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Liebe Freundinnen und Freunde,
beginnen möchte ich den heutigen Newsletter mit einer Bitte um Unterstützung zum Jahresende. Für unser politisch unabhängiges Engagement sind wir auf Ihre und Eure Unterstützung und Solidarität angewiesen. Denn unsere Veröffentlichungen sowie unser sonstiges Engagement für gerechten Frieden und eine lebensfähige wie lebenswerte Mitwelt werden nahezu vollständig durch Spenden und Mitgliedsbeiträge von einzelnen Menschen. Mehr dazu unter: https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015530.html
Spendenkonto:
Lebenshaus Schwäbische Alb e.V.
Bank: GLS Bank eG
IBAN: DE36 4306 0967 8023 3348 00
BIC: GENODEM1GLS
Wie bereits angekündigt, sind wir zwischenzeitlich mit unserem Verein nach Plochingen am Neckar umgezogen. Nicht zuletzt aus diesem Grund wird sich dann auch unser Vereinsname ändern, sobald dieser ins Vereinsregister eingetragen ist. Aus "Lebenshaus Schwäbische Alb Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V." wird dann "Frieden wagen e.V. – Arbeitsstelle für Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie".
Wen unsere Veränderungen und deren Hintergründe näher interssieren, kann zum Beispiel hier nachlesen: "Namensänderung ab 2026: Frieden wagen e.V.": https://newsletter.frieden-wagen.net/uploads/aenderungpdf-Namensaenderung.pdf
und in unseren Rundbriefen 124 (https://newsletter.frieden-wagen.net/uploads/dbrief124pdf-rundbrief124.pdf), 125 (https://newsletter.frieden-wagen.net/uploads/dbrief125pdf-rundbrief125.pdf) und 127 (siehe unten).
Nachfolgend ein Zitat aus einer Weihnachtspredigt, die Martin Luther King 1967 in der Ebenezer Baptist Church in Atlanta/USA hielt, ein eindrucksvolles Plädoyer für eine von Glauben und Liebe getragene Praxis der Gewaltfreiheit, die auch heute noch inspirieren kann im Einsatz für eine bessere Welt.
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Martin Luther King: Traum
"Ich träume auch heute noch davon, dass eines Tages der Krieg ein Ende nehmen wird, dass die Männer ihre Schwerter zu Pflugscharen und ihre Spieße zu Sicheln machen, dass kein Volk wider das andere ein Schwert aufheben und nicht mehr kriegen lernen wird. Ich träume auch heute noch davon, dass eines Tages das Lamm und der Löwe sich miteinander niederlegen werden und ein jeglicher unter seinem Weinstock und Feigenbaum wohnen wird ohne Scheu. Ich träume auch heute noch davon, dass eines Tages alle Täler erhöht und alle Berge und Hügel erniedrigt werden, und was ungleich ist, eben, und was höckerig ist, schlicht, und dass die Herrlichkeit des Herrn offenbart werden und alles Fleisch miteinander es sehen wird. Ich träume noch immer davon, dass wir mit diesem Glauben imstande sein werden, den Rat der Hoffnungslosigkeit zu vertagen und neues Licht in die Dunkelkammern des Pessimismus zu bringen. Mit diesem Glauben wird es uns gelingen, den Tag schneller herbeizuführen, an dem Frieden auf Erden ist. Es wird ein ruhmvoller Tag sein, die Morgensterne werden miteinander, singen und alle Kinder Gottes vor Freude jauchzen."
Martin Luther King, Weihnachtspredigt 1967. Vollständig nachzulesen ist die Predigt auf der Lebenshaus-Website unter: https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/002015.html
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Danke für Eure und Ihre Unterstützung in diesem Jahr!
Ich wünsche Euch und Ihnen schöne und erholsame Feiertage und einen guten Start ins neue Jahr. Es würde mich freuen, wenn wir auch 2026 verbunden bleiben!
Herzliche Grüße
Ihr / Euer
Michael Schmid
Die Texte und Informationen in unserem Newsletter und auf unseren Webseiten dienen der Information und sollen zum Nachdenken und zur Diskussion anregen. Sie entsprechen jeweils den persönlichen Einschätzungen der Autorinnen und Autoren und geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.
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"Quo vadis, Friedensbewegung?" - Vortrag von Andreas Zumach
Deutschland erlebt die größte und gefährlichste Aufrüstung sowie die stärkste innergesellschaftliche Militarisierung seit 1945. Gegen diese äußerst bedrohliche Entwicklung müssten Hundertausende, ja Millionen demonstrieren. Doch die Friedensbewegung brachte am 3. Oktober 2025 wie auch ein Jahr zuvor kaum 30.000 Menschen auf die Straße. Was sind die Ursachen für diese Mobilisierungspleiten? Wie kann es der Friedensbewegung gelingen, so wie in den 1980er Jahren erneut die Mitte der Gesellschaft zu erreichen, die Generation der seit Ende des Kalten Krieges Geborenen zu mobilisieren und Differenzen in der bislang noch völlig geschlossenen Front der Militärs und etablierten SicherheitspolitikerInnen herbeizuführen? Videoaufzeichnung des Vortrags und der Diskussion mit Andreas Zumach am 1.12.2025, FI Nottuln. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015528.html
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Entschieden gegen Kriegsdienstpflicht!
Als Kriegsdienstverweigerer und Pazifist ist mein Ziel die vollständige Abschaffung aller Armeen, eine völlige Entmilitarisierung, die Verwirklichung von Gerechtigkeit und Einhaltung der Menschenrechte als Voraussetzung für die Beseitigung von Kriegsursachen. Deshalb spreche ich mich klar gegen die Wiedereinführung einer Kriegspflicht aus – unabhängig ob "mit Zwang" oder "ohne Zwang". Nein zur "Wehrerfassung"! Nein zur "Zwangsmusterung"! Nein zur Vergrößerung der Bundeswehr! Nein zu jeder Kriegsvorbereitung. Nein zu allen Arten von Zwangsdiensten! Begrüßen würde ich, wenn alle jungen, volljährig gewordenen Menschen über Möglichkeiten eines Freiwilligendienstes im In- und Ausland informiert werden würden. Vor allem "müsste viel mehr dafür getan werden, dass unsere Gesellschaft gewaltfreie Konzepte zur Lösung von Konflikten an die Hand bekommt – und nicht darüber geredet werden, wie man mit Aggressivität und vielen Waffen weitere Gewaltanwendungen abhalten kann." (DFG-VK Baden-Württemberg). Von Michael Schmid. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015527.html
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Lebenshaus-Tagung "We shall overcome!" 2025
Der Verein Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V. hatte auch in diesem Jahr zu seiner nun 13. Tagung "’We shall overcome!’ Gewaltfrei für die Vision einer Welt ohne Gewalt und Unrecht" für den 8. November 2025 eingeladen, dieses Mal ins Kulturzentrum franz.K nach Reutlingen. Nach der Begrüßung durch Michael Schmid machten Bernd Geisler und Gabriele Lang den musikalischen Auftakt. Den Hauptteil bildeten die Vorträge von Claudia Haydt und Regina Hagen. Nach der Mittagspause berichteten Katrin Warnatzsch und Michael Schmid, veranschaulicht durch zahlreiche Bilder, über die verschiedenen Arbeitsfelder von Lebenshaus Schwäbische Alb und ihren mittlerweile über 32-jährigen Erfahrungen mit diesem Projekt. Über 45 Teilnehmende erlebten informative Tagungsbeiträge und beteiligten sich im Anschluss an die Vorträge an der lebhaften Diskussion. Die Tagung wurde vielfach als anregend und ermutigend wahrgenommen. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015531.html
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Gustav Landauer: Abschaffung des Kriegs durch Selbstbestimmung
In seinem Aufsatz "Vom Krieg" brachte der anarchistische Schriftsteller Gustav Landauer (1870-1919) seine Fundamentalkritik 1913 prägnant zur Sprache: "Die Lungenentzündung beizubehalten, das Fieber aber abzuschaffen, geht nicht; die Staaten existieren zu lassen, mit dem Krieg aber aufzuhören, ist unmöglich." In Kooperation mit dem Lebenshaus Schwäbische Alb hat die "Schalom-Bibliothek" in der Reihe "Pazifisten und Antimilitaristinnen aus jüdischen Familien" jetzt ein Lesebuch mit Texten Landauers zu Kriegs- und Friedensdiskursen herausgebracht. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015529.html
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Rosa Luxemburg: "Nein, auf unsere Brüder schießen wir nicht!"
Angesichts der jüngsten Eskalation des deutschen Militarismus brauchen wir die Erinnerung an Menschen wie Rosa Luxemburg (1871-1919). Bruno Kern hat soeben für die Schalom-Bibliothek einen neuen Band mit Texten von ihr vorgelegt. Ungekürzt dargeboten wird darin auch die bedeutende Antikriegsschrift "Krise der Sozialdemokratie" (1916), deren "Aktualität" die Lesenden heute in Erstaunen oder Erschrecken versetzen kann. Beim Kooperationspartner Lebenshaus Schwäbische Alb ist die Digitale Erstausgabe dieser Neuerscheinung kostenfrei aufrufbar. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015524.html
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An den Frieden glauben
Das privilegierte deutsche Kirchentum dieser Tage tritt öffentlich vor allem mit staatstragenden und militärfreundlichen Voten in Erscheinung. Derweil vermeldet die Redaktion der Reihe "edition pace" mit Dankbarkeit, dass soeben die Übersetzung des niederländischen Werkes "Geloof in vrede" erschienen ist. Sie erschließt einen bemerkenswerten Beitrag zu kirchlichen Friedensdiskursen auch für die deutschsprachige Leserschaft. "In diesem Buch entfaltet der alt-katholische Erzbischof em. Joris Vercammen von Utrecht einen Ansatz, der an die Wurzel von Unfrieden und Gewalt geht." (Franz Segbers) Das Lebenshaus Schwäbische Alb ist Kooperationspartner bei dieser Veröffentlichung in der Reihe "edition pace". Dort ist die Digitale Ausgabe des Buches kostenfrei aufrufbar. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015525.html
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Offener Brief an Maria Corina Machado – von Nobel zu Nobel
Adolfo Pérez Esquivel ist ein argentinischer Menschenrechtsaktivist, Künstler und Friedensnobelpreisträger. Er wurde 1980 für seinen gewaltfreien Einsatz gegen die Militärdiktatur in Argentinien und für die Menschenrechte in ganz Lateinamerika mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Als Gründer des "Servicio Paz y Justicia" (SERPAJ) engagiert er sich seit Jahrzehnten für soziale Gerechtigkeit, Demokratie und Gewaltfreiheit. Wir veröffentlichen seinen offenen Brief "Von Nobel zu Nobel" an María Corina Machado. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015521.html
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Neu erschienen: Lebenshaus-Rundbrief 127
Im Einleitungsartikel des Rundbriefs setzt sich Michael Schmid mit dem neuen "Wehrdienst-Modernisierungsgesetz" auseinander, berichtet über persönliche Erfahrungen mit der "Wehrpflicht" und spricht sich eindeutig gegen die Wiedereinführung einer Kriegspflicht aus – unabhängig ob "mit Zwang" oder "ohne Zwang". In einer Nachricht des Rundbriefs wird darauf eingegangen, dass sich im kommenden Jahr der Vereinsname "Lebenshaus Schwäbische Alb – Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V." ändern wird in "Frieden wagen e.V." mit dem Zusatz "Arbeitsstelle für Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie". In einem Interview von Axel Pfaff-Schneider mit Michael Schmid wird unter der Fragestellung "Welche Bedeutung hatte der Kauf eines Gebäudes für den Verein 'Lebenshaus Schwäbische Alb'“ insbesondere das besondere Finanzierungsmodell thematisiert, ohne das dieses Projekt nicht hätte umgesetzt werden können. Des Weiteren berichtet Axel Pfaff-Schneider ausführlich über den Vortrag von Claudia Haydt, den diese bei der 13. Tagung "We shall overcome!" hielt. Schließlich weist Peter Bürger auf den neuen Band der Schalom-Bibliothek "Nein, auf unsere Brüder schießen wir nicht!" mit Texten von Rosa Luxemburg hin. Der Rundbrief kann hier heruntergeladen werden >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015526.html
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Frieden suchen in konfliktreichen Zeiten
Das Buch stellt dem wachsenden Vertrauen in militärische Sicherheit – auch innerhalb der Kirchen – eine friedensethische Perspektive entgegen und zeigt, dass die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts nicht militärisch zu lösen sind. Es ermutigt dazu, Hoffnung, Verständigung und Versöhnung zum Ausgangspunkt eigenen Handelns zu machen und lädt zu faktenbasierten, auch kontroversen Debatten über Wege zu mehr Gerechtigkeit und Frieden ein.
Zu den Autorinnen und Autoren gehören die Theologin Klara Butting, der frühere EKD-Friedensbeauftragte Renke Brahms, die Politologin und Mitglied im Sprecher:innenrat der Plattform ZKB Martina Fischer, der AGDF-Geschäftsführer Jan Gildemeister, Simon Bödeker von Ohne Rüstung leben, Thorsten Gromes vom PRIF-Leibniz-Institut für Friedens- und Konfliktforschung, der AGDF-Vorsitzende Jochen Cornelius-Bundschuh, Elvin Hülser vom Antikriegshaus im Friedens- und Nagelkreuzzentrum Sievershausen, Charlotte Kehne von der GKKE-Fachgruppe „Rüstungsexporte“, Rainer Keil von der Universität Heidelberg, Michael Kettelhoit von der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK), die Theologin Nicole Kunkel von der Humboldt-Universität zu Berlin und Wolfram Stierle vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Mehr >> https://www.woltersburger-muehle.de/product-page/frieden-suchen-in-konfliktreichen-zeiten
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Aufruf: Beiträge zu „Friedensbewegung(en) heute?“ für W&F 2/2026 gesucht
Wissenschaft und Frieden (W&F)“ ruft zur Einreichung von Beiträgen für die Ausgabe 2/2026 zum Thema „Friedensbewegung(en) heute?“ auf und lädt Forschende aller Disziplinen sowie ausdrücklich auch Studierende und Praktiker:innen ein. Abstracts von maximal 8.000 Zeichen können bis zum 15. Januar 2026 eingereicht werden, die fertigen Beiträge sollen bis zum 15. März 2026 vorliegen; die Ausgabe wird im Mai 2026 veröffentlicht. Mehr >> https://wissenschaft-und-frieden.de/calls/2-26-friedensbewegungen-heute/
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Kritische Stellungnahmen ZUR EKD-FRIEDENSDENKSCHRIFT
Peter Bürger schreibt: "Für die Solidarische Kirche im Rheinland (https://solidarischekirche.de/) erstelle ich eine Dokumentation mit kritischen Stellungnahmen zu neuen 'EKD-Friedensdenkschrift' [https://www.ekd.de/ekd_de/ds_doc/denkschrift-welt-in-unordnung-EVA-2025.pdf]. Die Sammlung erscheint Anfang 2026 als kostenfreie Internetpublikation und sodann auch als non-profit-Paperback der Reihe 'edition pace'.
Wenn Sie/Du einen Beitrag für diesen 'Reader' zur Verfügung stellen möchten/möchtest, bitte ich um die Einsendung in der nachfolgend beschriebenen Form (erleichtert ungemein die Redaktionsarbeit und macht viele Hin-und Her-Mails überflüssig).
FORM DER EINSENDUNG
a) Korrigierte Textdatei; genaue Angabe zum Ort einer Erstveröffentlichung (wenn schon erschienen)
b) Dazu Einverständnis des (erneuten) 'Abdrucks', honorarfrei und gegen Erhalt eines DIGITALEN Belegexemplars des 'Soki-Readers'.
c) Kurzer Passus zur Person der Autorin/des Autors (Jahrgang; Beruf/Tätigkeit, Engagement, ggfs. kirchliche Funktion, Mitgliedschaften, Publikationen)."
Kontakt: Peter Bürger, E-Mail: peter@friedensbilder.de
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Veranstaltungstermine finden sich u.a.:
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