsbeiträge
von einzelnen Menschen. Mit unserem Verein "Lebenshaus
Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit,
Frieden und Ökologie e.V."
engagieren wir uns politisch
unabhängig seit über 31 Jahren für eine weltweite friedliche,
soziale gerechte und umweltverträgliche Entwicklung. Um dies
fortsetzen zu können, bitten wir um Unterstützung und freuen
uns, wenn Du uns mit einer Spende unterstützt. Mehr
>> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015296.html
 

Liebe Freundinnen und Freunde,

diesen Newsletter möchte ich mit einem kurzen Gedanken von Carl-Friedrich von Weizsäcker beginnen.
Das Sagen der Wahrheit nützt dann am meisten,
wenn man es nicht tut, um damit etwas zu erreichen,
sondern weil es die Wahrheit ist.

Carl-Friedrich von Weizsäcker
Herzliche Grüße
Ihr / Euer
Michael Schmid

Die Texte und Informationen in unserem Newsletter und auf unseren Webseiten dienen der Information und sollen zum Nachdenken und zur Diskussion anregen. Sie entsprechen jeweils den persönlichen Einschätzungen der Autorinnen und Autoren und geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

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Artikel

Friedensnobelpreis geht zum ersten Mal seit mindestens sechs Jahren an einen qualifizierten Preisträger

Herzlichen Glückwunsch an Nihon Hidankyo, die japanische Konföderation der Organisationen der A- und H-Bombenopfer. Zum ersten Mal seit mindestens sechs Jahren geht der Friedensnobelpreis an eine Gruppe von Menschen, die sich für die Eindämmung des Krieges einsetzen, an Menschen, die sich für die Abschaffung von Atomwaffen einsetzen. Nihon Hidankyo leistet seit vielen Jahren unermüdliche und undankbare Aufklärungsarbeit in der Welt. Dieser Preis sollte weit und breit gefeiert werden. Von David Swanson.>> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015289.html

"Man kann das Paradies nicht mit Blut erkaufen"

Sofia Orr hat in Israel den Kriegsdienst verweigert. Dafür wurde sie diffamiert, bedroht und verhaftet. Warum sie trotzdem nie an ihrer Entscheidung gezweifelt hat und was sie von der deutschen Regierung fordert, erzählt sie im Gespräch mit JACOBIN.. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015307.html

Warum haben wir die derzeitige gefährliche Situation erreicht?

Es ist eine Binsenweisheit, dass wir uns im Zentrum einer großen Zivilisationskrise befinden. Sie ist nicht regional, sondern global. In der Tat umfasst diese globale Krise eine Vielzahl anderer Krisen im wirtschaftlichen, politischen, ideologischen, erzieherischen, religiösen und sogar spirituellen Bereich. Wir wissen nicht, was vor uns liegt. Wir werden uns mehr und mehr kollektiv bewusst, dass es so, wie die Welt ist, nicht weitergehen kann. Der derzeitige Weg führt uns an den Rand eines Abgrunds. Wir müssen uns ändern. Einstein wird der Ausspruch zugeschrieben, dass das Denken, das die gegenwärtige Krise verursacht hat, nicht dasselbe sein kann wie das, das uns aus ihr herausführen wird. Wir müssen einen neuen Weg definieren, aber wie können wir ihn so gestalten, dass es wirklich eine andere Art von Welt ist? Von Leonardo Boff. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015305.html

So sieht Krieg aus. Fürchterlich. Persönliche Erinnerungen

Nach meinem Eindruck äußern sich heute viele Zeitgenossen, Journalisten, Politiker, Bürgerinnen und Bürger über Krieg, über die Möglichkeit zum Krieg und die "Ertüchtigung" zum Krieg – ohne dass erkennbar würde, dass sie wissen und sich vorstellen können, was Krieg bedeutet, welches Elend Krieg auslöst. "Kriegstüchtig werden", "Russland ruinieren" – wenn ich diese Worte höre, dann erschrecke ich, weil ich mich noch daran erinnere, wie Krieg aussieht und was er Menschen antut. Albrecht Müller. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015306.html

"Friedensfähig statt erstschlagfähig!"

Anfang November haben 36 Friedensorganisationen eine Kampagne gegen die Stationierung landgestützter US-Mittelstreckensysteme in Deutschland gestartet. "Die Entscheidung zur Stationierung der Mittelstreckenwaffen in Deutschland ist eine Bedrohung für den Frieden in Europa", warnen die beteiligten Organisationen, darunter Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015299.html

Mittelstreckenwaffen in Deutschland - Online-Vortrag von Jürgen Wagner (IMI e.V.)

Am 10. Juli wurde in einer gemeinsamen Erklärung die Stationierung von US-Mittelstreckensystemen in Deutschland ab 2026 angekündigt. Es handelt sich dabei um strategische Waffen, die nur für offensive Zwecke "geeignet" sind, um Ziele tief im russischen Raum zu zerstören. Die Pläne riskieren damit eine Vergrößerung der Atomkriegsgefahr, sie könnten ein neues nukleares Wettrüsten verursachen und nicht zuletzt Deutschland zu einem Hochwertziel im neuen Raketenschach machen. Referent Jürgen Wagner ist geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Tübinger Informationsstelle Militarisierung (IMI). Er veröffentlichte soeben (zusammen mit Özlem Demirel) eine gleichnamige Broschüre zum Thema "Frieden schaffen mit Offensivwaffen? US-Mittelstreckenwaffen in Deutschland – gefährlich und destabilisierend!" >>  https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015295.html

Trump will den Konflikt mit Russland europäisieren | Erich Vad und Markus J. Karsten

Markus J. Karsten spricht mit Erich Vad - Ein Funke - oder auch: ein Taurus-Marschflugkörper - genügt und in Deutschland herrscht Krieg. Grausamer und schlimmer als wir es uns vorstellen können. Ein Krieg, der unser aller Ende werden kann. Weshalb also haben deutsche Politiker noch immer keine Strategie entworfen, um den Krieg in der Ukraine politisch zu beenden? Diese Frage stellt Ex-General Erich Vad und entwirft ein furchterregendes Szenario, sollte der Ukraine-Krieg aus dem Ruder laufen und nach Deutschland übergreifen. Er erklärt, warum die geplante Stationierung von amerikanischen Mittelstreckenwaffen diskutiert werden muss und inwiefern sich gerade Deutschland für Frieden einsetzen kann und muss. Auf seiner To-do-Liste für unser Land stehen eine überzeugende Abschreckung, eine enge europäische Zusammenarbeit und die Abnabelung von den USA als Win-win-Situation für beide. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015303.html

 General a. D. Harald Kujat: "Selenskyjs Drohung hätte eine harte Reaktion des Westens erfordert"

Der "Siegesplan" des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj ist eher ein Plan für mehr Eskalation als für ein Ende des Krieges. Das erklärt der ehemalige Bundeswehr-Generalinspekteur und frühere Vorsitzende des NATO-Militärausschusses Harald Kujat. Er macht auf die möglichen Konsequenzen ebenso aufmerksam wie auf die zurückhaltenden Reaktionen im Westen. Im Interview geht er auf Selenskyjs Drohung mit möglichen ukrainischen Atomwaffen sowie auf die Änderungen der russischen Nukleardoktrin ein. Das Interview mit General a. D. Harald Kujat führte Éva Péli. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015290.html

Für zeitnahe Verhandlungen und ein Ende des Tötens

Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW kritisiert die jüngsten Angriffe Russlands auf zivile Energie-Infrastruktur in der Ukraine scharf. Die Entscheidung des US-Präsidenten Joe Biden, der Ukraine den Einsatz weitreichender Waffensysteme zu genehmigen, sei der falsche Weg und erhöhe die Eskalationsgefahr weiter. Bundeskanzler Olaf Scholz müsse bei seinem Nein zu Taurus-Lieferungen bleiben. Anlässlich von 1.000 Tagen Ukrainekrieg fordert die Ärzt*innenorganisation stattdessen baldige Verhandlungen für einen Waffenstillstand unter Einschluss Russlands. Dafür liegen zahlreiche diplomatische Vorschläge auf dem Tisch, die die IPPNW in ihrer heute herausgegebenen 7. Auflage des IPPNW-Papiers "Waffenstillstand und Frieden für die Ukraine" auflistet. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015302.html

Es gab sie, noch vor wenigen Jahren: die verantwortungsbewussten SPD-Politiker

So wie Politiker gut daran täten, gelegentlich darüber nachzudenken, was sie in den letzten Jahren bewirkt - oder auch verpasst - haben, so gilt das auch für uns Medienleute. Und bei meinem letzten Rückblick bin ich auf einen Beitrag gestoßen, den ich im Jahr 2016 publiziert habe, damals noch auf der Plattform infosperber.ch: über den deutschen SPD-Spitzenpolitiker Erhard Eppler - ein extrem kurzer Text, aber mit einem informativen Auszug aus seiner äußerst lesenswerten Autobiographie. Wo sind die heutigen SPD-Größen, die soviel Wissen und Verständnis der geopolitischen Situation haben? - Hier mein damaliger Artikel. Von Christian Müller. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015301.html

Eduard Bernstein, die SPD und die deutsche Kriegspolitik

Das Lebenshaus Schwäbische Alb ist Kooperationspartner beim Editionsprojekt "Pazifisten und Antimilitaristinnen aus jüdischen Familien". Soeben ist als neuer Band dieser Reihe eine Sammlung der Schriften des Sozialdemokraten Eduard Bernstein (1850-1932) zum Ersten Weltkrieg erschienen. Er war ein bedeutsamer Vertreter der Deutschen Friedensgesellschaft (DFG). Die Publikation ("Das kostbarste Gut ist der Friede") liegt zunächst als Digitalausgabe vor und kann ebenfalls als illustrierte Buchausgabe erworben werden. Von Redaktion der Reihe "edition pace". >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015294.html

Ästhetik und Propaganda der Militarisierung

Mit emotionalen Rührstücken oder mithilfe neuer Werkzeuge der Künstlichen Intelligenz: Die Angriffe der Militaristen auf das Denken der Bürger werden immer mehr verfeinert. Von Bernhard Trautvetter. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015293.html

Israel verbietet UNRWA

Die Knesset hat UNRWA, die wichtigste Hilfsorganisation für die Palästinenser, verboten. Das Verbot hat katastrophale Folgen für die Palästinenser, die in Bezug auf Lebensmittel, Schulen und Medikamente auf die UNRWA angewiesen sind. Es wird auch erhebliche politische Konsequenzen für Israel und die USA haben.  >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015297.html

Mit einem Bein in der Hölle

Vor einigen Wochen wird eine Reportage zum Skandal, in der behauptet wird, Schutzsuchende aus Afghanistan würden massenweise "Urlaub" in ihrem Heimatland machen. Im Zusammenhang mit dem Attentat von Mannheim, bei dem ein junger Afghane mehrere Menschen teils tödlich verletzte und durch einen immer vehementer vorgetragenen Populismus gegen Menschen auf der Flucht wird in der Folge die Forderung laut, Afghanistan als sicher genug zu erklären, um grundsätzlich Abschiebungen dorthin möglich zu machen. Sie formt die Debatte um das heute im Bundestag behandelte sogenannte Sicherheitspaket der Regierung mit. Mariella Lampe, Referentin beim Flüchtlingsrat Berlin, hat mit afghanischen Geflüchteten darüber gesprochen. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015292.html

Die ökologische Scheinheiligkeit der Militärs

Die aktuellen Aussagen der NATO-Staaten auf den UNO-Konferenzen im Herbst 2024 stehen im Widerspruch zur Realität. Während offiziell von Klimaschutz und Nachhaltigkeit gesprochen wird, wird die ökologische Zerstörung durch ungebremste Militärausgaben und Kriege vorangetrieben. Anstatt Lösungen für die globale Klimakrise zu fördern, priorisieren diese Staaten die Sicherung geopolitischer Interessen und verschärfen damit die Klimabelastung, was die Menschheit an die Grenze ihrer Bewältigungskapazität bringt. Von Bernhard Trautvetter. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015298.html

Hinweise

Unterstützt ICANs Offenen Brief an den Bundespräsidenten: Atombomben-Überlebende nach Berlin einladen!

Im August 2025 jähren sich die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki zum 80. Mal. Seit Jahrzehnten setzen sich die Hibakusha, die Überlebenden der Atombombenexplosionen, für atomare Abrüstung ein. Nun erhält die Hibakusha-Organisation und ICAN-Partner Nihon Hidankyo endlich den Friedensnobelpreis! ICAN hat einen Offenen Brief an Bundespräsident Steinmeier initiiert, mit der Bitte, Überlebende der Atombombenabwürfe nach Berlin einzuladen. Bitte unterzeichnet nach Möglichkeit diesen Offenen Brief. Er ist hier zu finden: https://www.icanw.de/action/atombomben-ueberlebende-nach-berlin-einladen/

Friedensorganisationen intensivieren ihre Zusammenarbeit und planen gemeinsame Aktionen im Bundestagswahljahr 2025

"Das kommende Jahr 2025 wird auch in friedenspolitischer Hinsicht ein entscheidendes Jahr sein und uns alle sehr herausfordern. Diese Herausforderung nehmen wir an." Mit einer positiven Perspektive endete die Mitgliederversammlung der "Kooperation für den Frieden" am 23.11.2024. Vielfältige Ideen für Aktionen im kommenden Jahr rund um die Bundestagswahl, aber auch danach wurden gesammelt, erörtert und zur weiteren Planung in Arbeitsgruppen gegeben. Zwei wichtige Entscheidungen wurden zudem gefasst. Die Kooperation tritt der Kampagne "Friedensfähig statt erstschlagfähig - Für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen!" bei, die vor drei Wochen von 35 deutschen Friedensorganisationen gegründet wurde. Außerdem unterstützt die Kooperation für den Frieden den "Berliner Appell", der sich gegen neue Mittelstreckenwaffen und für eine friedliche Welt ausspricht. Schon über 13.000 Unterschriften gibt es unter diesem Appell – davon sehr prominente wie die von Margot Käßmann, Peter Brandt, Michael Müller, Gregor Gysi, Klaus Zwickel und Katja Ebstein. Mehr >> https://www.koop-frieden.de/artikel-erstellen/friedensorganisationen-intensivieren-ihre-zusammenarbeit-und-planen-gemeinsame

Zum "Berliner Appell" >> https://nie-wieder-krieg.org/

Lebenshaus-Rundbrief 123 erschienen

Nachdem die Familienangehörigen eines langjährigen Mitbewohners im Lebenshaus nach langen Jahren des Wartens endlich aus Afghanistan einreisen konnten, geht Michael Schmid in seinem Einleitungsartikel auf Abschiebungen in den Hindukusch und auf die dortige Situation ein. Er zeichnet ebenfalls knapp nach, wie sich das Thema "Afghanistan" seit 23 Jahren wie ein roter Faden durch die verschiedenen Handlungsfelder von Lebenshaus Schwäbische Alb zieht. Unter der Überschrift "Afghanische Familie nach neun Jahren Trennung wieder vereint" beschreibt Katrin Warnatzsch zunächst die Situation von Frauen in Afghanistan, und drückt dann ihre Freude darüber zum Ausdruck, dass es durch gemeinsame Anstrengungen gelungen ist, eine afghanische Mutter mit ihren drei Töchtern und ihrem Sohn dem Terror des Taliban-Regimes zu entziehen und nach Deutschland zu holen. Im Oktober hatten wir zu unserer 12. Tagung "We shall overcome!" eingeladen, bei der Jürgen Grässlin und Leo Ensel von ihrem jahrzehntelangen Engagement erzählten. Axel Pfaff-Schneider berichtet ausführlich darüber. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015308.html

Ermutigende Tagung "We shall overcome!"

Der Verein "Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie" hatte am 19. Oktober seine 12. Tagung "'We shall overcome!' Gewaltfrei für die Vision einer Welt ohne Gewalt und Unrecht" organisiert. In das evang. Gemeindehaus in Gammertingen waren einer der bekanntesten Pazifisten und Rüstungsgegner des Landes, Jürgen Grässlin, sowie der Publizist, Konfliktforscher und interkulturelle Trainer Dr. Leo Ensel eingeladen. 50 Teilnehmende erlebten informative Tagungsbeiträge und beteiligten sich anschließend an der lebhaften Diskussion. Die Tagung wurde von allen als anregend und ermutigend wahrgenommen. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015278.html

Termine

:: 14.12.2024 - ab 13:00 Uhr, Kornmarkt in Nürnberg, Kornmarkt: Demonstration zum Bundesamt für Migration und Flüchtlinge: "Kriegsdienstverweigerung ist Menschenrecht!"

Eine Aktion im Rahmen des Internationalen Tages der Menschenrechte.

Mehr als zweieinhalb Jahre nach dem Beginn des Angriffskrieges Russlands gegen die Ukraine wird russischen Verweigernden vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge nach wie vor in der Regel kein Asyl gewährt. Es sei nicht "beachtlich wahrscheinlich", dass sie für den Krieg einberufen werden. Dabei sind es Menschen, die sich gegen eine Teilnahme an dem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg entschieden haben. Ihnen droht nun eine Abschiebung nach Russland, ein Skandal. Dort erwartet sie oft Einberufung, Gefängnis und Folter. Das Gleiche gilt für Menschen aus Belarus, die vor Diktatur und drohendem Kriegseintritt von Belarus geflohen sind. Und auch Geflüchtete aus der Ukraine sind nicht (mehr) sicher. Aufruf zur bundesweiten Aktion und Demonstration  >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/015288.html

Veranstaltungstermine finden sich u.a.:
Lebenshaus Schwäbische Alb e.V.
Bubenhofenstr. 3
D-72501 Gammertingen


Eine Anmerkung in eigener Sache: Da unser Engagement für Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie Geld kostet und es keinerlei Zuschüsse gibt, bitten wir um Spenden an unseren Verein. Wir sind durch das Finanzamt Sigmaringen als gemeinnützig und mildtätig anerkannt (letztmals mit Bescheid vom 22.07.2021). Deshalb sind Spenden und Mitgliedsbeiträge steuerabzugsfähig. Eine Spendenbestätigung wird ab 25 € zu Beginn des kommenden Jahres automatisch zugestellt, ansonsten auf Anforderung. ErstspenderInnen bitte unbedingt ihre Anschrift angeben! Danke!!!

Spendenkonto: 
Lebenshaus Schwäbische Alb e.V.
Bank: GLS Bank eG
IBAN: DE36 4306 0967 8023 3348 00
BIC:   GENODEM1GLS

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