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Liebe Freundinnen und Freunde,
zunächst ein kurzer Impuls des US-amerikanischen Friedensaktivisten A.J. Muste (1885-1967).
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Freude und Entwicklung entstehen,
wenn wir unseren tiefsten Impulsen folgen,
wie lächerlich sie auch
für manche erscheinen mögen
oder wie gefährlich oder sogar,
wenn die direkte Folge eine Niederlage ist.
(Abraham J. Muste, reformierter Geistlicher
und sozialistischer Aktivist der Arbeiter- und
Friedensbewegung der USA;
zitiert nach: WELTVERBUNDEN LEBEN. Jahresbegleiter)
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Ein Hinweis in eigener Sache: Die Texte und Informationen in unserem Newsletter und auf unseren Websites sollen u.a. zum Nachdenken und zur Diskussion anregen. Sie entsprechen jeweils den persönlichen Einschätzungen der Autorin oder des Autors und geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.
Herzliche Grüße
Ihr / Euer
Michael Schmid
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Keine Waffenlieferungen in die Ukraine! "Normandieformat" stärken, statt Öl ins Feuer zu gießen
Die Kampagne "Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel!" fordert ein Rüstungsexportkontrollgesetz, das Waffenlieferungen in Krisen- und Kriegsgebiete verbietet. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/014000.html
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Andreas Zumach: Russland, die Ukraine und der Westen - Wege aus der Konfrontation, kurzfristig und auf längere Sicht
Seit vielen Jahren eskalieren die Konflikte zwischen Russland und den 33 westlichen, in NATO und EU zusammengeschlossenen Staaten. Für die aktuelle und seit Ende des Kalten Krieges gefährlichste Zuspitzung, ist zweifelsohne die Regierung von Präsident Putin verantwortlich. Die massive Konzentration russischer Truppen und schwerer Waffen an den Grenzen zur Ukraine verbunden mit aggressiver Rhetorik aus Moskau wird verständlicher Weise als Bedrohung wahrgenommen. Nicht nur in Kiew, sondern vor allem auch in den osteuropäischen Mitgliedsstaaten von NATO und EU. Russische Politiker und Militärs beteuern zwar immer wieder, man plane "keinen Angriff auf ein Nachbarland", sondern nehme lediglich "das souveräne Recht zu Militärmanövern auf dem eigenen Territorium" wahr. Doch diese Beteuerungen sind angesichts der völkerrechtswidrigen Annexion der Krim im März 2014 und der seitdem anhaltenden militärischen Unterstützung der Sezessionisten im Donbas nicht dazu angetan, die aktuellen Bedrohungsängste zu beruhigen. Von Andreas Zumach. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013988.html
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Andreas Zumach: NATO-Osterweiterung
Am 6. Dezember 2021, dem Tag vor der Videokonferenz zwischen den Präsidenten Russlands und der USA, Wladimir Putin und Joe Biden, hatte ich in einem Kommentar in der "tageszeitung" (taz) unter der Überschrift "Beide Seiten müssen deeskalieren" geschrieben: "Entgegen dem im Westen weitverbreiten Narrativ begann die Verschlechterung der Beziehungen nicht erst mit Russlands völkerrechtswidrige Annexion der Krim im März 2014, sondern bereits mit der NATO-Osterweiterung, die ab 1996 vollzogen wurde. Es wurde das Versprechen gebrochen, das US-Außenminister James Baker, Bundeskanzler Helmut Kohl und Außenminister Hans-Dietrich Genscher dem sowjetischen Präsidenten Michail Gorbatschow Anfang Februar 1990 nachweislich gegeben hatten. Die Osterweiterung war ein schwerer historischer Fehler der Nato." Dieser Kommentar, insbesondere mein Satz über das nachweislich gegebene und gebrochene Versprechen, löste eine große Zahl von Kommentaren auf taz-online und anderswo aus, in denen das gegebene Versprechen bestritten und abgetan wurde als "Hirngespinst" oder als "irgendein angebliches Geschwätz von Genscher". Von Andreas Zumach. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013999.html
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Darum fordert Russland den Stop der NATO-Osterweiterung
Russland hat am 17. Dezember 2021 von den USA und von der NATO die klar formulierte und schriftlich festgehaltene Zusicherung verlangt, dass die NATO keine weiteren Länder an der Grenze Russlands mehr zu Mitgliedern macht und dass die zunehmende Aufrüstung der Länder an der Grenze Russlands durch NATO-Länder gestoppt wird. Dabei wurde eine schriftliche Antwort bis am 14. Januar 2022 erwartet. Doch sowohl die USA als auch die NATO haben bisher nicht schriftlich geantwortet und sowohl die USA als auch die NATO haben die von Russland geforderten Sicherheitsgarantien bis heute – mündlich – rundweg abgelehnt. Von Christian Müller. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/014010.html
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Einen drohenden (Atom-)Krieg in Europa verhindern!
"Gemeinsame Sicherheit" als Strategie für eine Deeskalation des Konflikts mit Russland: Diplomatie als Grundlage der Konfliktlösung. Es besteht die akute Gefahr eines konventionellen Krieges zwischen Russland und der Ukraine. Es ist von einem längeren Kriegsszenario auszugehen, das tausende Menschenleben vor allem unter der Zivilbevölkerung kosten würde und unvorstellbares menschliches Leid zur Folge hätte. Es ist nicht auszuschließen, dass der konventionelle Krieg einen Flächenbrand auslösen könnte: Hochgerüstete Atomwaffenstaaten wären in den Konflikt eingebunden - mit dem unkalkulierbaren Risiko eines Atomkrieges! Von Rolf Bader. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/014019.html
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Appell zur Deeskalation des Konflikts in der Ukraine
Europa muss in den Dialog durch OSZE-Mechanismen investieren und Frauenorganisationen und Netzwerke von Friedensstiftern und Menschenrechtsverteidigern in der Region unterstützen. Wie nah wir einem Krieg in Europa sind, wissen wir nicht wirklich, aber die Kriegstreiber verstehen ihr Handwerk: Ängste schüren, Abschreckung postulieren, aufrüsten, drohen und alles noch umhüllt von einem diskreten Mäntelchen der Diplomatie. Von Heidi Meinzolt. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/014017.html
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Entschiedene Friedenspolitik statt Drohen mit Drohnen
Der pax christi-Bundesvorstand wandte sich heute mit folgenden Worten an den Bundesvorstand der Partei Bündnis 90/ Die Grünen: Die deutsche Sektion der katholischen Friedensbewegung pax christi unterstützt den Offenen Brief der Drohnenkampagne an die Delegierten der Bundesdelegiertenversammlung von Bündnis 90/Die Grünen am 28./29. 1.2022. Auch pax christi hofft, dass Sie und die Delegierten den Antrag A-06 "Aufrüstungsspirale beenden: Entschiedene Friedenspolitik statt Drohen mit Drohnen!" an die Bundesdelegiertenkonferenz der Partei Bündnis 90/Die Grünen am 28./ 29. 01. 2022 unterstützen, um zu verhindern, dass Deutschland eine Politik mit bewaffneten Drohnen betreibt, die nicht einmal nach der traditionellen Kriegsethik gerechtfertigt werden kann. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013989.html
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Ein Jahr Atomwaffenverbotsvertrag: "Lebenshaus Schwäbische Alb e.V." fordert ein Verbot von Atomwaffen in Deutschland
Am 22. Januar ist der UN-Vertrag zum Verbot von Atomwaffen ein Jahr in Kraft. Zu diesem Anlass setzt die Internationale Kampagne für die Abschaffung der Atomwaffen (ICAN) mit verschiedenen Aktionen ein Zeichen gegen Atomwaffen. "Zum dritten Mal nach 2020 und 2021 haben die Wissenschaftler des ‚Bulletin of Atomic Scientists' gestern die Weltuntergangsuhr erneut auf 100 Sekunden vor Mitternacht eingestellt und damit symbolisch so nah wie noch nie vor einem Weltuntergang, seit diese Uhr 1947 in Betrieb genommen wurde. Deshalb ist ein Verbot von Atomwaffen dringend geboten", erklärt Michael Schmid, ICAN-Mitglied aus der ICAN-Partnerorganisation "Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.". >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013991.html
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King – wer war dieser Mann?
In meinem Vortrag möchte ich zwei Dinge tun: Erstens möchte ich Dr. King aus dem Heiligenstand stürzen… Ich möchte ihn auf die Erde zurückholen, wo er angemessen gewürdigt und geehrt werden kann. GEEHRT? Ja, denn ich glaube, dass wir die Möglichkeit haben, diejenigen zu werden, die wir ehren. Zweitens und ganz zum Schluss dieses Vortrags möchte ich mit euch drei sehr praktische Lektionen teilen, die ich von Dr. King gelernt habe. Von Reverend Richard R. Fernandez. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/014013.html
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Seligsprechung des 1977 von Großgrundbesitzern ermordeten salvadorenischen Priesters Rutilio Grande
Rutilio Grande (1928-1977) - Kronzeuge für "die Kirche der Armen": Endlich wird diesem Propheten der Kirche in El Salvador die kirchenamtliche Anerkennung nicht mehr verweigert. Endlich wird sein Lebenswerk anerkannt. Endlich wird ein für allemal Schluss gemacht mit dem über Jahrzehnte währenden Verleumden, Diffamieren und Totschweigen. Die Heiligsprechung durch die kleinen Leute hat sich schlussendlich durchgesetzt. Heute, am Samstag, den 22. Januar 2021, wird Rutilio Grande zusammen mit den beiden an seiner Seite ermordeten Mitarbeitern als beispielhafter Christ öffentlich anerkannt. Von Norbert Arntz. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013992.html
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SOS: Weitere Indigene in Kolumbien ermordet
Die pax christi Kommission "Solidarität Eine Welt" und "Kolko-Menschenrechte für Kolumbien" trauern um drei weitere Indigene aus dem Volk der Nasa, die zu unseren Partnerorganisationen gehören und fordern effektive Schutzmaßnahmen für die bedrohten Gemeinden. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/014018.html
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Mauern, Zäune, rechtsfreie Räume
Prognosen und ernstzunehmende Warnungen gab es genug. Vor zehn Jahren hatte das Institut für Sicherheitsstudien der EU (EUISS) Beiträge veröffentlicht, wonach sich die Spannungen zwischen der Welt der Reichen und der armen Weltbevölkerung weiter verschärfen würden. Schlussfolgerung: "Da es uns kaum gelingen wird, die Ursachen dieses Problems (…) bis 2020 zu beseitigen, werden wir uns stärker abschotten müssen." Auch das deutsche Militär mahnte in den Verteidigungspolitischen Richtlinien 2011: "Erhebliche Wohlstandsunterschiede, verbunden mit sozialen Disparitäten führen zu weltweiten Migrationsströmen." Und vor fünf Jahren warnte Bundesminister Gerd Müller eindringlich: "Wir haben unseren Wohlstand auf dem Rücken der Entwicklungsländer aufgebaut. Das wird nicht mehr lange gut gehen. Diese Spannungen entladen sich. Dann ist egal, was wir hier festlegen. Die Menschen werden uns nicht fragen, ob sie kommen können." Von Georg Rammer. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/014015.html
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PRO ASYL widerspricht Aussage des BMZ, Ortskräfte in Afghanistan seien nicht in Gefahr
Die Menschenrechtsorganisation kritisiert die Darstellung des Ministeriums zur Situation afghanischer Ortskräfte als "realitätsfern und verharmlosend". PRO ASYL liegen zahlreiche Fälle von ehemaligen Mitarbeiter*innen der deutschen Entwicklungszusammenarbeit vor, die von den Taliban bedroht oder verfolgt werden. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013994.html
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München darf Meinungsfreiheit nicht länger verletzen
Einer Kommune steht nicht das Recht zu, Räume für Veranstaltungen zu sperren, die sich mit dem Thema Israel-Boykott befassen. Damit würde das Grundrecht auf Meinungsfreiheit verletzt, entschied das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig höchstrichterlich und wies eine von der Stadt München beantragte Revision zurück. Das Urteil und seine Entstehungsgeschichte beleuchtet Rolf-Henning Hintze. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013997.html
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Gesetzesänderung weiterhin nötig
Das Bundesfinanzministerium hat am Donnerstag neue Richtlinien zum Gemeinnützigkeitsrecht veröffentlicht, die unter anderem politische Tätigkeiten gemeinnütziger Organisationen besser beschreiben. Den Änderungen gingen über Jahre dauernde Diskussionen zwischen den Finanzministerien von Bund und Ländern voraus. Der geänderte Anwendungserlass erleichtert viele Vereine. Es bleibt aber weiter Unklarheit bei politischen Mitteln bestehen. Die Ampel-Koalition hat eine Gesetzesänderung versprochen. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/014002.html
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28. Januar 2022: 50 Jahre Radikalenerlass
Demnächst jährt sich zum 50. Mal der Beschluss zur sogenannten Überprüfungspraxis von Bewerbern für den öffentlichen Dienst, gemeinhin Radikalenerlass genannt. Aus diesem Anlass hat Reinhold Lang einen einschlägigen Text geschickt. Er war als Juso-Vorsitzender im SPD-Kreisverband Karlsruhe und aktiver politischer Studierendenvertreter der Universität Karlsruhe selbst betroffen von einem "Berufsverbotsverfahren". - Zum "Jubiläum" sendete die ARD eine Doku des Filmemachers Herrmann G. Abmayr, auf die wir hier verlinken. Das ist insgesamt ein interessantes Dokument der Zeitgeschichte. - Was am 28. Januar 1972 beschlossen wurde, ist schlimm. Der Beschluss hat aber nicht eine ganze Generation betroffen, wie es auch in dem Film von Abmayr heißt. Er hat sehr selektiv zugeschlagen. Von Albrecht Müller. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013998.html
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Demokratiegefährder
Die aktuelle Sorge vieler Menschen vor einer Überwachung und vor der Repression demokratischen Engagements hat in Deutschland eine lange Vorgeschichte. Die bekannteste Form der Verfolgung vor allem linker Aktivitäten in der Bundesrepublik Deutschland war der sogenannte Radikalenerlass vom 28. Januar 1972, der sich diesen Monat zum 50-mal jährt. Er war eine Reaktion der Bundes- und Landesregierungen seiner Zeit auf die Linksentwicklung infolge der Studenten- und Jugendbewegung nach 1968. Die Diskriminierung und Stigmatisierung vor allem linker Kritik an den Machtverhältnissen vor allem von Kommunisten, die als "Verfassungsfeinde" bezeichnet und mit Berufsverboten belegt wurden, schüchterte eine ganze Generation kritischer Bürger ein. Von Bernhard Trautvetter. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/014001.html
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Paritätischer und BUND: Abschaffung der EEG-Umlage unverantwortlich
Als haushaltspolitisch unvernünftig, umweltpolitisch kontraproduktiv und sozial unausgewogen bezeichnen der Paritätische Gesamtverband und der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) die von der Bundesregierung geplante Abschaffung der EEG-Umlage. Um Menschen mit niedrigen Einkommen angesichts der hohen Energiepreise zu unterstützen, fordern beide Verbände stattdessen zielgerichtete Sofortmaßnahmen. Die angekündigte Einführung einer pro-Kopf-Rückzahlung für hohe Energiekosten (Klimageld bzw. Klimaprämie) müsse zudem beschleunigt werden. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/014014.html
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Hartz IV Regelsatz um mehr als 50 Prozent zu niedrig: Paritätischer fordert Anhebung der Grundsicherung
Nach Berechnungen der Paritätischen Forschungsstelle müsste einarmutsfester Regelsatz 678 Euro betragen und damit um mehr als 50 Prozent höher liegen als die derzeit gewährten Leistungen in der Grundsicherung. Der Paritätische Wohlfahrtsverband kritisiert, dass der Regelsatz durch statistische Tricks willkürlich klein gerechnet wurde. Die jüngste Anpassung zum 1.1.2022 um lediglich drei Euro auf aktuell 449 Euro gleiche zudem nicht einmal die Preisentwicklung aus, führe damit sogar zu realen Kaufkraftverlusten und sei im Ergebnis verfassungswidrig. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013996.html
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Emissionen von Europas Fleischwirtschaft steigen
Alle wollen weniger Klima-Emissionen. Getan wird in Europas Fleisch- und Milchwirtschaft aber wenig. Dazu wird noch geschummelt. Von Daniela Gschweng. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013993.html
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EUropas demütigendes Dilemma in Mali
Im Januar 2016 wurde das Mandat zur deutschen Beteiligung an der UN-Mission MINUSMA durch den Bundestag von 150 auf 650 Kräfte erhöht. Bereits im folgenden Jahr erfolgte eine weitere Aufstockung auf 1.000 - aktuell sind es 1.100. Hinzu kommen aktuell bis zu 600 deutsche Kräfte im Rahmen der EU-Ausbildungsmission EUTM Mali. Es lohnt sich, die damaligen Debatten im Bundestag noch einmal nachzulesen. Das Potpourri der angeführten Ziele ist für Auslandseinsätze so typisch, wie fragwürdig: Versöhnung und Schutz der Zivilbevölkerung, Terror- und Migrationsbekämpfung, Solidarität mit Frankreich und der UN - und implizit natürlich eine stärkere Stellung Deutschlands in der Welt. All das soll mit einem Mittel erreicht werden, das noch dazu das einzige, das letzte Mittel ist: Der Einsatz von Streitkräften. Von Christoph Marischka. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/014011.html
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Ukraine-Konflikt: Eskalation durch Drohnen stoppen! - Briefaktion zum Mitmachen!
Die Bundesregierung hat ein Mittel zu einem zentralen Deeskalationsschritt im Ukraine-Konflikt: Sie kann die Lieferung der Drohnen stoppen, die zentral zur aktuellen Eskalation beigetragen haben. Denn ein Einsatz der Kampfdrohne Bayraktar TB 2 im Donbass, die von Aserbaidschan kriegsentscheidend gegen Armenien eingesetzt wurde, hat die russische Regierung erst richtig aufgeschreckt. Die Beschaffung solcher Drohnen aus der Türkei könnte die Ukrainische Regierung zum Versuch eines militärischen Sieges im Donbass verleiten - gegen alle Waffenstillstandsabkommen, und mit wahrscheinlich verheerenden Folgen. Doch sind die Drohnen auf ein Zielerfassungssystem angewiesen, dessen Export die Bundesregierung mit ihrer Sperrminorität an der Herstellerfirma "Hensoldt" blockieren kann - dazu können wir sie bewegen!
Darum hat der Versöhnungsbund einen Brief formuliert, der von vielen Menschen an die Bundesregierung geschickt werden kann. Der Vorstand des Versöhnungsbundes ruft dazu auf, diesen Brief mit eigenem Absender zu versehen und ausgedruckt zu versenden. Dabei kann er gern persönlich ergänzt werden! Macht mit und sendet Briefe oder Emails an die Bundesregierung. Mehr >> https://www.versoehnungsbund.de/2022-02-01-ukraine-konflikt-eskalation
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Greenpeace-Kampagne gegen neue Atombomber
Die rot-grün-gelbe Bundesregierung plant, Milliarden Euro für neue Atombomber auszugeben. Mit diesen Maschinen würden die in Büchel, Rheinland-Pfalz, liegenden US-Atombomben von Bundeswehr-Pilot:innen ans Ziel geflogen werden, sollte der US-Präsident im Kriegsfall den Einsatz veranlassen.
Die geplante Neuanschaffung kostet Steuergelder im zweistelligen Milliardenbereich und dreht heftig an der Aufrüstungsspirale mit.
Unsere Forderung:
- Wir fordern die Bundesregierung auf, dem Atomwaffenverbotsvertrag beizutreten.
- Wir fordern die Bundesregierung auf, den Kauf neuer Atombomber zu stoppen und die gefährliche Strategie der nuklearen Teilhabe zu beenden. Nur so kann die Gefahr gebannt werden, dass von deutschem Boden aus ein Atomkrieg geführt oder sogar begonnen wird.
Mehr >> https://greenwire.greenpeace.de/kampagnenseite/keine-milliarden-fuer-atombomber
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Red Hand Day
Am 12. Februar 2022 ist wieder Red Hand Day, der internationale Tag gegen den Einsatz von Kindersoldat*innen. Weltweit und auch an vielen Orten in der Bundesrepublik wird es zu diesem Anlass wieder zahlreiche Aktionen geben. Mehr erfahren >> https://www.aktionrotehand.de/
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Pandemie und Versagen - Ein Gespräch mit Karl-Heinz Roth über die Corona-Politik
"Einer neuen Studie der Johns Hopkins Universität zufolge hat der totale Lockdown während der ersten Corona-Welle in Europa und den USA so gut wie keine Leben gerettet. Aufgrund der hohen ökonomischen und sozialen Kosten müssten Lockdowns zur Pandemie-Eindämmung abgelehnt werden, so die Wissenschaftler. Damit scheinen sie eine Argumentation von Karl-Heinz Roth in seinem neuen Buch "Blinde Passagiere" zu bestätigen, derzufolge ein Großteil der Lockdown-Maßnahmen falsch waren – und vor allem dem Zweck dienten, eine Handlungsfähigkeit zu suggerieren, die von der Frage der Ausstattung der Gesundheitssysteme ablenkte. Für die neue Folge unseres Podcasts haben wir ausführlich mit ihm gesprochen." (medico international). Zum medico-Podcast #3 Pandemie und Versagen >> https://www.medico.de/pandemie-und-versagen-18519
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Broschüre: Finance for Future - Was kann eigentlich mein Geld?
„Was kann ich tun?“ Diese Frage wird oft gestellt. An Geld denken dabei nur Wenige. Mit dieser Broschüre möchte urgewald e.V. dazu ermutigen, die Hebelwirkung von Geld zu entdecken und die Verwendung von Geld anders zu denken, über das „normale“ Maß hinaus. Ihr Geld kann nämlich mehr: Es kann Sie zur Energiegenoss*in machen, mit Ihrem Geld können Sie ein Mieterstromprojekt gründen oder Ihr Geld kann einfach mal die Bank wechseln. Das sind nur einige Beispiele, die eine Menge bewirken können. Wir wollen Ihr Interesse wecken, bei diesem neuen „Was kann eigentlich mein Geld?“ mitzumachen. Mehr >> https://urgewald.org/shop/finance-future
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Verbraucher-Portal Faire Fonds deckt Greenwashing auf und bewertet Nachhaltigkeit von Investmentfonds
Die Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen Facing Finance und urgewald betreiben zukünftig das frei zugängliche Verbraucherportal Faire Fonds gemeinsam. Dieses untersucht eine Auswahl von in Deutschland zum Vertrieb zugelassenen Publikumsfonds hinsichtlich bestimmter ökologischer, sozialer und ethischer Kontroversen. Mehr >> https://www.faire-fonds.info/
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Neu erschienen: Handbuch „Von Gläubigern und Schuldnern“
Die Auseinandersetzung mit Staatsschulden zeigt anschaulich, dass unser aktuelles Finanzsystem die Rechte des Kapitals vor die Rechte der Menschen stellt. Ein faires Verfahren zur Lösung von Staatsschuldenkrise gibt es nicht. Doch die Regeln des Finanzsystems und des Schuldenmanagements sind von Menschen gemacht und können von Menschen verändert werden! Das neu erschienene Handbuch „Von Gläubigern und Schuldnern – Informationen und Lösungsideen zur Schuldenkrise im Globalen Süden“ von erlassjahr.de zeigt, wie diese Strukturen verändert werden können, und vermittelt das Wissen, sich für faire Schuldner-Gläubiger-Beziehungen einzusetzen.
Zu bestellen als klimaneutrale Print-Version (ab Mitte Februar) oder bereits jetzt kostenlos als Download. Mehr >> https://erlassjahr.de/produkt/handbuch-von-glaeubigern-und-schuldnern/
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Globaler Militarisierungsindex 2021: Militarisierung steigt weltweit
Auch wenn die Pandemie teils starke Auswirkungen auf das Bruttoinlandsprodukt hatte, nahm in der Mehrzahl der Staaten welt- und europaweit die Militarisierung im Vergleich zum Vorjahr zu. Zu diesem Ergebnis kommt der Globale Militarisierungsindex (GMI) 2021 des Bonn Interantional Centre for Conflict Studies (BICC), der das relative Gewicht und die Bedeutung des Militärapparats von Staaten ins Verhältnis zur Gesellschaft als Ganzes setzt. Mehr erfahren >> https://ogy.de/ffzs
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Veranstaltungstermine finden sich u.a.:
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