Probleme mit der Darstellung?
E-Mail im Browser anzeigen

Lebenshaus-Newsletter

23. Januar 2021
Liebe Freundinnen und Freunde,

am gestrigen 22. Januar ist der UN-Vertrag für ein Verbot von Atomwaffen in Kraft getreten. Das ist ein historischer Erfolg und ein wesentlicher Schritt zur Abschaffung der Atomwaffen. Jetzt gilt es, die Bundesregierung dazu zu bewegen, dem Abkommen beizutreten. In diesem Newsletter finden sich eine Reihe Artikel zu diesem Thema.

Beginnen möchte ich diese Newsletter mit einem Text von Erich Fried (1921 - 1988).
Gründe
 
"Weil das alles nicht hilft
Sie tun ja doch was sie wollen
 
Weil ich mir nicht nochmals
die Finger verbrennen will
 
Weil man nur lachen wird:
Auf dich haben sie gewartet
 
Und warum immer ich?
Keiner wird es mir danken
 
Weil da niemand mehr durchsieht
sondern höchstens noch mehr kaputtgeht
 
Weil jedes Schlechte
vielleicht auch sein Gutes hat
 
Weil es Sache des Standpunktes ist
und überhaupt wem soll man glauben?
 
Weil auch bei den andern nur
mit Wasser gekocht wird
 
Weil ich das lieber
Berufeneren überlasse
 
Weil man nie weiß
wie einem das schaden kann
 
Weil sich die Mühe nicht lohnt
weil sie alle das gar nicht wert sind"
 
Das sind Todesursachen
zu schreiben auf unsere Gräber
die nicht mehr gegraben werden
wenn das die Ursachen sind
 
ERICH FRIED
 
Herzliche Grüße

Ihr / Euer
Michael Schmid
Artikel

Kampagne "Büchel ist überall! atomwaffenfrei.jetzt" feiert das Inkrafttreten des UN-Atomwaffenverbotsvertrags am 22. Januar 2021 als historischen Tag

Die bundesweit tätige Kampagne "Büchel ist überall! atomwaffenfrei.jetzt!" - mit über 70 Mitgliedsorganisationen - begrüßt das völkerrechtliche Wirksamwerden des 2017 von 122 UN-Staaten auf den Weg gebrachten Vertrages zum Verbot aller Atomwaffen (Treaty on the Prohibition of Nuclear Weapons, TPNW). Der TPNW verbietet allen - bislang 51 - beigetretenen Staaten u.a. Produktion, Besitz, Stationierung und Einsatz von Nuklearwaffen. Damit bildet dieser Vertrag ein wesentliches Element auf dem Weg zu einer Welt ohne Atomwaffen. Wie schon mit den chemischen und biologischen Waffen geschehen, steht nun die Ächtung der Atomwaffen auf der politischen Agenda der Weltgemeinschaft. In rund 60 Orten in der Bundesrepublik wird das Inkrafttreten des TPNW, dessen Zustandekommen wesentlich dem Engagement der internationalen Friedensbewegung zu verdanken ist, gefeiert und mit der Aufforderung zum Beitritt Deutschlands verbunden. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013419.html

Lebenshaus Schwäbische Alb e.V. begrüßt Inkrafttreten des Atomwaffenverbotsvertrages

Am 22. Januar 2021 tritt der von den Vereinten Nationen im Jahr 2017 verabschiedete Atomwaffenverbotsvertrag in Kraft. Lebenshaus Schwäbische Alb begrüßt das Inkrafttreten dieses Vertrags, mit dem Atomwaffen ab jetzt völkerrechtlich geächtet und verboten sind. Seit seinem Bestehen setzt sich Lebenshaus Schwäbische Alb für eine atomwaffenfreie Welt und als deutsche Partnerorganisation von ICAN seit Jahren für die Ächtung von Atomwaffen ein. Lebenshaus-Geschäftsführer Michael Schmid betont: "Als Mitglied von ICAN begrüßen wir ausdrücklich das Inkrafttreten des Atomwaffenverbotsvertrages. Er ist ein Meilenstein auf dem Weg zu einer Welt ohne atomare Massenvernichtungsmittel. Denn die humanitären Folgen eines Einsatzes von Atomwaffen sind katastrophal. Wir brauchen jetzt eine neue Debatte über nukleare Abrüstung und Rüstungskontrolle. Eine friedliche und sichere Zukunft lässt sich nur in einer Welt ohne Atomwaffen gestalten." >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013418.html

Schluss mit dem Atomwaffenzeitalter!

Am 15. Januar 2021 hat das Koordinationskomitee des Globalen Netzwerks zur Abschaffung von Atomwaffen (Abolition 2000 - Global Network to Eliminate Nuclear Weapons) angesichts der beiden wichtigen Meilensteine in dieser Woche eine Erklärung veröffentlicht: dem Inkrafttreten des Vertrags über das Verbot von Atomwaffen (AVV) am 22. Januar und dem 75. Jahrestag der Resolution 1 der UN-Generalversammlung zwei Tage später. Darin wird die Aufnahme des Abkommens in das internationale Recht begrüßt und alle Staaten an ihre 75-jährige Verpflichtung zur Abrüstung erinnert. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013417.html

Abkommen über UNO-Atomwaffenverbot: Pakt ohne Nuklearmächte

Der UNO-Vertrag zum Verbot nuklearer Waffen tritt am Freitag in Kraft. Die Atomwaffenmächte lehnen ihn ab. Deutschland verschärft seine Ablehnung. Von Andreas Zumach. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013422.html

Monitoring 2020 zum Atomwaffenverbot

Europa sticht als die Region mit den meisten Staaten hervor, die im Widerspruch zum Atomwaffenverbotsvertrag (AVV) handeln, der am 22. Januar 2021 als Völkerrecht in Kraft tritt. Während die meisten Staaten der Welt dem AVV beitreten und ihn einhalten können, ohne ihre bestehende Politik und Praxis zu ändern, belegt die Ausgabe 2020 des Nuclear Weapons Ban Monitor, dass weltweit insgesamt 42 Staaten ein Verhalten an den Tag legen, das nicht mit dem neuen Atomwaffenverbotsvertrag vereinbar ist. "Jeder Staat kann den AVV unterzeichnen, aber diese 42 Staaten müssten ihre Politik und Praktiken in unterschiedlichem Maße ändern, wenn sie die Anforderungen des AVV erfüllen wollen", sagt die Herausgeberin des Nuclear Weapons Ban Monitor 2020, NPA Senior Advisor Grethe Lauglo Østern. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013414.html

Rede des ehemaligen US-Atomraketenarsenals General Lee Butler immer noch aktuell

Von überraschender Aktualität ist noch immer die Rede des ehemaligen US-Generals Lee Butler, die er am 10.03.1999 bei einem Round-Table-Gespräch des kanadischen Anti-Atom-Netzwerks gehalten hat.
Der frühere Oberbefehlshaber des US-Atomraketenarsenals, General Lee Butler, hat am Ende einer jahrzehntelangen Karriere als Militär als Wahrheit erkannt: wir sind im Kalten Krieg dem atomaren Holocaust nur durch eine Mischung von Sachverstand, Glück und göttlicher Fügung entgangen, und ich befürchte, das letztere hatte den größten Anteil daran. Weiter muss er erkennen, daß dieser "böse Traum” nach Ende des Kalten Krieges noch immer nicht der Vergangenheit angehört, sondern nach wie vor das gesamte Leben auf dieser Erde gefährdet. Butlers damaligen Äußerungen unterstreichen einmal mehr, dass die Unterzeichnung des Atomwaffenverbotsvertrage von überragender weltgeschichtlicher Bedeutung und entsprechend zu würdigen ist. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/000340.html

Kein Mensch sollte die Befugnis haben, einen Atomkrieg zu befehlen

Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW mahnt anlässlich der aktuellen Ereignisse in den USA, dass niemand die Macht haben sollte, einen Atomkrieg zu starten. Die IPPNW appelliert erneut an die Bundesregierung, dem UN-Vertrag für ein Verbot von Atomwaffen beizutreten, der am 22. Januar in Kraft tritt und von einer Mehrheit der Staatengemeinschaft unterstützt wird. "Erst wenn alle Atomwaffen abgeschafft sind, ist die Menschheit sicher vor unberechenbaren Präsidenten, Unfällen oder Atomkriegen aus Versehen. Das Verhalten von Donald Trump sollte jedem die Gefahr vor Augen führen, die davon ausgeht, dass der US-Präsident die alleinige Autorität besitzt, über den Einsatz von Atomwaffen zu entscheiden", erklärt Inga Blum, IPPNW-Vorstandsmitglied. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013407.html

Martin Luther King Jr. über Amerikas "widerwärtigen Frieden"

Man kann sich nur schwer eine Geisteshaltung vorstellen, die der Bedeutung von Kings Vermächtnis stärker entgegengesetzt ist als die Aufrufe, nach dem Anschlag auf das Kapitol einfach zur Tagesordnung überzugehen. Von Emma Jordan-Simpson. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013421.html

US-Außenpolitik unter Joe Biden: Die äußeren Werte

Der designierte US-Präsident will viele politische Hinterlassenschaften von Donald Trump sofort ändern. Aber nicht alles wird zurückgedreht. Von Andreas Zumach. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013420.html

Nato und Russland: Kalter Krieg 2.0

Nach den USA kündigt jetzt auch Russland das "Open Skies"-Abkommen über gegenseitige militärische Beobachtungsflüge. Von Andreas Zumach. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013410.html

Mit Bomben gegen Teheran

Die Bundesrepublik soll zur Wahrung deutscher Interessen unter Umständen "einen Militärschlag der USA und/oder Israels gegen Iran ... unterstützen". Dies fordert die Bundesakademie für Sicherheitspolitik (BAKS), das wichtigste militärpolitische Strategiezentrum der Bundesregierung. Wie es in einem aktuellen BAKS-Papier heißt, könne dies "notwendige Konsequenz" des deutschen Interesses sein, nukleare Aufrüstung in Mittelost zu verhindern. Hintergrund ist, dass Berlin sich Hoffnungen macht, gemeinsam mit der künftigen Biden-Administration das Atomabkommen mit Iran wieder in Kraft zu setzen und in Zusammenhang damit Teheran zur einseitigen Abrüstung seines Raketenprogramms zu zwingen. Allerdings ist unklar, ob dies gelingt: Teheran hat kürzlich - aus Protest gegen den Mord an einem iranischen Atomexperten - die Anreicherung seines Urans deutlich über die vorgesehene Grenze erhöht. Hintergrund des Konflikts ist ein Machtkampf um die regionale Hegemonie in Mittelost, in dem die westlichen Mächte Iran einzudämmen suchen und dessen Gegner Saudi-Arabien stützen. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013411.html

Zahl der Minderjährigen in der Bundeswehr bleibt hoch

Die Kampagne "Unter 18 nie!" kritisiert die noch immer hohe Zahl von Minderjährigen in der Bundeswehr. "Es ist zwar erfreulich, dass unsere Arbeit Wirkung zeigt und 2020 etwas weniger unter 18-Jährige ihren Dienst bei der Bundeswehr begonnen haben als in den letzten Jahren, trotzdem ist die Zahl noch immer skandalös hoch", erklärt Sarah Gräber, Sprecherin der Kampagne. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013415.html

20 Jahre Forum Friedensethik (FFE) in der Evangelischen Landeskirche in Baden: So wirkt Zivilgesellschaft in und außerhalb einer verfassten Kirche

Zum 20-jährigen Bestehen des "Forums Friedensethik in der Evangelischen Landeskirche in Baden" - nicht "der" Landeskirche - hat sein Leitungskreis im Jahre 2020 mit dem Band "Sie sagen Frieden, Frieden ..." Rechenschaft über eine erfolgreiche, auch selbstkritische Arbeit gegeben. Verantwortlich als Autor der Schwerpunkte "Friedenspolitischer Prozess" und "Kairos Palästina" sind der Theologe Wilhelm Wille und für den Dokumentationsteil der Physiker Dirk-M. Harmsen, beide Mitglieder des siebenköpfigen Leitungskreises. Rezension von Ulrich Frey. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013409.html

Chomsky und Prashad: Drei große Bedrohungen für die Welt, die wir im Jahr 2021 angehen müssen

Jede andere Maßnahme als die Konzentration auf den Umgang mit dem Virus durch Tests, Kontaktverfolgung und Isolierung – und wenn dies nicht ausreicht, dann die Verhängung einer vorübergehenden Ausgangssperre – ist leichtsinnig. Es ist ebenso beunruhigend, dass diese reicheren Länder eine Politik des "Impfstoff-Nationalismus" verfolgen, indem sie Impfstoffkandidaten horten, anstatt eine Politik zur Schaffung eines "Impfstoffs für alle" zu betreiben. Um der Menschheit willen wäre es klug, die Regeln des geistigen Eigentums auszusetzen und ein Verfahren zu entwickeln, um universelle Impfstoffe für alle Menschen zu schaffen. Obwohl die Pandemie das Hauptthema ist, das uns gerade alle beschäftigt, bedrohen andere wichtige Themen unsere Existenz und die unseres Planeten. Von Noam Chomsky und Vijay Prashad. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013402.html

Die Gaza-Krise erfordert eine dringende Intervention der EU

Ein neuer Bericht, der von European Coordination of Committees for Palestine (ECCP) für die EU erstellt wurde, warnt vor der sich abzeichnenden humanitären Katastrophe im Gazastreifen und fordert sofortige Maßnahmen zur Beendigung der vom Staat Israel verhängten illegalen Abriegelung und zur Unterstützung bei der Eindämmung der Ausbreitung von Covid-19. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013405.html

Afghanistan: Scheitern mit Ansage

Es zählt zu den Phänomenen unserer Zeit, dass mit atemberaubender Geschwindigkeit vergessen oder verdrängt wird, was einst als eherne Gewissheit galt. Man zehrt in politischen Debatten vom Augenblick und will nicht damit behelligt werden, was dem voranging. Ausgeprägt ist dieser Hang zur Amnesie nicht zuletzt dann, wenn es um Konfliktherde und deren Ursachen geht – in Libyen und Syrien, in der Ukraine oder im Jemen. Gegenwart scheint sich im zeitgeschichtlichen Niemandsland zu ereignen. Nicht allein die Zukunft, mittlerweile ist auch die Vergangenheit schwer vorherzusagen. Will heißen, wie etwas wirklich war, hat nur noch wenig damit zu tun, wie es gewesen sein soll und gesehen werden will. Zum Beispiel das westliche Engagement in Afghanistan seit inzwischen fast zwei Jahrzehnten. Von Lutz Herden. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013399.html

26 Menschen auf Afghanistan-Abschiebeflug Nr. 35

Die deutschen Behörden haben trotz andauernden Krieges, erhöhter Gewalt und auch in Afghanistan weiter wütender Corona-Pandemie weitere 26 Menschen nach Afghanistan abgeschoben. Das geht aus einer ersten Meldung der dpa hervor, die sich auf Beamte am Flughafen Kabul bezieht. Die Bundespolizei in Sankt Augustin habe bestätigt, dass der jüngste Abschiebeflug - der 35. seit Wiederaufnahme der Sammalabschiebungen nach zehnjähriger Pause im Dezember 2016 und der zweite seit einer Unterbrechung im März 2020 nach dem Corona-Ausbruch - von Düsseldorf gestartet sei. Dort fanden gestern Abend auch Proteste statt, an denen etwa 100 Menschen teilnahmen. Laut einer weiteren dpa-Meldung begleiteten nach Angaben des Bundesinnenministeriums 84 Bundespolizisten den Flug. Von Thomas Ruttig. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013406.html

Sturm und Kälteeinbruch auf Lesbos: Verantwortliche für Zustände in Flüchtlingslager müssen zur Rechenschaft gezogen werden

Die Zustände im neuen Flüchtlingslager Kara Tepe auf Lesbos sind auch vier Monate nach dem Brand in Moria desaströs. In der letzten Nacht hat ein Sturm erneut für katastrophale Zustände im Camp gesorgt, Teile des Lagers sind überschwemmt, Zelte sind durchnässt und waren zeitweise eingestürzt, Toiletten sind umgestürzt und nicht benutzbar. Angesichts des unmittelbar bevorstehenden Kälteeinbruchs in der östlichen Ägäis warnt die Frankfurter Hilfs- und Menschenrechtsorganisation medico international vor einer massiven Gefahr für die 7.300 Flüchtlinge im Lager. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013408.html

Bosnien/Lipa: Zivilgesellschaftliches Bündnis fordert Evakuierung und Aufnahme der Schutzsuchenden sowie ein sofortiges Ende der Push-Backs

Auf Initiative der Balkanbrücke, Seebrücke und PRO ASYL fordert ein Bündnis aus rund 140 zivilgesellschaftlichen Organisationen und Initiativen die sofortige Evakuierung und Aufnahme der Schutzsuchenden in Bosnien-Herzegowina. Die Bundesregierung darf der humanitären Krise vor den Toren der EU nicht länger tatenlos zusehen. Noch immer harren ca. 3.000 Menschen auf der Flucht ungeschützt vor dem bosnischen Winter ohne winterfeste Unterbringung aus. Ihnen droht der Kältetod. Die EU hat sich bislang mit Geld für die "Hilfe vor Ort" aus der Verantwortung für die Geflüchteten freizukaufen versucht. Aber in Bosnien wird es keine menschenwürdige Lösung für die Schutzsuchenden geben. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013423.html

"Der Opa von Friedrich Merz"

Der Sauerländer Friedrich Merz hat (womöglich gleichermaßen als "Wunschkandidat" von oppositionellen Linken wie auch der Nationalgesonnenen in der CDU) gute Chancen, nächster Vorsitzender der christdemokratischen Partei zu werden oder - wenn die Grünen der Gründergeneration vollständig von der Bildfläche verschwunden sind - sogar Bundeskanzler. Vor nunmehr siebzehn Jahren gab es eine öffentliche Debatte, weil Merz seinen "rechtskatholischen" Großvater Josef Paul Sauvigny (Briloner Bürgermeister bis 1937) als bewundernswertes Vorbild bezeichnete und dabei nicht nur aus meiner Sicht sein ignorantes Geschichtsverständnis regelrecht zur Schau stellte. Er musste etwas zurückrudern, nachdem kritische Journalisten (u.a. taz, Die Zeit) einschlägige Zeitungsquellen (1933/1937) und die Entnazifizierungsakte des gerühmten Ahnen gesichtet hatten. Von Peter Bürger. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013403.html

Hinweise

Appell "Dem Atomwaffenverbotsvertrag beitreten - nukleare Aufrüstung Deutschlands stoppen!"

Ein breiter Kreis von 319 Erstunterzeichner*innen fordert mit dem von IALANA Deutschland e.V. gestarteten Appell Kanzlerin Merkel, die Bundesregierung Deutschlands sowie die Abgeordneten des deutschen Bundestages auf: Unterzeichnen und ratifizieren Sie den Atomwaffenverbotsvertrag! Stoppen Sie die Stationierung der neuen US amerikanischen B 61-12 Atombomben auf dem Fliegerhorst der Bundesluftwaffe in Büchel und die damit verbundene neue gefährliche atomare Aufrüstung auf deutschem Boden! Unterlassen Sie die geplante Anschaffung von 45 US amerikanischen F 18 Jagdflugzeugen als Kernwaffenträger für das taktische Luftwaffengeschwader 33 der Bundeswehr!
Der Appell "Dem Atomwaffenverbotsvertrag beitreten – nukleare Aufrüstung Deutschlands stoppen!" samt Erstunterzeichner*innen kann eingesehen, heruntergeladen und unterzeichnet werden auf >> https://appell.ialana.de

Lebensrettende Hilfen für die Geflüchteten an der bosnisch-kroatischen Grenze!

An der bosnisch-kroatischen Grenze sitzen Hunderte Geflüchtete in den Ruinen eines abgebrannten Lagers fest – bei Schnee und Minusgraden, ohne Aussicht auf Besserung. Deutschland könnte helfen, denn in vielen Städten stehen Unterkünfte leer. Doch Innenminister Seehofer (CSU) blockiert. Fordern Sie ihn auf, seinen Widerstand zu beenden – unterzeichnen Sie die WeAct-Petition. >> https://ogy.de/2dsg

Neuer Podcast: Trailer zur Grafischen Erzählung Gegen mein Gewissen

Connection e.V. hat einen Trailer zur Grafischen Erzählung "Gegen mein Gewissen" veröffentlicht, die im November 2020 erschien. Hannah Brinkmann hat darin die Geschichte ihres Onkels erzählt und gezeichnet, der 1973 als Kriegsdienstverweigerer zum Militärdienst in der Bundeswehr gezwungen wurde. Der Film führt anhand der Bilder und Texte in das Buch von Hannah Brinkmann ein. Veröffentlicht wurde er auf dem YouTube Kanal "Refuse to Kill" von Connection e.V. und der War Resisters‘ International unter https://youtu.be/THUVTQptniI. Er wird gezeigt in deutscher Sprache mit englischen Untertiteln.
"Wir wollten die grafische Erzählung, die mit ihrer Verbindung von Erzählung, Dialogen und Situationsschilderungen mit Graphiken und Bildern die Geschichte anschaulich und nachvollziehbar macht, noch in anderer Form anbieten", erklärte Rudi Friedrich von Connection e.V. "So ist die Idee entstanden, auch einen Trailer zum Buch zu erstellen." "Der Trailer macht Lust das Buch zu lesen", so Hannah Brinkmann selbst in einer ersten Reaktion. "Ich bin begeistert."
In ihrem Buch schildert Hannah Brinkmann eindringlich den Stress und die Demütigungen, die die Betroffenen in den Prüfungsverfahren vor oft voreingenommenen Prüfungsausschüssen erleiden mussten. In den Illustrationen erfährt der Leser von den Schwierigkeiten, die auf Kriegsdienstverweigerer wartete, von Vorurteilen und persönlichen Belastungen, denen sie ausgesetzt waren. Und so wird diese grafische Erzählung nicht nur eine Erinnerung an ein Familienschicksal, sondern die Darstellung eines Unrechts, das viele junge Männer erlitten haben, weil sie ihrem Gewissen folgten, aber nicht als Kriegsdienstverweigerer anerkannt wurden.
Das Buch kann über den Buchhandel bezogen werden: Hannah Brinkmann (2020): Gegen mein Gewissen. Berlin: Avant-Verlag, ISBN 978-3-96445-040-1, 232 S., 30,00 €.

Termine

:: 25.01.2001 - 19:30-20:30 Uhr Webseminar zum International Aktionstag Jemen: "Die Rolle der Zivilgesellschaft im jemenitischen Friedensprozess"

Welche Rolle kann die jemenitische Zivilgesellschaft in Krieg und Friedensprozess spielen? Vortrag und Diskussion mit Marie-Christine Heinze von CARPO, dem Center for Applied Research in Partnership with the Orient. Neben den Projekten mit Jemen-Bezug bei CARPO leitet Marie derzeit u.a. ein akademisches Austauschprojekt mit der Universität Sanaa zu ‚post-conflict reconstruction‘ im Jemen an der Universität Bonn. Seit 2008 arbeitet sie außerdem regelmäßig als Beraterin zu Entwicklung, Friedensförderung und politischem Wandel im Jemen. Im Rahmen des Internationalen Aktionstags gegen den Krieg im Jemen >> https://www.soziale-verteidigung.de/artikel/welt-sagt-krieg-jemen VA: Bund für Soziale Verteidigung >> https://share-peace.soziale-verteidigung.de/events/jemenaktionstag/
Anmeldung an info@soziale-verteidigung.de

 

:: 27.01.2021 - 19:00 bis 21:00 Uhr[online] Radikale Menschenrechte!? Wolf-Dieter Narrs materialistisches Konzept der Menschenrechte heute

Online-Gespräch "Radikale Menschenrechte!? Wolf-Dieter Narrs materialistisches Konzept der Menschenrechte heute" Mit Beiträgen von Lars Bretthauer, Yvonne Franke, Fabian Georgi und Guillermo Ruiz, 19-21 Uhr, via online-tool, Anmeldung erfoderlich,  eMail: 40jahre [at] grundrechtekomitee [dot] de , VA: Komitee für Grundrechte und Demokratie [im Rahmen der 4-teiligen-online-Veranstaltungsreihe "40 Jahre Grundrechtekomitee - Ein Blick zurück nach vorn"]. Webseite  >> https://www.grundrechtekomitee.de/details/40-jahre


 
Weitere Termine finden sich u.a.:
Lebenshaus Schwäbische Alb e.V.
Bubenhofenstr. 3
D-72501 Gammertingen


Eine Anmerkung in eigener Sache: Da unser Engagement für Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie Geld kostet und es keinerlei Zuschüsse gibt, bitten wir um Spenden an unseren Verein. Wir sind durch das Finanzamt Sigmaringen als gemeinnützig und mildtätig anerkannt (letztmals mit Bescheid vom 25.10.2018). Deshalb sind Spenden und Mitgliedsbeiträge steuerabzugsfähig. Eine Spendenbestätigung wird ab 25 € zu Beginn des kommenden Jahres automatisch zugestellt, ansonsten auf Anforderung. ErstspenderInnen bitte unbedingt ihre Anschrift angeben! Danke!!!

Spendenkonto: 
Lebenshaus Schwäbische Alb e.V.
Bank: GLS Bank eG
IBAN: DE36 4306 0967 8023 3348 00
BIC:   GENODEM1GLS

Wenn Sie diesen Newsletter in Zukunft nicht mehr erhalten möchten, klicken Sie hier um sich abzumelden.