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Liebe Freundinnen und Freunde,
heute erscheint nach langer Zeit wieder ein Lebenshaus-Newsletter. Noch einmal mit diesem Namen. Denn wir setzen als Verein unter dem neuen Namen "Frieden wagen e.V." inzwischen offiziell das fort, das wir 1993 als "Lebenshaus Schwäbische Alb – Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V." begonnen haben. Diese Namensänderung wird demnächst Auswirkungen auf unsere Medien wie den Newsletter haben. Aber auch ein neues Online-Magazin "Frieden wagen"“, bei dem wir das Augenmerk vor allem auf Frieden, Gewaltfreiheit, Antimilitarismus und Pazifismus richten, wird unserer Lebenshaus-Website www.lebenshaus-alb.de folgen, die wir seit 25 Jahren betreiben. Übrigens werden die rund 14.000 Artikel aus dem Archiv der bisherigen Website ins Archiv der neuen Seite überführt. Wir informieren darüber, sobald unsere neuen Medien online gehen.
Nachfolgend ein paar Gedanken von Albert Schweitzer (1875-1965), Philosoph, evangelischer Theologe, Organist, Musikwissenschaftler und Pazifist.
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In dieser Zeit, wo Gewalttätigkeit,
in Lüge gekleidet, so unheimlich wie
noch nie auf dem Throne der Welt sitzt,
bleibe ich dennoch überzeugt,
dass Wahrheit , Liebe, Friedfertigkeit,
Sanftmut und Gütigkeit die Gewalt sind,
die über aller Gewalt ist. Ihnen wird
die Welt gehören, wenn nur genug
Menschen die Gedanken der Liebe,
der Wahrheit, der Friedfertigkeit und
der Sanftmut rein und stark und streng
genug denken und leben.
Albert Schweitzer, "Vorträge, Vorlesungen, Aufsätze",
Seite 399, zit. nach: Friedenskultur-leben.de
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Herzliche Grüße
Ihr / Euer
Michael Schmid
Die Texte und Informationen in unserem Newsletter und auf unseren Webseiten dienen der Information und sollen zum Nachdenken und zur Diskussion anregen. Sie entsprechen jeweils den persönlichen Einschätzungen der Autorinnen und Autoren und geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.
Wir freuen uns, wenn unsere Newsletter an andere Menschen weitergeleitet werden. Bitte vorher möglichst die Abmeldefunktion am Ende des Newsletters löschen, sonst kann es zu unbeabsichtigten Abmeldungen aus dem Newsletter-Verteiler kommen.
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Atomkrieg: Mord und Selbstmord inklusiv - Gedanken zum internationalen "Flaggentag" der "Mayors for Peace" (2026)
Seht ihr einen Atompilz oder einen grellen Lichtblitz am Himmel, dann verkrümelt euch unter der Schulbank und haltet im Freien die Mappe über den Kopf, lernte ich einst am Gymnasium – das ist eine Weile her! Der "atomare Schirm" von damals – an Lächerlichkeit nicht zu überbieten. Aber immerhin: Nach Hiroshima und Nagasaki war man sich noch der atomaren Bedrohung bewusst gewesen – im Unterschied zu heute. Da duckt man sich einfach weg, hält sich die Ohren zu und wähnt sich sicher: Die werden doch nicht… "Denn wer als erster schießt, stirbt als zweiter!" Also vertraut man dem "gesunden Menschenverstand" der Kriegsherren und Despoten. Wie verrückt ist das denn? Wer heute noch Kriege führt, hat doch zuvor schon den Verstand verloren. Was hindert dann einen solchen Deppen, wenn er gar noch in die Enge getrieben wird, die halbe Welt in seinen Untergang mit hineinzureißen? - Redebeitrag von Paul Schobel. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015599.html
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Frieden wagen!
Frieden wagen – bei einer Ökumenischen Jugendkonferenz auf der dänischen Insel Fanö sagte Dietrich Bonhoeffers in einer Rede am 28. August 1934: "Es gibt keinen Weg zum Frieden auf dem Weg der Sicherheit … Frieden muss gewagt werden." Diese grandiose These Bonhoeffers, dass Frieden nicht durch Sicherheit, sondern durch Vertrauen erreicht wird, hat seine Bedeutung für mich bis heute. Frieden muss gewagt werden! Und Frieden ist etwas ganz anderes als Sicherheit! Täglich bekommen wir zu hören: "Wir müssen stärker werden! Wir müssen kriegstüchtig werden! Bereit, zu kämpfen! Wir müssen abschrecken, aufrüsten! Die Bundeswehr soll stärkste Armee Europas werden! Wir müssen die Grenzen dicht machen! Uns abschotten!Konsequent abschieben! Dann sind wir sicher!" All das soll also angeblich unserer Sicherheit dienen. Gleichzeitig wird suggeriert, dass diese "Sicherheit" das wichtigste, alles überstrahlende Ziel wäre, an dem sich alles andere ausrichten muss. Von Michael Schmid.>> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015566.html
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Friedensbewegung lehnt Tomahawk-Kauf ab: Mehrheit in Deutschland spricht sich für Rüstungskontroll-Initiativen aus
Die Kampagne "Friedensfähig statt erstschlagfähig. Für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen!" kritisiert den beim NATO-Gipfel vereinbarten Kauf von US-Tomahawk-Marschflugkörpern. Vor zwei Jahren (am 10. Juli 2024) wurde die Stationierung US-amerikanischer Mittelstreckenwaffen in Deutschland angekündigt. Der damalige US-Präsident Joe Biden und Bundeskanzler Olaf Scholz gaben die Vereinbarung offiziell bekannt. Zwar hat Donald Trump die Stationierung im Mai diesen Jahres abgesagt, doch nun kauft die Bundesregierung eigene landgestützte Mittelstreckenwaffen. Auch gibt es mehrere Projekte für die Entwicklung eigener Waffensysteme mit europäischen Partnern. Mit dem Erwerb und der Eigenentwicklung von landgestützten Mittelstreckenwaffen treibt die Bundesregierung ein teures und gefährliches Wettrüsten voran. Eine Verbreitung der Erstschlagwaffen erhöht wegen der kurzen Vorwarnzeit das Risiko von Fehleinschätzungen und einer militärischen Eskalation. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015598.html
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EBCO fordert die Ukraine auf, das Recht auf Kriegsdienstverweigerung aus Gewissensgründen zu achten
Das Europäische Büro für Kriegsdienstverweigerung (EBCO) verurteilt die Folter und den Tod des ukrainischen Kriegsdienstverweigerers Dmytro Koval in Militärgewahrsam und fordert die Ukraine auf, die Verfolgung, willkürliche Inhaftierung und Misshandlung von Kriegsdienstverweigernden unverzüglich zu beenden, eine gesetzliche Regelung für einen zivilen Ersatzdienst auch im Kriegsrecht zu schaffen und alle während der Mobilisierung begangenen Menschenrechtsverletzungen umfassend aufzuklären. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015597.html
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"Friedensbotschaften der Hebräischen Bibel" – ein Erster Band der Sammlung liegt vor
Nach den Lesebüchern zur "Friedensliebe der Rabbiner" und zu "Gewalt und Kriegstheologie" im sog. ‚Alten Testament‘ liegt jetzt auch der angekündigte Erste Band zu den "Friedensbotschaften der Hebräischen Bibel" vor. Diese Eröffnung einer neuen Sammlung der Schalom-Bibliothek gewährt vor allem Einblicke in die friedenstheologische Bibellektüre (AT) von Christinnen und Christen. Die Forschungsbeiträge, Essays und Predigten im Lesebuch stammen von Peter Bürger, Klara Butting, Friedrich Erich Dobberahn, Ulrich Duchrow, Matthias-W. Engelke, Antje Heider-Rottwilm, Margot Käßmann, Rainer Kessler, Ansgar Moenikes, Thomas Nauerth, Orna Pilz (Reform-Rabbinerin), Ruth Poser, Salomé Richir-Haldemann, Franz Segbers, Egon Spiegel, Anja Vollendorf, Marie-Noëlle von der Recke und Bärbel Wartenberg-Potter. Ein Lesebuch der Schalom-Bibliothek – in Kooperation mit Frieden wagen e.V., dem ‚Kuratorium Abrahamskrone‘ und dem Ökumenischem Institut für Friedenstheologie. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015594.html
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55 Prominente fordern: "Atomare Abrüstung darf kein leeres Versprechen bleiben"
55 prominente Persönlichkeiten aus Kultur, Wissenschaft, Politik, Kirche und Zivilgesellschaft haben heute einen gemeinsamen Offenen Brief an die Bundesregierung und den Deutschen Bundestag veröffentlicht. Sie fordern neue politische Initiativen für nukleare Abrüstung, die Stärkung des Völkerrechts und die Vorbereitung eines deutschen Beitritts zum UN-Atomwaffenverbotsvertrag.. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015596.html
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Ulm 5: Entlastendes wird nicht ermittelt. Einseitiger Ermittlungseifer der Staatsanwaltschaft
Am 1. Juli 2026, dem 9. Prozesstag im Strafverfahren gegen die sogenannten Ulm 5, gaben Polizei und die Generalstaatsanwaltschaft freimütig zu, entlastende Tatsachen nicht ermittelt zu haben. Als erster Zeuge in diesem Prozess wurde ein Beamter des LKA Baden-Württemberg befragt, der als sogenannter Hauptsachbearbeiter die polizeilichen Ermittlungsergebnisse zusammengestellt hatte. Er gab zu Protokoll, nach Rücksprache mit Oberstaatsanwalt Stengel keine Ermittlungen hinsichtlich der Verstrickungen von Elbit Systems in Kriegsverbrechen und hinsichtlich möglicher Genozidunterstützung aufgenommen zu haben. Die Ulm 5 berufen sich darauf, aus einem rechtfertigenden Notstand heraus agiert zu haben. Demnach seien ihre Handlungen als Nothilfe zum Schutz gegen den von Israel ausgeübten Genozid gerechtfertigt gewesen. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015595.html
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Rolf Cantzen: Deserteure - Mit ihnen ist kein Krieg zu führen
Die Geschichte der Militärdienstverweigerung ist in Zeiten, in denen auch in Deutschland wieder von Kriegsfähigkeit geredet wird, von besonderer Aktualität. Von Peter Nowak. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015593.html
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Pazifisten und Antimilitaristinnen aus jüdischen Familien
Eine ‚Werkbank‘ des Projekts "Schalom-Bibliothek" zu Pazifisten und Antimilitaristinnen aus jüdischen Familien enthält als Ergebnis eines ersten Recherche-Durchgangs mit vorrangig deutscher Perspektive schon fast 200 Namens-Einträge. Warum waren und sind Juden/Jüdinnen bzw. Menschen aus jüdischen Familien auffällig stark in der weltweiten Friedensarbeit vertreten? Aus friedenstheologischer Sicht möchte ich gerne annehmen, dass – auch bei den ‚Säkularen‘ – vor allem Prägungen durch die jüdische Religion einen Einsatz für Gerechtigkeit und Frieden begünstigt haben. Es hat ja kein Geringerer als Ernst Bloch (1885-1977) die Vision der Propheten Israels ("Dann schmieden sie Pflugscharen aus ihren Schwertern und Winzermesser aus ihren Lanzen") als "das Urmodell der pazifistischen Internationale" betrachtet. Ein historischer Überblick vom 19. Jahrhundert bis hin zur Gegenwart – über mutige Menschen und "kluge Köpfe", die unter keinen Stahlhelm passen. Von Peter Bürger. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015592.html
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Mehr als 300 Organisationen rufen zum Umdenken im Flüchtlingsschutz auf: Es geht auch anders!
Zum Weltflüchtlingstag 2026 stellt sich ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis aus Wohlfahrt, Menschenrechtsarbeit, Kirchen und Zivilgesellschaft unter dem Motto "Es geht auch anders! Gemeinsam für Schutz und Zusammenhalt" gegen die Entrechtung von schutzsuchenden Menschen. 75 Jahre nach Verabschiedung der Genfer Flüchtlingskonvention formulieren sie in einem Memorandum eine Zukunftsvision für einen starken Flüchtlingsschutz, von dem alle profitieren. Die unterzeichnenden Organisationen erinnern daran, dass Menschen, die vor Verfolgung, Krieg und Gewalt fliehen, Anspruch auf Schutz haben. Dieser völkerrechtliche Anspruch steht derzeit unter enormen Druck. Deshalb wenden sich die Unterzeichnenden gegen aktuelle Entwicklungen, die Schutzsuchende zunehmend entrechten und gesellschaftliche Spaltungen vertiefen. Frieden wagen e.V. (ehemals Lebenshaus Schwäbische Alb) unterstützt das Memorandum. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015591.html
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Russlandfeldzug, Völkermord und fehlende "Kirchenbuße"
Die deutschen katholischen und evangelischen Kirchenleitungen assistierten bei Hitlers Vernichtungsfeldzug gen Osten mit über 20 Millionen Opfern. – Wann werden sie endlich durch Taten ihre Reue unter Beweis stellen? Von Peter Bürger. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015589.html
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Offener Brief an eine Russin: "Niemals werde ich euch als Feinde betrachten"
Am 22. Juni 2026 jährt sich der Einmarsch der deutschen Wehrmacht und ihrer Verbündeten in der Sowjetunion zum 85. Mal. Auch heute stehen die geopolitischen Zeichen auf Sturm. Der Konfliktforscher Leo Ensel, geboren 1954 in Neuwied, schreibt aus diesem Anlass an eine befreundete Russin, Valentina, die wenige Wochen nach Kriegsbeginn 1941 zur Welt kam. Beide kennen sich seit über einem Vierteljahrhundert. Valentina steht stellvertretend für viele Menschen im gesamten postsowjetischen Raum. Ensels Brief erscheint an diesem Tag in der Berliner Zeitung, in der Ostdeutschen Allgemeinen Zeitung, im Moskowskiy Komsomolez und in einer Publikation des Deutsch-Russischen Forums. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015590.html
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Erhard Eppler: Die verkannte Demütigung der Russen
Nach dem Untergang der Sowjetunion hat man angefangen, Moskau zu demütigen, trotz der freiwilligen Schließung des Warschau Paktes, trotz Gorbatschows Ja zur Wiedervereinigung Deutschlands, trotz dem Abzug des russischen Militärs aus dem Gebiet der ehemaligen DDR. Man hat die NATO nicht nur aufrechterhalten, sondern sie sogar um mehrere Länder nach Osten erweitert, man hat Russland aus der G8 wieder ausgeschlossen, man hat 2014 einen Putsch auf dem Kiever Maidan gegen den tendenziell Russland-freundlichen Präsidenten Wiktor Janukowytsch inszeniert, und und und. Im Jahr 2016 hat der damals 90-jährige deutsche Politiker Erhard Eppler dazu eine – gerade auch aus heutiger Sicht – äußerst wertvolle Analyse gezogen. Christian Müller, Redaktion Globalbridge. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015585.html
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"Wer Frieden will, muss mit dem Feind reden"
Ralf Becker, Karen Hinrichs, Heinrich Schäfer, Theodor Ziegler und viele Unterstützer:innen (Organisationen, Einzelpersonen) haben eine "Ökumenische Friedensschrift - 2026" vorgelegt. In Kooperation mit dem Ökumenischen Friedensnetz wird sie als Buchband in der Reihe "edition ppace" herausgegeben. Kann man sich heute noch an der Bergpredigt orientieren? Ja, sagen die Autor:innen dieser Friedensschrift. Denn die Bergpredigt ist kompatibel mit der modernen Friedensforschung. Besonders das Konzept der Friedenslogik zeigt Wege auf, wie Konflikte mit Mitteln der Diplomatie und der zivilen Konfliktlösung gelöst und Kriege verhindert werden könnten. Eine kenntnisreiche Analyse der negativen Rolle des Westens bei der Eskalation im Ukrainekrieg macht exemplarisch deutlich, dass der "Balken im eigenen Auge" auf politischer Ebene zu oft die Sicht verstellt. Diese ökumenische Friedensschrift gibt Christ:innen und Humanist:innen eine klare friedensethische Orientierung. Sie fordert dazu auf, in Zeiten massiver Aufrüstung unmissverständlich für militärische Abrüstung und für den Beitritt aller Staaten zum UN-Atomwaffenverbotsvertrag einzutreten. Gerade die Kirchen können eine starke, klare Stimme für Frieden sein und am Aufbau einer Kultur des Friedens mitwirken. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015583.html
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EILT: Merz will Mittelstreckenwaffen kaufen – sende ihm JETZT deine Protest-Mail
Zwar wurde die geplante Stationierung von US-Mittelstreckenwaffen im Mai dieses Jahres abgesagt – doch nun droht eine neue, gefährliche Eskalationsstufe direkt aus Berlin. Im Zuge des diesjährigen NATO-Gipfels, der vergangene Woche in Ankara stattfand, hat Bundeskanzler Merz den Kauf eigener Mittelstreckenwaffen vom Typ "Tomahawk" verkündet. Gleichzeitig werden Rüstungsprojekte zur Entwicklung eigener europäischer Mittelstreckenwaffen massiv vorangetrieben.
Unsere Bitte: Teile Bundeskanzler Merz deinen Protest gegen die Beschaffung von Mittelstreckenwaffen mit und beteilige dich dafür hier an der brandneuen Aktion auf der Plattform "Lobbying4Peace" von Netzwerk Friedenskooperative >> https://www.lobbying4peace.de/tomahawks-stoppen
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JETZT Anzeigenkampagne unterstützen - Appell an die Bundesregierung und den Bundestag: Atomare Abrüstung darf kein leeres Versprechen bleiben!
Vor dreißig Jahren – am 8. Juli 1996 – hat der Internationale Gerichtshof (IGH) dazu ein wegweisendes Gutachten erstellt. Seine Kernaussage: die Drohung mit und der Einsatz von Atomwaffen verstoßen grundsätzlich gegen die Regeln des humanitären Völkerrechts. Zudem besteht die völkerrechtliche Verpflichtung zu vollständiger nuklearer Abrüstung. Das Aktionsbündnis "atomwaffenfrei.jetzt" hat zum 8. Juli mit einem Offenen Brief an die Bundesregierung an dieses wegweisende Gutachten erinnert und deutlich gemacht, wie aktuell seine Aussagen sind. 55 prominente Erstunterzeichnende aus Politik und Wissenschaft, Kultur und Wirtschaft tragen dieses Anliegen mit (siehe oben).
Die Aussagen des Offenen Briefes zum Gutachten sollen mit einer Anzeigenkampagne verstärkt und der Auftrag für die deutsche Politik unterstrichen werden, sich für nukleare Abrüstung, Rüstungskontrolle und Völkerrecht einzusetzen. Um den 6. August werden eine ganzseitige Anzeige im Berliner Tagesspiegel sowie eine Anzeige in der taz, evtl. weitere Printanzeigen geschaltet. Um Unterstützung wird gebeten! Mehr >> https://nuclearban-tour.de/nuclearban-tour/30-jahre-igh/beteiligung
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NATO-Atomkriegsmanöver stoppen: Protest gegen "Steadfast Noon 2026" – Jetzt unterstützen!
Im Oktober 2026 steht uns wieder das jährliche NATO-Atomkriegsmanöver "Steadfast Noon" bevor. Dabei wird auch mit Beteiligung der Bundeswehr der Einsatz von Atomwaffen geprobt. Wir fordern: Deutschland muss seine Beteiligung an der Atomkriegsübung Steadfast Noon absagen! Deshalb bereiten wir für den 10. Oktober in Büchel und den 17. Oktober in Nörvenich kraftvolle Protestaktionen vor.
Damit wir diese Aktionen erfolgreich durchführen können, brauchen wir bis zum 1. September 2026 deinen Namen und deine Unterstützung: Den Aufruf unterzeichnen: Zeichne mit deinem Namen! Alle Unterstützenden werden namentlich in der Endfassung des Aufrufs veröffentlicht. Schreibe dazu einfach eine formlose E-Mail mit deinem Namen/deiner Organisation und deinem Ort an martin.singe@t-online.de und/oder ArminLauven@gmx.de mit dem Inhalt: "Ich / Wir unterstützen den Aufruf zu den Aktionen gegen Atomwaffen in Büchel und Nörvenich 2026."
Finanziell unterstützen: Um die anfallenden Kosten für Material, Logistik und Bewerbung zu decken, bitten wir bei einer Unterzeichnung um einen solidarischen Beitrag (Einzelpersonen: ab 10 Euro / Gruppen: 20 bis 50 Euro; Stichwort: Nörvenich).
Alle weiteren Infos hier >> https://www.atomwaffenfrei.de/protest-gegen-steadfast-noon-2026-jetzt-unterstuetzen/
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Weiter aktuell: Abrüstungsappell jetzt unterschreiben!
Ich protestiere gegen die geplante massive Aufrüstung Deutschlands! Fünf Prozent ihrer Wirtschaftsleistung sollen die NATO-Staaten künftig für Militär und kriegsrelevante Infrastruktur ausgeben. Diese willkürliche Festlegung ist unverantwortlich. Fünf Prozent des Bruttoinlandsproduktes entsprächen nach heutigen Zahlen fast der Hälfte des deutschen Bundeshaushalts, mindestens 200 Milliarden Euro. Jedes Jahr! Mehr Infos und unterschreiben >> https://www.friedenskooperative.de/aktion/abruestungsappell-jetzt-unterschreiben
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Friedenslogik verstehen - "Frieden hat man nicht, Frieden muss man machen" von Hanne-Margret Birckenbach
Komplett aktualisiert und erweitert! "Frieden hat man nicht, Frieden muss man machen." Hanne-Margret Birckenbach beschreibt das Konzept der Friedenslogik – ein alternatives Konzept zur Sicherheitslogik, bei der der Wille zum Frieden durch Rüstung und militärische Drohpotenziale erreicht wird. Dieses Buch macht Mut. Vielseitig und praxisnah ermöglicht es eine verbreiterte Teilhabe. Birckenbach verdeutlicht die Relevanz von Frieden für die Sicherheits- und Menschenrechtspolitik sowie die entwicklungspolitische Zusammenarbeit. Die zweite Auflage enthält u.a. ein neues Kapitel zu einer versöhnungsorientierten Perspektive für die Überwindung von Kolonialität: Birckenbach thematisiert z.B. die Anerkennung des Völkermords an Overherero und Nama vonseiten Deutschlands.>> https://www.wochenschau-verlag.de/Friedenslogik-verstehen/61759
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Rundbrief "Frieden wagen" 128
Der bisherige Lebenshaus-Rundbrief wird entsprechend dem geänderten Vereinsname nun mit dem Namen "Frieden wagen" fortgesetzt. Michael Schmid stellt an den Beginn des Einleitungsartikels, in dem er sich mit "Frieden wagen" und der heutigen Bedeutung dieser Aussage befasst, zunächst die grandiose These von Dietrich Bonhoeffer. Dieser hatte in einer Rede am 28. August 1934 gesagt: "Es gibt keinen Weg zum Frieden auf dem Weg der Sicherheit … Frieden muss gewagt werden." In den "Nachrichten" wird u.a. zur Teilnahme an den diesjährigen Ostermärschen aufgerufen, und es wird zur 14. "We shall overcome!"-Tagung am 17. Oktober mit Jacqueline Andres und Bruno Kern eingeladen. Katrin Warnatzsch schreibt über "Unser Wagnis". Axel Pfaff-Schneider berichtet ausführlich über den Vortrag von Regina Hagen, den diese bei der Tagung "We shall overcome!" im November 2025 hielt. Paul Schobel nimmt in seiner Rede bei einer Friedenskundgebung mit dem Titel "KANONEN STATT BUTTER? - Die Militarisierung bedroht den Sozialstaat" einmal mehr kein Blatt vor den Mund. Ullrich Hahn geht in 14 Thesen auf die Frage "Pazifismus — wenn nicht jetzt, wann dann?" ein. Hingewiesen wird auf 2 Bände mit den "Erinnerungen der Pazifistin und Widerstandskämpferin Magda Trocmé", die gerade von unserem Fördermitglied Gottfried Orth aus dem Französischen übersetzt & neu herausgegeben wurden. Mehr >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015562.html
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30 Jahre Informationsstelle Militarisierung (IMI)
Die Informationsstelle Militarisierung (IMI) e.V. wurde 1996 gegründet und sieht sich seither als Mittler zwischen Friedensforschung und Friedensbewegung mit einem klaren Fokus auf der Kritik an der Militarisierung der deutschen Außenpolitik. Die IMI besteht damit seit mittlerweile 30 Jahren, ist in dieser Zeit deutlich gewachsen und ihren Inhalten treu geblieben. Am Samstag, 8. August 2026, wird in Tübingen nicht nur die IMI-Mitgliederversammlung stattfinden, sondern anschließend (ab 17h) auch eine öffentliche Veranstaltung zum 30-jährigen Bestehen der IMI!
Hinweise, Rückblicke, Ausblicke und Grußworte finden sich hier >> https://www.imi-online.de/termine-veranstaltungen/30-jahre-imi/
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Neue Altersvorsorge: Fossile Renten? Nicht mit uns!
Die Bundesregierung will das Rentensystem erweitern: Ein Staatsfonds könnte künftig Rentengelder in Wertpapiere investieren. Recherchen der Organisation urgewald belegen immer wieder, wie stark auch solche öffentlichen Fonds in zukunftsfeindliche Geschäfte investieren. Das Portal Faire Fonds zeigt, bei welchen Angeboten die Anleger*innen besser vorsichtig sein sollten. Zu Faire Fonds > >> https://www.faire-fonds.info/
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:: 31.07.-08.08.2026 - Baden-Württemberg und Bayern: Friedensfahrradtour 2026: "Gegen den Wind für den Frieden"
Die Zeiten sind rau für die Friedensbewegung. Überall wird über Aufrüstung, Abschreckung und Kriegstüchtigkeit gesprochen. Milliarden fließen in Waffen, während friedliche Lösungen immer häufiger an den Rand gedrängt werden. Gerade deshalb wollen wir auch 2026 wieder ein sichtbares Zeichen setzen – auf zwei Rädern, gemeinsam und mit langem Atem. Vom 31. Juli bis 8. August führt die Friedensfahrradtour 2026 durch Baden-Württemberg und Bayern. Eine Woche lang treten wir gemeinsam für Frieden, Abrüstung und Gewaltfreiheit in die Pedale. Gegen friedenspolitischen Gegenwind. Gegen die Vorstellung, Sicherheit ließe sich mit immer mehr Waffen schaffen. Und für die Überzeugung, dass Frieden nur dort wächst, wo Menschen miteinander statt gegeneinander handeln. Mehr >> https://bawue.dfg-vk.de/friedensfahrradtour-2026-gegen-den-wind-fuer-den-frieden/
:: ab 05.08.2026 - zum Hiroshima- und Nagasaki-Gedenktag 2026: bundewsweit Veranstaltungen
Eine Übersicht mit allen Terminen und weiteren Informationen zum Hiroshima- & Nagasaki-Gedenktag 2026 findet sich hier (wird fortlaufend ergänzt) >> https://www.friedenskooperative.de/aktion/hiroshimatag2026
:: 03.10.2026 - Start: 13:00 Uhr Bundesweite Demonstration in Berlin und Stuttgart
(save the date) Bundesweite Demonstration "Nein zu Hochrüstung, Wehrpflicht und Krieg!" - Für Frieden, demokratische Rechte und soziale Sicherheit! - in Berlin und Stuttgart (Näheres folgt)
:: 17.10.2026 - 10:00-17:30 Uhr im Kulturzentrum franz.K in Reutlingen: 14. Tagung 2026: "We shall overcome! - Gewaltfrei aktiv für die Vision einer Welt ohne Gewalt und Unrecht. Biografische Zugänge"
Bei der 14. Tagung "We shall overcome!" von "Frieden wagen e.V. - Arbeitsstelle für Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie" (bisher: "Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.) am 17. Oktober 2026 in Reutlingen werden u.a. Jacqueline Andres und Dr. Bruno Kern über ihr langjähriges Engagement berichten. Gabriele Lang und Bernd Geisler werden wieder das Tagungsprogramm musikalisch bereichern. Zur Tagung sind Menschen eingeladen, die sich ermutigen lassen wollen in ihrem eigenen Engagement für eine gerechtere, friedvollere und zukunftsfähige Welt. Unter anderem wird nach den Vorträgen Gelegenheit zum Austausch sein. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/015548.html
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Veranstaltungstermine finden sich u.a.:
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