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Lebenshaus-Newsletter

13. Februar 2021
Liebe Freundinnen und Freunde,

zu Beginn des heutigen Newsletters ein Zitat von Vaclav Havel (1936 - 2011).
Hoffnung haben - Hoffnung vermitteln
 
Das Maß der Hoffnung
ist nicht die Überzeugung,
dass etwas gut ausgeht,
sondern die Gewissheit,
dass etwas Sinn hat -
ohne Rücksicht darauf,
wie es ausgeht.

Und diese Hoffnung
vor allen Dingen ist es,
die uns die Kraft gibt
zu leben und es immer
wieder aufs Neue zu versuchen,
sind die Bedingungen äußerlich
auch noch so hoffnungslos.
 
(Vaclav Havel)
Ihr / Euer
Michael Schmid
Artikel

Martin Luther Kings Vision von einer vernetzten Welt ist aktueller denn je

Wir sind mit konvergierenden globalen Krisen konfrontiert: einer schrecklichen Pandemie, einer sich verschärfenden wirtschaftlichen Ungleichheit sowohl in den Vereinigten Staaten als auch weltweit, dem Klimawandel und der anhaltenden Plage des systemischen Rassismus auf der ganzen Welt. Was würde Martin Luther King denken und raten, wenn er heute leben würde? Was würde er in diesen Tagen sagen, nachdem das Kapitol von einem überwiegend weißen Mob gestürmt wurde, der versuchte, die Ergebnisse einer freien und fairen Wahl an sich zu reißen und eine America-First-Agenda mit Gewalt in Kraft zu setzen? Von Arthur Romano. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013431.html

Heckler & Koch vor dem höchsten deutschen Strafgericht

Am 11. Februar 2021 verhandelt der Bundesgerichtshof (BGH) die Revision im Fall der illegalen Rüstungsexporte von Heckler & Koch (H&K) nach Mexiko. Der Prozess wirft einmal mehr ein Schlaglicht auf die strafrechtliche Verantwortlichkeit deutscher Rüstungshersteller und die gravierenden Schwächen des deutschen Rüstungsexportkontrollsystems. Für Holger Rothbauer, Anwalt der "Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel!", hat die Revision eine grundsätzliche Bedeutung für die deutsche Rüstungsbranche. "Unabhängig vom Ausgang zeigt das Verfahren schon jetzt, dass die bisherige Handhabung von Endverbleibserklärungen kein effektives Mittel der Rüstungsexportkontrolle ist. Der Gesetzgeber muss umgehend ein Rüstungsexportkontrollgesetz auf den Weg bringen, das eine wirksame Exportkontrolle etabliert", so Rothbauer. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013447.html

Weckruf: Deutscher Beitrag zu einer atomwaffenfreien Welt - Iran-Deal erneuern, Atomwaffenverbotsvertrag beitreten, Abrüstung verhandeln

Die Kooperation für den Frieden, der Zusammenschluss von über 50 Friedeninitiativen und Organisationen in Deutschland, fordert von der Bundesregierung sofortige entschlossene diplomatische Initiativen, um die wachsenden Gefahren der weltweiten Atombewaffnung einzudämmen. Die Kooperation sieht in der nuklearen Rüstungskontrolle und der konsequenten Abrüstung dieser Massenvernichtungswaffen einen wesentlichen Bestandteil einer unbedingt erforderlichen Politik für einen friedlichen internationalen Ausgleich der Interessen. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013451.html

Atomwaffen-Verbots-Vertrag: NATO und Bundesregierung missachten die UNO

Die Reaktionen der Bundesregierung und des NATO-Rates auf den Atomwaffen-Verbots-Vertrag sind Ausdruck der Missachtung gegenüber dem Willen der Völker und gegenüber dem Völkerrecht. Die NATO offenbart sich dadurch einmal mehr als undemokratische Allianz, die ein Sicherheitsrisiko für die Welt darstellt. Von Bernhard Trautvetter. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013443.html

Verlängerung des New-Start-Vertrags – nukleare Rüstungskontrolle vorerst stabilisiert

Die USA und Russland haben am 26. Januar vereinbart, den atomaren Rüstungskontrollvertrag für weitere fünf Jahre zu verlängern – das signalisiert eine Wende in der nuklearen Abrüstung der letzten Jahre. Mit der heutigen Fotoaktion vor den Botschaften Russlands und der USA begrüßen ICAN Deutschland, IPPNW Deutschland, DFG-VK und die Naturfreunde, dass die USA und Russland beim Thema Atomwaffen wieder aufeinander zugehen. Wir fordern auch weiterhin: "Reden statt Rüsten – denn Abrüsten schafft Sicherheit." >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013432.html

Biden - Anspruch und Wirklichkeit klaffen bereits jetzt auseinander

Trump ist weg und dies- und jenseits des Atlantiks ist vor allem bei den Liberalen die Freude groß. Dass Joe Biden nun als der große Heilsbringer betrachtet wird, ist jedoch in vielerlei Hinsicht problematisch. So betreffen einige der nun gelobten ersten Amtsmaßnahmen Bidens wie die Aufhebung des "Muslim Bans" politische Initiativen, die von ihm selbst in der Obama-Ära mitgetragen wurden. Von Emran Feroz. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013439.html

Warum "wir" auch in Afghanistan niemals "die Guten" waren (Teil 2)

Es wird wohl Jahre oder womöglich sogar Jahrzehnte dauern, bis die Mehrheit westlicher Kriegsverbrechen in Afghanistan aufgearbeitet sein wird. Dies sei allerdings zwingend notwendig, meint der Autor und ehemalige US-Soldat Erik Edstrom. Im Interview mit Emran Feroz beschreibt er seine Kriegserfahrungen in Afghanistan und warum der Einsatz ihn zu einem vehementen Kriegsgegner gemacht hat. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013424.html

Trotz Bürgerkrieg & Pandemie: Afghanistan-Abschiebungen gehen weiter

Am 09.02.2012 ist erneut eine Sammelabschiebung nach Afghanistan durchgeführt worden. Es war schon die zweite in diesem Jahr und bereits die dritte, nachdem von März bis Dezember 2020 auf Ersuchen der afghanischen Regierung eine 9-monatige Pause wegen der Covid-19-Pandemie eingehalten wurde. Rücksicht auf die coronabedingte Situation wäre aber gerade jetzt mehr denn je angezeigt. Denn Afghanistan wurde am 31.01.2021 vom Robert-Koch-Institut als "Hochinzidenzgebiet" - also als Gebiet mit besonders hohem Infektionsrisiko durch besonders hohe Inzidenzen für die Verbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 - eingestuft. In den Reise- und Sicherheitshinweisen des Auswärtigen Amtes heißt es vor diesem Hintergrund: "Afghanistan ist von COVID-19 besonders stark betroffen. Das Gesundheitssystem hält den Belastungen nicht stand". >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013445.html

Nein zu Rassismus, Antisemitismus, Feindbildproduktion und Geschichtsklitterung!

Aus Anlass des Jahrestages der Befreiung von Auschwitz durch die Rote Armee, haben die bundesweiten Attac-Arbeitsgruppen "Globalisierung und Krieg" sowie "Europa" eine Erklärung veröffentlicht. Darin heißt es, dass das Gedenken an die Verbrechen Nazideutschlands auch heute die Verpflichtung bedeutet, sich gegen die Tendenzen zur Wehr zu setzen, die schon zu Auschwitz geführt haben: Antisemitismus, Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und andere menschenverachtenden Ideologien. Daher, so die Erklärung, "engagieren wir uns aktiv im Kampf gegen Rassismus, Antisemitismus, Islamfeindlichkeit, Rechtsentwicklung, Neofaschismus und soziale Ungleichheit." Die Erklärung wendet sich auch gegen die Instrumentalisierung von Auschwitz, wie sie z.B. schon in der Rechtfertigung des völkerrechtswidrigen Krieges gegen Jugoslawien 1999 zum Ausdruck kam. Scharfe Kritik übt die Erklärung an der immer stärkeren Feindbildproduktion in den internationalen Beziehungen, mit Russland und zunehmend auch China als Hauptzielscheiben, die zur ideologischen Rechtfertigung eines neuen Kalten Krieges dienen. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013428.html

Weniger Kohle wegen COVID-19: So beschleunigt die Pandemie das Ende der fossilen Stromerzeugung

COVID-19 hat nicht nur zu einem vorübergehenden Rückgang der weltweiten CO2-Emissionen geführt, sondern auch den Anteil der Kohleverstromung reduziert – ein Trend, der die Pandemie sogar überdauern könnte. Das ist das zentrale Ergebnis einer neuen Studie eines Teams von Ökonomen aus Potsdam und Berlin, das die Auswirkungen von COVID-19 auf das Energiesystem und die Stromnachfrage untersucht hat. Die Studie zeigt: Die für die Menschen und Wirtschaft verheerende Pandemie hat eine besonders günstige Gelegenheit geschaffen, den gegenwärtigen Trend zum Rückgang der Kohlenutzung unumkehrbar zu machen. Unterstützt durch die richtigen klimapolitischen Maßnahmen könnten die Emissionen des Stromsektors so schneller sinken als bisher angenommen. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013446.html

Klimawandel spielte womöglich wichtige Rolle bei der Entstehung vom SARS-CoV-2

Globale Treibhausgasemissionen haben im Laufe des letzten Jahrhunderts den wahrscheinlichen Ursprungsort von SARS-CoV-2 in Südchina zu einem Hotspot für Coronaviren gemacht, die von Fledermäusen übertragen werden. Klimatische Veränderungen in dieser Region haben das Wachstum von Waldgebieten befördert, die Fledermäusen geeignete Habitate bieten. Dies ist das Ergebnis einer neuen Studie von Wissenschaftlern der Universität Cambridge, des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) und der Universität Hawai'i-Manoa. Die heute in der Zeitschrift Science of the Total Environment veröffentlichte Studie liefert einen Mechanismus, der dem Klimawandel eine direkte Rolle bei der Entstehung von SARS-CoV-2 zuweisen könnte – dem Virus, das die COVID-19-Pandemie verursachte. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013442.html

Atommüll-Behörde zieht Konferenz trotz Pandemie durch

Die für das Wochenende geplante Online-Konferenz zur Standortsuche für ein Atommüll-Endlager steht unter keinem guten Stern. Betroffene Kommunen, das Nationale Begleitgremium und Umweltorganisationen hatten gefordert, dass dieser erste offizielle Beteiligungs-Schritt nicht mitten in der Corona-Pandemie Dies wurde vom zuständigen Atommüll-Bundesamt abgewiesen. Dazu erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: "In einer Zeit, in der die Menschen durch die Pandemie existentielle Sorgen haben, hat kaum jemand die Muße, sich in die komplexe Atommüll-Problematik einzuarbeiten. Die Zivilgesellschaft in den betroffenen Regionen hatte nur extrem eingeschränkte Möglichkeiten, sich zu informieren, sich zu organisieren oder sich gar auf die Konferenz vorzubereiten. Gleiches gilt für die allermeisten Kommunen, deren Verwaltungen derzeit durch die Corona-Maßnahmen überlastet sind. Das Thema Endlagerung hat aktuell einfach keinen Platz in den Köpfen."

>> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013436.html

Corona und der Westen: Die Ignoranz der Reichen

Das Nein der Industriestaaten zur Aussetzung der Patentrechte ist nicht nur ein moralisches Versagen. Es ist auch kurzsichtig gedacht. Kommentar von Andreas Zumach. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013441.html

Corona besiegen?

Ein schnelles Ende der Pandemie erzwingen zu wollen, kann autoritäre Maßnahmen begünstigen. Die Erfahrung mit HIV zeigt, dass Strategien erfolgreicher waren, die nicht auf falsche Hoffnungen setzten. Von Dr. Andreas Wulf. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013429.html

Zivilgesellschaftliches Bündnis kritisiert Coronahilfen für arme Menschen als unzureichend

Ein Bündnis von 41 Gewerkschaften und Verbänden bewertet den von der Großen Koalition in Aussicht gestellten Einmalzuschlag in Höhe von 150 Euro für arme Menschen als "Tropfen auf den heißen Stein". Die Organisationen starten heute eine breite Unterschriftensammlung, um den Druck auf die Bundesregierung zu erhöhen, endlich armutspolitisch wirksame Soforthilfen auf den Weg zu bringen. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013450.html

Strafgerichtshof zu Nahostkonflikt: Großer Fortschritt für Palästina

Wer die Entscheidung des Internationalen Strafgerichtshofs als einseitig gegen Israel verurteilt, hat sie nicht gelesen oder verbreitet Unwahrheiten. Kommentar von Andreas Zumach. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013449.html

Das Ende von Oslo: Eine neue EU-Strategie für Israel/Palästina

Prof. Dr. Norman Paech ist BIP-Gründungsmitglied. Diese Woche analysiert er ein Gutachten von Hugh Lovatt, "Das Ende von Oslo: Eine neue europäische Strategie zu Israel-Palästina". Lovatt zeigt, dass ein neuer außenpolitischer Ansatz dringend notwendig ist, um den politischen Veränderungen in Israel/Palästina zu begegnen, die seit den 90er Jahren die Osloer Friedensabkommen irrelevant gemacht haben. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013444.html

B'tselem erklärt den Staat Israel zu einem Apartheidstaat

Israels größte Menschenrechtsorganisation B'tselem hat ein Gutachten veröffentlicht, in dem bestätigt wird, dass die israelische Regierung im gesamten von ihr kontrollierten Gebiet Israels/Palästinas regelmäßig ein System der Apartheid praktiziert. Die Reaktionen auf der ganzen Welt sind dramatisch, während innerhalb Israels diese Tatsache bekannt und daher nicht überraschend ist. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013426.html

Ein Milliardär hat’s schwer

Nikolaus Piper, ehemaliger Leiter des Wirtschaftsressorts der Süddeutschen Zeitung, hat am 15. Januar 2021 in deren Onlineausgabe unter dem Titel "Feindbild Milliardär" und einen Tag später in der Printausgabe unter dem Titel "Was gerecht wäre" einen Essay veröffentlicht, in dem er sämtlichen Umverteilungsmaßnahmen eine klare Absage erteilt. Vor allem eine Vermögensabgabe, wie sie die LINKE vorschlägt, um die Kosten der Covid-19-Pandemie, der staatlichen Infektionsschutzmaßnahmen und der Hilfspakete für davon negativ Betroffene zu refinanzieren, lehnt Piper mit der Begründung ab, dass sie eine Kapitalflucht auslösen, die wirtschaftliche Krise verschärfen und unnötige politische Konflikte heraufbeschwören würde. Von Christoph Butterwegge. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013452.html

Hinweise

Petition "Sicherheit neu denken: Kooperation statt Militär" gestartet

Gewaltsame Militär-Interventionen und Aufrüstung erzeugen keine Sicherheit, sondern vergrößern die weltweite Unsicherheit. Das zeigen die gescheiterten Interventionen in Afghanistan, in Libyen und im Irak. Deutschland und die EU sind bereits starke und weltweit anerkannte Akteure in der gewaltfreien Mediation von Konflikten und in der zivilen Vorbeugung von Krisen.
Wir sollten nicht wie geplant 70 bis 80 Mrd. Euro pro Jahr in die Bundeswehr, sondern in die Bekämpfung der Klimakrise und von Fluchtursachen investieren, in die Stärkung der UNO, der WHO und für weltweite Zusammenarbeit. So schaffen wir ein Klima des Vertrauens und der Kooperation. Nur so können wir die enormen weltweiten Herausforderungen bewältigen.
Wir wollen als Deutsche Verantwortung übernehmen. Bewusst ohne militärische Gewalt. Wir haben 1989 eine gewaltfreie Revolution geschafft. Wir wollen uns nicht weiter am gefährlichen Spiel erneuter Aufrüstung beteiligen. Wir wollen Kooperation statt Militär.
Die Initiative www.sicherheitneudenken.de zeigt realistische Alternativen auf.
Ihr Votum bringt "Kooperation statt Militär" in die bundesweite Kampagne Abstimmung21. Wir können dadurch bis zu 1 Million Menschen mobilisieren.
Hier kann die Petition unterzeichnet werden >> http://chng.it/Z46CWNSGdz

Petition: "Inhuman und rechtlich fragwürdig: Abschiebung nach 28 Jahren in den Kosovo"

Ihr Leben ist aus den Fugen geraten: Das Ehepaar Mire G. und Sali K. wurde vom Landkreis Biberach in den Kosovo abgeschoben - in ein Land, das bei ihrer Flucht noch gar nicht existierte; seit 28 Jahren lebten sie in Oberschwaben. Begründung: sie hätten keinen Pass beigebracht. Aber: das Ehepaar hat die serbische Staatsbürgerschaft, und hat zahlreiche Versuche unternommen, einen Pass zu bekommen. Das Ehepaar hat 6 Kinder unter schwierigsten Umständen großgezogen, alle arbeiten, zahlen Steuern, sind integriert. Sie haben 14 Enkelkinder und ein Urenkel, die auch alle in Oberschwaben leben. Innenminister Strobl sieht keine Versäumnisse der Behörden. Wir appellieren an die baden-württembergische Landesregierung: Holen Sie das Ehepaar zurück, jeder weitere Tag unter den unmenschlichen Bedingungen gefährdet ihr Leben.
Hier kann die Petiton unterzeichnet werden. Kurzlink >> https://ogy.de/ngbj

Wie funktioniert aktive Gewaltfreiheit? Eine neue Broschüre aus dem pax christi-Projekt

Das Heftchen, das der pax christi-Bundesvorstand herausgegeben hat, bietet Antworten auf Fragen danach, was aktive Gewaltfreiheit ist, wie sie in der Praxis funktioniert und mit welchem Ziel sich Menschen, z.B. in der pax christi-Bewegung, gewaltfrei engagieren? Die Projektreferentin Rebecca Burkert hat theoretische und praktische Beispiele zusammengestellt, die die Wirkungsweise von aktivem gewaltfreien Handeln erläutern und belegen.
Kostenfreie Bestellungen bitte an c.dichtl@paxchristi.de

Transparenz TV: Friedensfragen mit Clemens Ronnefeldt

Immer mittwochs um 20:30 Uhr heißt es bei Transparenz TV "Friedensfragen mit Clemens Ronnefeldt". Dort lässt sich Neues zum Thema Frieden, Atomwaffen, Krisenregionen uvm. erfahren.
Am 10.02.2021 ging es beispielsweise um das Thema: Rüstungskontrolle, Abrüstung und Atomwaffenverbot. Gast war Regina Hagen, die aktuell eine der Sprecher*innen der Kampagne "Büchel ist überall! atomwaffenfrei.jetzt“ ist.
In der Sendung ging es zunächst einen Rückblick auf Abrüstungsverträge wie SALT I und SALT II, den INF-Vertrag und den New-START-Vertrag vornehmen. Letzterer wurde gerade aktuell  zwischen den USA und Russland verlängert. Im zweiten Teil der Sendung hat Regina Hagen erläutert, warum der Atomwaffenverbotsvertrag, der im Januar 2021 völkerrechtsverbindlich in Kraft getreten ist, für das Ziel einer atomwaffenfreien Welt große Bedeutung hat. In Deutschland hätte dazu der Abzug der US-Atomwaffen aus Büchel in der Eifel oberste Priorität. Die Sendung ist hier dauerhaft abrufbar >>  https://youtu.be/ifo7To29evA

Termine

:: 25.02.2021 - 17.00-18.30 Uhr Online-Seminar: "Schrei nach Hoffnung“ aus Palästina

Der "Schrei nach Hoffnung“ aus der palästinensischen Christenheit ruft die Christinnenund Christen weltweit dazu auf, seine Anliegen in Prozessen auf allen Ebenen der Kirchen zu besprechen und darüber zu befinden.Dem soll nun ein Online-Seminar des Forums Friedensethik in der Evangelischen Landeskirche in Baden mit Autoren des "Cry for hope" dienen. Es diskutieren über den "Schrei nach Hoffnung - Aufruf zur Entscheidung und zum Handeln" :Munther Isaac, palästinensischer Theologe und Pfarrer der Weihnachtskirche in Bethlehem; Mark Braverman, klinischer Psychologe, jüdischer Autor und Friedensaktivist; Simultanübersetzung: Elaine Griffiths. Moderation: Prof. Ulrich Duchrow. Anmeldung an: ulrich.greder@t-online.de. Rechtzeitig vor dem Termin erhält man die Zugangsdaten. Der Text des "Cry for Hope" kann hier auf deutsch nachgelesen werden >> https://www.cryforhope.org/media/attachments/2020/06/26/0-aufruf-schrei-nach-hoffnung---german.pdf

 


:: 01.03.2021 ff. - Veranstaltungen zu 10 Jahre Fukushima

Die Atomkatastrophe von Fukushima jährt sich am 11. März 2021 zum zehnten Mal und dauert bis heute an, mit gesundheitlichen und wirtschaftlichen Folgen von immensem Ausmaß. .ausgestrahlt ruft auch in diesem Jahr dazu auf, an die schwerwiegenden Folgen des Super-GAU zu erinnern und damit der Öffentlichkeit die Gefahren der Atomkraft ins Gedächtnis zu rufen. Ein Übersicht mit Veranstaltungen und weiteren Aktionen findet sich hier >> https://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/jahrestag-fukushima/

 

:: 07.03.2021 - 13:00 Uhr ab Bahnhof Kirchheim am Neckar Demo zum Atomkraftwerk Neckarwestheim: "10 Jahre Super-GAU in Fukushima. Energiewende-Demo"

Am 11. März 2021 ist der 10. Jahrestag des dreifachen Super-GAUs in Fukushima. Bis heute sind die strahlenden Reaktoren eine Gefahr für Umwelt und Gesundheit, täglich tritt weitere Radioaktivität aus. Trotzdem sollen dort olympische Wettkämpfe stattfinden. Die japanische Regierung will eine unverantwortliche Verklappung von über 1 Million Tonnen an radioaktiv-kontaminiertem Kühlwasser in den Pazifik durchführen.
Atom- wie Kohlekraftwerke, sind gesundheits- und klimaschädlich. Die bisherige dezentrale Energiewende bei der Stromerzeugung wird seit 2017 mit neuen Vorschriften abgewürgt. Ausschreibungszwang und jährlich gedeckelte Zubau-Korridore verhindern die weitere Energiewende.
Protest ist angesagt! Ein Bündnis ruft für 7. März 2021 zu einer Demonstration zum Atomkraftwerk Neckarwestheim und einer Kundgebung auf. Lebenshaus Schwäbische Alb gehört zu den Unterstützern dieser Veranstaltung. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/013453.html + https://www.endlich-abschalten.de

 
Weitere Termine finden sich u.a.:
Lebenshaus Schwäbische Alb e.V.
Bubenhofenstr. 3
D-72501 Gammertingen


Eine Anmerkung in eigener Sache: Da unser Engagement für Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie Geld kostet und es keinerlei Zuschüsse gibt, bitten wir um Spenden an unseren Verein. Wir sind durch das Finanzamt Sigmaringen als gemeinnützig und mildtätig anerkannt (letztmals mit Bescheid vom 25.10.2018). Deshalb sind Spenden und Mitgliedsbeiträge steuerabzugsfähig. Eine Spendenbestätigung wird ab 25 € zu Beginn des kommenden Jahres automatisch zugestellt, ansonsten auf Anforderung. ErstspenderInnen bitte unbedingt ihre Anschrift angeben! Danke!!!

Spendenkonto: 
Lebenshaus Schwäbische Alb e.V.
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