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Liebe Freundinnen und Freunde,
angesichts dessen, dass der Militarismus zum Angriff auf alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens bläst, könnte eine Lektüre alter Texte hilfreich sein. Nachfolgend ein kurzer Auszug aus dem Aufsatz "Wie man Kriegsstimmung erzeugt" von Eduard Bernstein, geschrieben im Januar 1912. Berstein war damals schon als Kritiker der in den Abgrund führenden Hochrüstung in Erscheinung getreten. 1917 verließ er die SPD, da die Mächtigen im Parteiapparat in Treue zum deutschen Kriegsstaat den Herrschenden alle Wünsche erfüllten.
Dieser Textauszug von Eduard Bernstein ist dem Artikel "'Ermächtigungsgesetz' für die Kriegsindustrie – Historische Widerworte" von Peter Bürger entnommen (https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015404.html)
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"Es untersteht leider keinem Zweifel, dass die Ereignisse der zweiten Hälfte des Jahres 1911 der Friedensbewegung einen schweren Schlag versetzt haben … [Es] führen am Jahresende die Verfechter der Rüstungen und die Anwälte des Unfrieden säenden Misstrauens von neuem das große Wort. Soweit Deutschland in Betracht kommt, wird dies am greifbarsten dadurch veranschaulicht, dass im gegenwärtigen Wahlkampf für den Reichstag nicht eine bürgerliche Partei für die Forderung: ‚Verminderung der Rüstungsausgaben durch internationale Abmachungen‘ einzutreten wagt, die Parteien der Mitte und der Rechten, d.h. der kommenden Reichstagsmehrheit, dagegen durch den Mund ihrer Wortführer unumwunden für gesteigerte Rüstungen plädieren. Zwischen den Heydebrand und den Zedlitz, den Bassermann und den Hertling oder Erzberger besteht in diesem letzteren Punkte keine Meinungsverschiedenheit."
(Eduard Bernstein)
Textquelle ǀ Eduard Bernstein: Der Friede ist das kostbarste Gut. Schriften zum Ersten Weltkrieg. Mit einem Essay von Helmut Donat. Herausgegeben von P. Bürger. (= edition pace ǀ Regal: Pazifisten & Antimilitaristen aus jüdischen Familien, 5). Norderstedt 2024.
https://buchshop.bod.de/der-friede-ist-das-kostbarste-gut-eduard-bernstein-9783769312683
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Herzliche Grüße
Ihr / Euer
Michael Schmid
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IPPNW begrüßt Debatte über Friedenspolitik statt Aufrüstung
Die Friedensorganisation IPPNW begrüßt das SPD-Friedensmanifest als Anstoß für eine längst überfällige Debatte über Alternativen zur Hochrüstungspolitik von Bundesregierung und EU. Der russische Angriffskrieg hat das NATO-Bündnis in eine Eskalationsspirale getrieben, die es zu stoppen gilt. Deshalb unterstützt die IPPNW unter anderem die Ablehnung der Stationierung neuer US-Mittelstreckenraketen in Deutschland, die einen neuen Rüstungswettlauf befeuern würde. In der Kampagne "Friedensfähig statt erstschlagfähig. Für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen!" setzt sich die IPPNW mit mehr als 50 zivilgesellschaftlichen Organisationen für einen Stopp der geplanten Stationierung ein. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015481.html
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SPD-Manifest: Endlich – ein Zeichen der Hoffnung!
Um das SPD-Manifest "Friedenssicherung in Europa durch Verteidigungsfähigkeit, Rüstungskontrolle und Verständigung" ist eine heiße Debatte entbrannt. Medien laufen Sturm gegen den Ruf nach Frieden. Und auch in der SPD rumort es. Christioph Besemer hat einen Leserbrief dazu für die Badische Zeitung geschrieben, den wir nachfolgend veröffentlichen. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015482.html
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NATO: Personell und finanziell historische Aufrüstung
Als "historisch" bezeichnete NATO-Generalsekretär Mark Rutte die beim Treffen der Verteidigungsminister*innen am 4. Juni 2025 getroffenen Entscheidungen, die (nicht nur) für Deutschland eine finanzielle und personelle Aufrüstung in bislang ungeahntem Ausmaß nach sich ziehen werden. Von Martin Kirsch und Jürgen Wagner. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015475.html
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Panzer füllen keine Brotdosen
Berlin rüstet auf, Washington gibt die Richtung vor – aber wer zahlt die Zeche? Von Peter Mertens. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015472.html
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Militärrepublik Deutschland
Deutschland steht nach den jüngsten Ankündigungen von Merz und Wadephul zur Hochrüstung der Bundeswehr zur "konventionell stärksten Armee Europas" mit fünf Prozent des BIP vor dem umfassendsten sozioökonomischen Wandel seit 1990. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015467.html
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Der Aufrüstungswahn geht weiter!
Was gilt für Euch mit Blick auf die kommenden Jahre: "Da müssen wir jetzt wohl durch", oder: "Jetzt erst recht"? Wie gehen wir persönlich und als Gesellschaft mit einer Politik um, die allein auf Aufrüstung und Konfrontation setzt und Diplomatie geradezu verabscheut, die Maßnahmen gegen Klimakatastrophe und Erderhitzung unbekümmert als nebensächliches Beiwerk betrachtet, die Deutschland und Europa immer weiter abschottet, rassistische Politik betreibt, rechte Narrative verbreitet, und die Rechte von flüchtenden Menschen mit Füßen tritt? Von Michael Schmid. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015479.html
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Frieden schaffen mit immer mehr Waffen?
Am 15. Mai 2025 sagte Papst Leo XIV.: "Es kann keinen Frieden geben ohne echte Abrüstung. Der Anspruch eines jeden Volkes, für seine eigene Verteidigung zu sorgen, darf nicht zu einem allgemeinen Wettrüsten führen." Einen Tag vor seinem Tod hatte Papst Franziskus wörtlich dasselbe gesagt. Doch ebenfalls am 15. Mai 2025 hat der neue deutsche Außenminister Johann Wadephul dem US-Präsidenten für seine Forderung nach höheren Rüstungsausgaben einen Blankoscheck ausgestellt. Danach sollen die deutschen Ausgaben fürs Militär von heute zwei auf künftig fünf Prozent des Bruttosozialprodukts steigen. Das wären dann pro Jahr etwa 215 Milliarden Euro. Von Franz Alt. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015465.html
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Aufrüstung bis zum Klimakollaps
Es gibt Nachrichten, bei denen man sich fragt, ob sie aus einem dystopischen Roman stammen. Leider ist die folgende keine davon: Die globalen Militärausgaben sind laut einem neuen Bericht des Conflict and Environment Obseravatory 2024 erneut gestiegen – auf über 2,7 Billionen US-Dollar. Ein Rekordwert. Und Deutschland liegt mit 88,5 Milliarden Dollar international auf einem der vorderen Plätze. Mehr Panzer, mehr Drohnen, mehr Raketen – für manche eine beruhigende Absicherung für einen möglichen Ernstfall. Anderen vermittelt es eher ein mulmiges Gefühl, wenn man bedenkt, dass genau dieser Ernstfall mit diesen Mitteln überhaupt erst möglich wird. Bei den Debatten über Zeitenwende und Verteidigungsfähigkeit rückt ein Aspekt meist an den Rand: die klimapolitischen Folgen militärischer Aufrüstung. Von Melanie Jaeger-Erben: >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015478.html
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Aufheizung der Erde beschleunigt sich
Die Planetarische Klimagrenze für das sichere Überleben der menschlichen Zivilisation liegt bei 350 ppm (Teilchen pro Millionen Luftteilchen) Kohlendioxid (CO2). Heute ist die CO2-Konzentration mit 430 ppm schon viel zu hoch, um ein Zusammenleben der Menschen, wie wir es heute kennen, noch dauerhaft sichern zu können. Die neuesten Zahlen aus der Klimawissenschaft sind erschreckend. Statt die CO2-Konzentration in der Atmosphäre endlich zu senken, steigt sie mit immer neuen und höheren Emissionen weiter an. Von Hans-Josef Fell. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015463.html
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Wo bleiben die Anti-Kriegs-Proteste?
Trotz Militarisierung und steigender Rüstungsexporte fehlt in Deutschland eine Friedensbewegung. Der Publizist Andreas Zumach erörtert die Gründe. Interview von Raul Zelik. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015469.html
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Petition fordert Anerkennung Palästinas
Den Staat Palästina anerkennen, fordern die deutsche Sektion von pax christi und die Deutsch-Palästinensische Gesellschaft von der Bundesregierung. Sie greifen damit die gleichnamige Resolution des Kirchentags von Hannover auf. Auf der Plattform openPetition sammeln sie Unterschriften von Einzelpersonen und Organisationen zur Forderung. Am 10. Juli 2025 sollen diese Bundeskanzler Friedrich Merz übergeben werden. Statt auf Gewalt, Vertreibung und Tod zu setzen, brauche es Hoffnung und eine Zukunftsperspektive für die Menschen in Israel und Palästina, heißt es in dem Aufruf. Sonst würden die Erfahrungen von Gewalt nur neue Gewalt, Verzweiflung und Angst nähren. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015471.html
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Berlin: Konzert für die unbekannten Deserteur*innen
Zum diesjährigen Internationalen Tag der Kriegsdienstverweigerung haben in Berlin Friedens- und Menschenrechtsorganisationen ein Konzert organisiert: Für die unbekannten Deserteur*innen. 200 Stühle wurden mit Namen von Menschen bestückt, die aufgrund ihrer Kriegsdienstverweigerung verfolgt sind und nicht zum Konzert kommen konnten. Sie stehen für Hunderttausende, die sich in den verschiedensten Kriegen verweigern, sich dem Dienst entziehen, desertieren. Begleitet wurde das Konzert von Redebeiträgen nationaler und internationaler Sprecher*innen aus Russland, Ukraine, Israel und Angola. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015464.html
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Erfrischend antistaatlich
Ole Nymoens Buch gegen die Kriegstüchtigkeit könnte einen fröhlichen antimilitaristischen Neuanfang anstoßen. Von Wilhelm Achelpöhler. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015473.html
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Wessen Staat, wessen Regierung?
Wir haben eine neue Regierung! Demokratisch gewählt, ausgestattet mit einer Mehrheit; ihr Chef ein Politiker, den man seit Jahrzehnten gut kennt. Da müsste doch Aufbruchstimmung und Zuversicht herrschen! Aber laut einer Allensbach-Umfrage für die FAZ setzt nicht mal jeder Vierte Hoffnung in die neue Koalition; Lösungen für die Probleme des Landes trauen ihr 21 Prozent der Befragten zu. Bei genauer Betrachtung muss man den Skeptikern zustimmen: Wenn diese Regierung mit ihrem Programm vier Jahre überhaupt durchhält, wird sie desaströse soziale Verhältnisse hinterlassen und die AfD zur stärksten Partei pushen. Von Georg Rammer. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015477.html
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Jean Zieglers ziemlich verzweifeltes Vermächtnis
Das jüngste, vielleicht letzte Buch des nun 91-Jährigen wurde als "kämpferisches Vermächtnis" angezeigt. Es klingt verzweifelt. Von Hans Steiger. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015474.html
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Erich Mühsam über "Zeitenwende" und Hochrüstung
Im Editions-Regal "Pazifisten und Antimilitaristen aus jüdischen Familien" (www.schalom-bibliothek.org) ist soeben ein neues von Peter Bürger in Kooperation mit dem Lebenshaus Schwäbische Alb herausgegebenes Lesebuch mit Texten von Erich Mühsam gegen Militarismus und Krieg erschienen. Viele der Texte im neuen Mühsam-Lesebuch "Das große Morden" klingen ganz aktuell – so als wären sie gerade eben erst geschrieben worden. Das ist schlimm! Wir sind auch deshalb – um eine Wendung von Klaus Hoffmann aufzugreifen – zu müde, um gegenüber den Vorbereitern eines dritten Weltkrieges als höfliche Bittsteller aufzutreten … >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015468.html
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Karl Kraus: Zum ewigen Gedächtnis
Karl Kraus (1874-1936) war österreichischer Schriftsteller. In den fast tausend Bänden seiner Zeitschrift Die Fackel und in insgesamt 700 Lesungen entlarvte er wortgewaltig die doppelbödige Moral der Zeit, die Phraseologie der Presse, einen verkommenen Literaturbetrieb und eine geistige Mentalität, die schließlich in den Ersten Weltkrieg mündete. Sein großes Weltkriegsdrama "Die letzten Tage der Menschheit" gilt als sein Hauptwerk und machte ihn international bekannt. Mehrmals wurde er von französischen Professoren für den Friedens- bzw. Literaturnobelpreis vorgeschlagen. Ein neues Lesebuch der Schalom-Bibliothek versammelt Texte zu Krieg und Frieden aus der Feder dieses Mannes, der zu den größten Satirikern der Weltliteratur überhaupt gehört. Die einzigartige Verbindung von Sprach- und Gesellschaftskritik ist das hervorstechende Merkmal seiner Satire. Gesellschaftliche Zustände entlarvt er gerade an deren sprachlichem Unvermögen, an der Phrase, deren man sich bedient. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015480.html
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Neu: Lebenshaus-Rundbrief 125
Im Einleitungsartikel des Rundbriefs geht Michael Schmid der Frage nach, wie wir persönlich und als Gesellschaft mit einer Politik umgehen, die allein auf Aufrüstung und Konfrontation setzt und Diplomatie geradezu verabscheut, die Maßnahmen gegen Klimakatastrophe und Erderhitzung unbekümmert als nebensächliches Beiwerk betrachtet, die Deutschland und Europa immer weiter abschottet, rassistische Politik betreibt, rechte Narrative verbreitet, und die Rechte von flüchtenden Menschen mit Füßen tritt. Anlässlich der Beendigung des Angebots "Mitwohnen im Lebenshaus" hat Axel Pfaff-Schneider in einem Interview mit Katrin Warnatzsch und Michael Schmid nach Hintergründen und Erfahrungen mit diesem speziellen Angebot praktischer Solidaritätsarbeit gefragt. Peter Bürger bietet eine Auswahl von historischen Wider-Worten gegen den Militarismus, der gegenwärtig zum Angriff auf alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens bläst. Georg Rammer befasst sich ebenfalls mit dem "Kriegswahn". Mit der Gleichgültigkeit gegenüber dem massenhaften Töten in Gaza setzt sich ein kurzer Text von medico international auseinander und fordert dazu auf, jetzt endlich über Gaza zu reden. Weiter >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015476.html
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Unterstützung des Manifests der SPD-Friedenskreise
In einem Manifest fordern mehr als 100 Unterzeichner aus dem SPD-Umfeld einen Kurswechsel in der Außen- und Sicherheitspolitik und Gespräche mit Russland. Das Manifest könnte ein Signal zur friedenspolitischen Neubesinnung sein. Den mutigen Initiatoren bläst allerdings jetzt erwartungsgemäß ein scharfer Wind unseriöser Meinungsmache entgegen. Um ihnen Rückenwind zu geben, wäre es hilfreich, wenn viele Menschen die aktuelle Petition zur Unterstützung des SPD-Manifestes unterzeichnen würden, selbst wenn man nicht mit allen Forderungen und Formulierungen einverstanden sein sollte. Sie findet sich hier >> https://www.openpetition.de/petition/unterzeichner/unterstutzung-des-manifests-der-spd-friedenskreise/unterschreiben#petition-main
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Neuer ICAN-Bericht: Atomwaffen-Ausgaben weltweit auf Rekordniveau – auch Deutschland investiert Milliarden
Laut dem heute veröffentlichten Nuclear Spending Report 2025 der International Campaign to Abolish Nuclear Weapons (ICAN) sind die globalen Ausgaben für Atomwaffen im Jahr 2024 um weitere 11% gestiegen. Damit summieren sie sich auf insgesamt 100 Milliarden US-Dollar – ein Anstieg von 47 % innerhalb der letzten fünf Jahre.
ICAN warnt: Atomwaffenstaaten und ihre Verbündeten binden langfristig Ressourcen in einem System der nuklearen Drohungen, das Milliarden verschlingt und die Gefahr einer nuklearen Eskalation erhöht. Bereits jetzt sind mindestens 463 Milliarden US-Dollar in laufenden Atomwaffen-Verträgen gebunden – viele davon mit Laufzeiten über Jahrzehnte.
„Einige Staaten rüsten sich für atomare Kriege, die für die gesamte Welt desaströs wären. Das ist nicht nur sicherheitspolitisch verantwortungslos, sondern auch moralisch untragbar. Gerade in Anbetracht der fehlenden Gelder bei der Bekämpfung der Klimakrise, des Hungers, der Armut und vielem mehr“ sagt Juliane Hauschulz, Vorstandsmitglied von ICAN Deutschland. Mehr >> https://www.icanw.de/
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Verfassungsschutz wertet jüdischen Verein als extremistisch wegen kritischer Haltung zu Israel
Im aktuellen Verfassungsschutzbericht wird erstmals in der Geschichte der BRD eine Gruppierung von in Deutschland lebenden Juden, die „Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost“ als „auslandsbezogener Extremismus“ gelistet und als „gesichert extremistische Bestrebung“ eingestuft. Begründet wird dies damit, dass die Gruppierung BDS unterstütze und von einer „behaupteten israelischen Apartheid“ spreche. Die NachDenkSeiten wollten vor diesem Hintergrund wissen, wie das Innenministerium (BMI), welches die Dienst- sowie Fachaufsicht über den Verfassungsschutz (BfV) innehat, es bewertet, dass der deutsche Inlandsgeheimdienst erstmals seit über 80 Jahren eine jüdische Organisation, die sich für Frieden in Nahost einsetzt, als „extremistisch“ bewertet, und ob Innenminister Dobrindt tatsächlich die jüdische Gruppierung als „Demokratiefeinde“ bezeichnet. Mehr >> https://www.nachdenkseiten.de/?p=134433
Stellungnahme der "Jüdischen Stimme für gerechten Frieden in Nahost" zur Einstufung als "gesichert extremistisch" >> https://juedische-stimme.de/zur-einstufung-der-j%C3%BCdischen-stimme-und-bds-als-%E2%80%9Cgesichert-extremistisch%E2%80%9D-durch-den-verfassungsschutz
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Gaza: EINES TAGES WERDEN ALLE IMMER SCHON DAGEGEN GEWESEN SEIN
Vor aller Augen geht das Töten in Gaza weiter. Wer die Menschenrechte dort nicht verteidigt, wird sie auch hier verlieren. Sprechen Sie darüber. Nicht eines Tages. Jetzt. - Weiter >> https://www.medico.de/kampagnen/eines-tages-werden-alle-schon-immer-dagegen-gewesen-sein
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Petition: Für einen gerechten Frieden in Gaza. Waffenexporte stoppen & Hilfsblockade beenden!
Die Initiatoren und Unterstützer der Petiton freien sich über weitere Stimmen. Gefordert wird von der Bundesregierung:u.a., sich entschiedener für einen sofortigen Waffenstillstand einzusetzen und den Schutz der Zivilbevölkerung einzufordern; alle Genehmigungen für den Export von Rüstungsgütern zu verweigern, wenn die Gefahr besteht, dass sie völkerrechtswidrig eingesetzt werden; von Israel mit deutlich mehr Druck die sofortige Beendigung der völkerrechtswidrigen Blockade und den ungehinderten Zugang für humanitäre Hilfe einzufordern. Mehr >> https://www.openpetition.de/petition/online/fuer-einen-gerechten-frieden-in-gaza-waffenexporte-stoppen-hilfsblockade-beenden#petition-main
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:: 14.06.2025 - 14:00 Uhr Straße des 17. Juni, hinter der Ebertstr. in Berlin: Palästina-Solidaritäts-Kundgebung
Palästina-Solidaritäts-Kundgebung, Redner*innen: (u.a.) Dr. Mohammed Salha (aus Gaza der Direktor des Krankenhauses al-Awda - per Video -), Dr. Ahmed Muhanna (im Dezember 2023 von der israelischen Armee in Gefangenschaft genommen wurde), Bischof Atallah Hanna (griechisch-orthodoxe Erzbischof von Sebastia in Jerusalem), Dr. Francesca Albanese (UN-Sonderberichterstatterin für die Menschenrechtslage in den Palästinensergebieten - per Video -), Dr. Michael Lüders (Nahostexpert - per Video -), Amal Hamad (Palästinensischen Gemeinde), Musik: Arthur Hornig (Cellist der Deutschen Oper), Nicolás Miquela (Gitarrist und Songschreiber) Mahmoud Fayoumi, Nay-Spieler. VA: Initiative „Nie wieder Krieg – Die Waffen nieder!“, Friedenskoordination Berlin, Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost, Eye4Palestine, Palästinensisches Nationalkomitee und Unterstützung durch rund 60 weitere Gruppen. >> https://nie-wieder-krieg.org/gaza/
:: 08.11.2025 - 10:00-17:30 Uhr im Kulturzentrum franz.K in Reutlingen: 13. Tagung 2025: "We shall overcome! - Gewaltfrei aktiv für die Vision einer Welt ohne Gewalt und Unrecht. Biografische Zugänge"
Bei der 13. Tagung "We shall overcome!" von Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie am 8. November 2025 in Reutlingen werden u.a. Regina Hagen und Claudia Haydt über ihr langjähriges Engagement berichten. Gabriele Lang und Bernd Geisler werden wieder das Tagungsprogramm musikalisch bereichern. Zur Tagung sind Menschen eingeladen, die sich ermutigen lassen wollen in ihrem eigenen Engagement für eine gerechtere, friedvollere und zukunftsfähige Welt. Unter anderem wird nach den Vorträgen Gelegenheit zum Austausch sein. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/015379.html
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Veranstaltungstermine finden sich u.a.:
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