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Liebe Freundinnen und Freunde,
mit guten Wünschen für das noch junge Jahr 2024 hier der erste Newsletter. Beginnen möchte ich diesen mit einem Text, den die israelisch-deutsche Schauspielerin, Sängerin und Menschenrechtsaktivistin Nirit Sommerfeld zum Jahreswechsel geschrieben hat.
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G wie Gaza
Gänsebraten
Geschenke
Gaza Gaza Gaza
Gesellschaftsspiele
Gaza
Girlanden zu Silvester
Gaza
Geiseln, Kindergeiseln, erschossene Geiseln
Genozid
Gebären in zerbombten Gebäuden
Gaza Gaza Gaza Gaza Gaza Gaza Gaza
Gasvorkommen
Gräber
Grundwasser unbrauchbar
Gesundheit, mangelnde
Gaza, Gaza! GAZA!!!
Gottverlassen
Globales Schulterzucken
Gutes Neues!
Nur nicht für Gaza
Gaza, Gaza! Gaza. Gaz . Ga . Ga . G . G . G . . .
G wie Gaza
Gaza war einmal
(Nirit Sommerfeld)
>> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/014978.html
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Shalom Salaam
Ihr / Euer
Michael Schmid
Die Texte und Informationen in unserem Newsletter und auf unseren Webseiten dienen der Information und sollen zum Nachdenken und zur Diskussion anregen. Sie entsprechen jeweils den persönlichen Einschätzungen der Autorinnen und Autoren und geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.
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"Nicht Frieden zu bringen, sondern Streit ..."
Als ‚vorkonstantinischer' Christ, Pazifist und Linker bin ich daran gewöhnt, in Begegnungen und Diskursen eine Minderheitenrolle einzunehmen. Viele Dissonanzen, Herausforderungen und Zumutungen unter dem Vorzeichen des russischen Einmarschs in die Ukraine gehören gleichwohl zu einer neuen Erfahrung. Die Entfremdung von gesellschaftlichen, politischen und kirchlichen Milieus, die ich ehedem als Herbergen auf einem offenen Lebensweg für unverzichtbar hielt, fällt mir schwer. Noch schmerzlicher ist es, wenn die Risse sich - infolge von Medienfront und Pazifistenhetze - bis in das nahe persönliche Umfeld fortsetzen. - Beitrag von Peter Bürger für das Buch "Bedrohter Diskurs - Deutsche Stimmen zum Ukrainekrieg" (Donat-Verlag 2024). >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/014986.html
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Hass und Krieg verlernen
Wegen meines Wehrdienstes vor fünfzig Jahren bin ich Kriegsdienstverweigerer und Pazifist geworden. Bei meinem ersten und einzigen Scharfschießen sollte ich "dem bösen Russen mitten ins Gesicht schießen" schießen. Das hat mir nachdrücklich vor Augen geführt, für was ich da trainiert werden sollte. Auf wildfremde Menschen schießen, das wollte ich nicht. Ich bin Mitglied von pazifistischen Organisationen geworden und habe die Grundsatzerklärung der "War Resisters' International" unterzeichnet: "Der Krieg ist ein Verbrechen an der Menschheit. Ich bin daher entschlossen, keine Art von Krieg zu unterstützen und an der Beseitigung aller Kriegsursachen mitzuarbeiten." Diese Selbstverpflichtung gilt für mich bis heute. - Beitrag von Michael Schmid für das Buch "Bedrohter Diskurs - Deutsche Stimmen zum Ukrainekrieg" (Donat-Verlag 2024). >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/014988.html
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Kriegstüchtigkeit - die selbstbewusste Form des Wahnsinns
Ein deutscher Kriegsminister posaunt es vollmundig in die Welt, dass Deutschland endlich wieder werden muss, was es immer schon sein wollte und doch nie richtig beherrschte: kriegstüchtig werden. Zynismus und Dummheit lassen vergessen, was Krieg ist und war und bleibt. Kommentar von Kuno Füssel. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/014975.html
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Neujahrsansprache 2024 - Dr. Eugen Drewermann: Zu einem möglichen Frieden im Nahen Osten
Neujahrsansprache von Dr. Eugen Drewermann unter den Titel: "Nur die Gewaltlosen werden das Land besitzen. Zu einem möglichen Frieden im Nahen Osten." Sein Vortrag ist ein Appell an die Menschlichkeit: Wortgewaltig regt Dr. Drewermann zum Nachdenken an und spendet Hoffnung in schwierigen Zeiten. Mit schonungsloser Klarheit, tiefer Empathie und einem unvergleichlichen historischen Verständnis ermutigt er dazu, sich die ureigene Sehnsucht nach Frieden niemals nehmen zu lassen. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/014983.html
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Gaza, der Westen und das Völkerrecht
Im aktuellen Konflikt um Gaza sind die westlichen Regierungen, allen voran Washington und Berlin, ebenso wie die etablierten Medien Partei. Sie stehen voll hinter Israel, dessen Existenzrecht sie durch die Terrororganisation Hamas bedroht sehen. Bombardierung und späterer militärischer Einmarsch nach Gaza mit dem Ziel, die Hamas zu vernichten, finden ihre Zustimmung. Völkerrechtlich stützen sie sich dabei auf das Recht auf Selbstverteidigung angesichts des bewaffneten Angriffs der Hamas vom 7. Oktober mit 1.139 Opfern, darunter 695 Zivilisten, und 240 Geiseln. Umstritten ist allein angesichts Tausender von Toten unter der Zivilbevölkerung Gazas deren Verhältnismäßigkeit. Diese Position widerspricht fundamental dem Völkerrecht. Statt der proklamierten menschenrechtsbasierten Außenpolitik ist der Westen Komplize eines späten Kolonialismus. Von John P. Neelsen. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/014989.html
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Keine neuen Eurofighter für Saudi-Arabien!
"Die Lieferung von Kampfflugzeugen des Typs Eurofighter nach Saudi-Arabien bleibt falsch. Noch im Sommer 2023 verweigerte Bundeskanzler Scholz auf dem NATO-Gipfel in Vilnius öffentlich seine Zustimmung dazu und hielt dem anschließenden monatelangen Druck seitens Großbritannien, dem Rüstungsunternehmen Airbus und dem Bundesverband der Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI) stand. Saudi-Arabien würde durch den Abschuss von Drohnen und Marschflugkörpern der Huthis auch Israels Sicherheit verteidigen, heißt die nun vorgetragene Begründung für den Sinneswandel. Deshalb soll Saudi-Arabien nun 48 neue Eurofighter aus europäischer Gemeinschaftsproduktion erhalten können. Das ist unerträglich", kritisiert pax christi-Generalsekretärin und Sprecherin der Kampagne "Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel!" Christine Hoffmann. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/014987.html
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Formierte Gesellschaft 2023
Die Fälle von Sprachregelung, Zensur und Canceln häufen sich; durch ihre Alltäglichkeit lernt man, was man bei Strafe nicht sagen, nicht einmal denken darf. Auch Prominente kann es treffen, wenn sie von der staatlich sanktionierten Meinung abweichen. Seit Jahren wurde Greta Thunberg zu einer Ikone der Klimabewegung aufgebaut - bis sie kürzlich als solche gestürzt und von Medien und Parteien zur öffentlichen Feindin erklärt wurde. Ihre "Schuld": Sie hatte mit drei Aktivistinnen sofortigen Waffenstillstand, Gerechtigkeit und Freiheit für Palästinenser und alle betroffenen Zivilisten gefordert. Der Spiegel widmete ihr und den "linken Feinden Israels" daraufhin eine Titelgeschichte. Tenor: Sie habe sich als Antisemitin entlarvt. Die Belege dafür sind grotesk. Von Georg Rammer. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/014984.html
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Atomkrieg aus Versehen
Hyperschallraketen könnten den Atomkrieg aus Versehen wieder wahrscheinlicher machen. Arsenale dieser US-Waffen in Deutschland sind geplant - und sie sollten verhindert werden. Von Bernhard Trautvetter. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/014985.html
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Ukraine: Eklatante Verletzung der Menschenrechte von Kriegsdienstverweigerern und Friedensaktivisten
Das Europäische Büro für Kriegsdienstverweigerung (EBCO), War Resisters' International (WRI), der Internationale Versöhnungsbund (IFOR) und Connection e.V. sind sehr besorgt über die anhaltenden Schikanen gegen Friedensaktivisten und Kriegsdienstverweigerer, einschließlich willkürlicher Verfolgungen und ungerechter Urteile, sowie über die unangemessenen Bestimmungen des neuen Mobilisierungsgesetzes Nr. 10378 vom 25.12.2023, das von der ukrainischen Armee vorgelegt wurde. Alle Anklagen gegen Friedensaktivisten und Kriegsdienstverweigerer müssen zurückgenommen werden. Die Inhaftierten sind sofort und bedingungslos freizulassen, da es sich eindeutig um Gewissensgefangene handelt. Darüber hinaus sollte das neue Gesetz über die Militärdienstpflicht Bestimmungen zur vollen Anerkennung des Rechts auf Kriegsdienstverweigerung enthalten. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/014979.html
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Plädoyer für eine parteiübergreifende internationale "Breite Koalition der Vernunft" für Deeskalation im Neuen West-Ost-Konflikt
Das vorliegende Konzept für eine "Breite Koalition der Vernunft" genannte ‚Friedensbewegung 2.0' hatte der Autor als Tischvorlage für das letzte Treffen von Egon Bahr, Antje Vollmer und Michail Gorbatschow (u.a.) im Sommer 2015 in Moskau verfasst. Anlass dieses Treffens war die Vorstellung der russischen Übersetzung des Buches "Am Abgrund: Streitschrift für einen anderen Umgang mit Russland" des CSU-Politikers Wilfried Scharnagl gewesen. Den prominenten Deutschen und Russen sollten mit diesem Papier Anregungen für einen internationalen Neustart der Friedensbewegung geliefert werden. Dazu gehörte ein deutsch-russischer "STOP!!!-Appell" sowie das vorliegende "Plädoyer" als theoretischer Unterbau. Im Hinblick auf die aktuell allerseits heftig vermisste kraftvolle ‚Friedensbewegung 2.0' stellen wir das Konzept aus dem Abstand von achteinhalb Jahren erneut zur Diskussion. Von Leo Ensel. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/014990.html
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Neujahrswünsche für 2024 nach der COP28: "Möge der Große Geist der Gerechtigkeit die Armen und Verdammten der Erde im Paradies willkommen heißen und die räuberischen Herrscher zur Hölle verurteilen"
Wir müssen aufhören, Heuchelei und Zynismus zu akzeptieren, die - wieder einmal - die wichtigsten Gäste am Tisch der COP28 waren. Sicherlich können die großen Raubtiere des Lebens auf der Erde die Schlussfolgerungen feiern, die sie der Welt aufgezwungen haben und die geradewegs in die Richtung ihrer Interessen und Prioritäten gehen. Von Riccardo Petrella. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/014981.html
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Leonardo Boff: Das Ende aller Dinge
Wenn sich das Jahr dem Ende zuneigt, ziehen wir gewöhnlich Bilanz über den Verlauf des Jahres mit seinen Licht- und Schattenseiten. Diesmal verzichten wir auf diese Aufgabe und fragen uns etwas wirklich Radikales: Wie wird das Ende aller Dinge aussehen? Wir wissen, wann das Universum begann, vor etwa 13,7 Milliarden Jahren. Können wir wissen, wann es enden wird, wenn überhaupt? Die Antwort hängt von der Wahl des Hintergrunds ab, die wir treffen. In den Wissenschaften über das Universum und die Erde gibt es heute zwei vorherrschende Tendenzen: die quantitative und lineare Sichtweise sowie die qualitative und komplexe Sichtweise. Von Leonardo Boff. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/014982.html
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Utopia 2.0 - Wir werden weiter träumen
Im Oktober 2023 trafen sich Sevgi Kosan-Drücke und Bernd Drücke in einem Dortmunder Hotel mit dem am 1. Juni 1947 in München geborenen Liedermacher, Autor, Schauspieler und Anarchopazifisten Konstantin Wecker zum Interview. Wir veröffentlichen Auszüge aus dem Gespräch in zwei Teilen. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/014976.html
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Nein zum Krieg: Warum junge Israelis den Dienst verweigern
Israels Armee setzt auf Härte gegen die Hamas. Doch vor allem unter jungen Israelis gibt es auch Kriegsdienstverweigerer. Die müssen mit harten Strafen rechnen. ZDF vom 10.01.2024, 5:51 Min. Video >> https://www.zdf.de/politik/auslandsjournal/israel-armee-jugend-kriegsdienstverweigerer-100.html
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Online-Gespräche mit israelischen und palästinensischen Vertreter*innen von Combatants for Peace
"Combatants for peace" (https://cfpeace.org/about-en/) sind israelische und palästinensische Friedensaktivist:innen, die als ehemalige Soldat:innen und Widerstandskämpfer:innen der Gewalt abgeschworen haben und sich für ein Ende der israelischen Besatzung, für Gewaltfreiheit, für Gerechtigkeit und Dialog zwischen israelischer und palästinensischer Bevölkerung einsetzen. Einige Vertreter:innen der Organisation sind gerade auf Vortragsreise in Deutschland unterwegs. Kommende Woche werden zwei Online-Gespräche mit ihnen angeboten.
Die Ev. Akademie lädt für Donnerstag, 18.01.2024, Donnersteg, 18.Januar 2024,
18.00 – 19.30 Uhr zu einer Online-Abendveranstaltung ein. Anmeldung >>
https://www.kircheundgesellschaft.de/veranstaltungen/villigst-fragt-nach-krieg-im-nahen-osten-2024-01-18-180000-4292/
pax christi Rottenburg-Stuttgart lädt für Freitag, 19.01.2024, von 18.30 Uhr bis 20.00 Uhr, zu einem Online-Gespräch ein, das in englischer Sprache Simultanübersetzung ins Deutsche stattfindet. Es wird um Anmeldung bis 18. Januar gebeten - die Zugangsdaten werden dann zugeschickt. E-Mail >> paxchristi-rs@bo.drs.de
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In Den Haag wird Geschichte geschrieben
Nirit Sommerfeld schreibt am heutigen 13. Januar: 29 namhafte Schauspielerinnen und Schauspieler lesen aus der Anklageschrift, die Südafrika beim internationalen Gerichtshof in Den Haag gegen Israel eingereicht hat. Der Vorwurf lautet u.a., Israel gehe in Gaza mit dem "Charakter des Völkermords" vor. Die 11-minütige Lesung ist mit Hintergrund-Info zu sehen auf der Seite des Palestine Festival of Literature (>> https://ogy.de/ilnv) oder auf YouTube (>> https://ogy.de/r91c).
Der erste Tag der Verhandlung konnte am 11. Januar 2024 live verfolgt werden. Das dreieinhalb-stündige öffentliche Hearing kann hier in voller Länge angesehen werden. Ab Minute 25:20 spricht die Chefanklägerin >> https://www.youtube.com/watch?v=MOW_1exsHE8
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Petition "Support South Africa's case against Israel at the ICJ" jetzt unterschreiben
Um der Stimme Südafrikas weiter Gewicht zu verleihen, wurde die Petition gestartet mit dem Ziel, 500.000 Unterschriften zu sammeln. 480.000 Personen haben bereits unterschrieben. Mehr >> https://chng.it/6cZWjSXHmM
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Jetzt erschienen: Bedrohter Diskurs - Deutsche Stimmen zum Ukrainekrieg
Hermann Theisen und Helmut Donat sind die Herausgeber des Buches "Bedrohter Diskurs - Deutsche Stimmen zum Ukrainekrieg", das vor wenigen Tagen erschienen ist.
Die deutsche Debatte über den Ukrainekrieg ist geprägt von Kriegsbefürwortung und -propaganda, vermehrten Waffenlieferungen, Feindbilddenken, Russenfurcht und Schwertglauben. Ein offener Diskurs, der die unterschiedlichen Auffassungen und gegensätzlichen Argumente gleichberichtigt nebeneinander zur Sprache bringt, findet nicht statt. In den großen Zeitungen, im Rundfunk und im Fernsehen sind nur selten Standpunkte vertreten, die dem Mainstream widersprechen und der Haltung großer Bevölkerungskreise eine Stimme geben. Insgesamt 57 Autorinnen und Autoren verdeutlichen, was sich im bisherigen Diskurs kaum artikulieren ließ. Dazu gehört, dass es in dem Meinungsstreit, von alten wie neuen Kalten Kriegern forciert, um eine Militarisierung der Gesellschaft geht und dass es, um weiteres Blutvergießen und Elend zu verhindern, darauf ankommt, den Krieg durch Verhandlungen zu beenden, jedweden "Siegfrieden"-Parolen eine Absage zu erteilen und zu einer Politik der Entspannung zurückzukehren, die nicht den Krieg, sondern den Frieden als "Ernstfall" begreift.
Das Buch kann im Buchhandel erworben werden:
Hermann Theisen / Helmut Donat (Hg.): Bedrohter Diskurs - Deutsche Stimmen zum Ukrainekrieg. Bremen: Donat Verlag 2024. (ISBN: 978-3-949116-21-6; 368 Seiten; 24,80 EUR) >> https://www.buchhandel.de/buch/Bedrohter-Diskurs-9783949116216
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Die Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) erteilt den Plänen von Teilen der Bundesregierung, die Wehrpflicht zu reaktivieren, eine klare Absage.
Einmal mehr wirbt SPD-Verteidigungsminister Boris Pistorius aktuell für eine Reaktivierung der Wehrpflicht – diesmal nach dem so genannten „Schwedischen Modell“. Danach sollen durchweg alle jungen Frauen und Männer gemustert werden und danach ein Teil von diesen einen Grundwehrdienst ableisten. Finden sich darunter nicht genügend Freiwillige, die zum Militär gehen wollen, soll Zwang angewendet werden. Wer sich dem Militär verweigert wird zudem gezwungen einen – im Kriegsfall das Militär unterstützenden – Zivildienst abzuleisten. Weiterlesen >> https://dfg-vk.de/plane-zur-reaktivierung-der-wehrpflicht-stoppen/
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Veranstaltungstermine finden sich u.a.:
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