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Spendenbitte zum Jahresende
Fast täglich wurden dieses Jahr auf der Lebenshaus-Website wieder neue Texte eingestellt. Finanziert werden diese Veröffentlichungen sowie unser sonstiges Engagement für gerechten Frieden und eine lebensfähige wie lebenswerte Mitwelt nahezu vollständig durch Spenden und Mitgliedsbeiträge von einzelnen Menschen. Für unser politisch unabhängiges Engagement sind wir auf Ihre und Eure Unterstützung und Solidarität angewiesen. Wir freuen uns über jede einzelne oder gar regelmäßige Spende oder über eine Fördermitgliedschaft.
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Weitere Infos >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/014910.html
Liebe Freundinnen und Freunde,
vielleicht lassen wir uns von der weihnachtlichen Friedensbotschaft so anstecken, dass wir ernst mit ihr machen. Das wünsche ich jedenfalls uns allen. Möglicherweise besinnen wir uns auch darauf, dass die Erde uns allen gehören könnte, wie das Hanns Dieter Hüsch (1925-2005) mit seinem nachfolgenden Text zum Ausdruck bringt.
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- Die Erde gehört uns allen
So wie der Sand, den man am Grabe uns
Eines Tages freundlicherweise
Nachwerfen wird
- Aber im Leben gehören
Die Armen den Reichen
Die Dummen den Klugen
Die Geschlagenen den Verschlagenen
Die Gläubigen der Kirche
Die Schwarzen den Weißen
Die Naiven den Raffinierten
Die Schweigenden den Schwätzern
Die Friedfertigen den Streitsüchtigen
- Die Erde aber könnte uns allen gehören
Wenn dein Haus auch mein Haus
Mein Geld auch dein Geld
Dein Recht auch mein Recht
Mein Los auch dein Los
Dein Kleid auch mein Kleid
Mein Glück auch dein Glück
Dein Leid auch mein Leid
Wäre.
(von Hanns Dieter Hüsch,
in: "Teile und herrsche nicht")
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Hier noch als Leseempfehlung eine Weihnachtspredigt von Martin Luther King aus dem Jahr 1967: "Friede auf Erden" >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/002015.html
In diesem letzten Newsletter des Jahres möchte ich mich bei all den Menschen bedanken, die unser Engagement unterstützen - mit Anregungen, ermutigenden Rückmeldungen, Artikeln und durch finanzielle Zuwendungen. Herzlichen Dank!
Ich wünsche euch und Ihnen schöne und erholsame Feiertage und einen guten Start ins neue Jahr. Es würde mich freuen, wenn wir auch 2024 verbunden bleiben!
Shalom Salaam
Ihr / Euer
Michael Schmid
Die Texte und Informationen in unserem Newsletter und auf unseren Webseiten dienen der Information und sollen zum Nachdenken und zur Diskussion anregen. Sie entsprechen jeweils den persönlichen Einschätzungen der Autorinnen und Autoren und geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.
Wir freuen uns, wenn unsere Newsletter an andere Menschen weitergeleitet werden. Bitte vorher möglichst die Abmeldefunktion am Ende des Newsletters löschen, sonst kann es zu unbeabsichtigten Abmeldungen aus dem Newsletter-Verteiler kommen.
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Neuaufnahme des besten deutschen Friedensliedes: "Es ist an der Zeit"
Eric Bogles Lied "No Man's Land" wurde von Hannes Wader unter dem Titel "Es ist an der Zeit" ins Deutsche übertragen und ist vielleicht zum bedeutendsten deutschen Friedenslied geworden. Es spielt am Grab eines jungen Mannes, der im Ersten Weltkrieg gefallen ist. Der Erzähler überlegt, wie der Soldat zu Tode gekommen sein könnte und ob er seinen "wirklichen Feind" erkannt hätte. Im Refrain stellt er eine Verbindung zur Gegenwart. Die letzte Strophe endet mit der Titelzeile: "Es ist an der Zeit." Reinhard Mey und Konstantin Wecker haben das Lied neu aufgenommen, als eindringliche Botschaft gegen Hass und Krieg. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/014956.html
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Gedanken zum Pazifismus
Ich habe vor nunmehr 50 Jahren als Reservist den Kriegsdienst verweigert. Dies geschah, nachdem ich in der Kaserne erstmals das Neue Testament gelesen habe und insbesondere Leben und Lehre Jesu als richtig im Sinne von vernünftig erkannt habe, unabhängig von einer damit verbundenen Religion. Die Bergpredigt hat mich sozusagen zur Vernunft gebracht. Für die Begründung meiner pazifistischen Überzeugung kann ich mich deshalb auch auf die Sprache der Vernunft beschränken und muss nicht auf die Autorität theologischer Texte zurückgreifen. Von Ullrich Hahn. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/014958.html
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Nirit Sommerfeld: Drei Dinge noch: Krieg, Verhinderungen, Licht
Gefühlt ist das mein 27. Versuch, diesen Brief zu schreiben. Soll ich beginnen mit: Heute morgen wieder, wie jeden Morgen, als erstes die Daten der UNO-Organisation OCHAoPt gelesen: ...in Gaza at least 18,787 fatalities and about 50,594 injuries... Oder soll ich schreiben: Seit dem 7. Oktober schwebt die Zahl "1.200 Tote" wie ein Menetekel über meinen Gedanken, denn Israel handelt nicht nur nach dem Prinzip "Aug' um Auge", sondern auch nach dem Prinzip, dass für jeden getöteten Israeli zehn Palästinenser getötet werden müssen. Die Zahl 12.000 ist längst überschritten, und ich stelle mit Entsetzen fest, dass wir die Toten nur anfangs dutzendweise zählten und jede Zahl, jeder einzelne Tote uns erschaudern ließ, während wir mittlerweile nur noch in Tausender-Schritten zählen. Die Erschütterung fühlt sich taub an. Von Nirit Sommerfeld. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/014962.html
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Völkermord in Gaza
Das Verbrechen des Völkermords ist in der UN-Konvention zur Verhinderung von Völkermord klar definiert. Eine juristische Analyse ergibt, dass Israel sich des Verbrechens des Völkermords im Gazastreifen schuldig gemacht hat. Für Nicht-Juristen ist es wichtig, die drei Elemente zu verstehen, die erforderlich sind, um die Schuld im Fall von Völkermord nachzuweisen: die absichtliche Entmenschlichung, die systematische Schädigung von Zivilisten und der Nachweis, dass die Zivilisten bewusst ins Visier genommen werden. Diese drei Faktoren werden im Folgenden dargestellt. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/014965.html
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Schuld ohne Sühne
In den sozialen Medien kursiert derzeit ein Video von 2010. Alt-Bundeskanzler Helmut Schmidt und der Historiker Fritz Stern unterhalten sich über Israel und sind sich einig, dass Merkels Satz von der "Sicherheit Israels als Teil deutscher Staatsräson" eine nicht zu Ende gedachte deutsche Außenpolitik sei. Es gibt noch mehr, was die älteren Herren in unnachahmlicher Abgeklärtheit reden: Dass die israelische Politik gegen Völkerrecht verstoße und "unmenschlich" (Stern) sei, dass Deutschland "keine Bündnisverpflichtung gegen Israel" habe (Schmidt). Beim heutigen Diskussionsstand würde man vermutlich Helmut Schmidt Antisemitismus und Fritz Stern jüdischen Selbsthass vorwerfen. Vielleicht würde sich sogar der Antisemitismusbeauftragte genötigt sehen, Stellung zu beziehen. Von Katja Maurer. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/014972.html
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Olaf Scholz: Mit Erinnerungslücken in Richtung Abgrund
Es gab zahlreiche Äußerungen aus berufenem Munde, die gewarnt hatten, dass die westliche Eskalation gegen Russland, die NATO-Osterweiterung und die Folgen des Maidan-Umsturzes zu einem Krieg in Europa führen können. Kanzler Olaf Scholz tut in seiner aktuellen Regierungserklärung aber so, als hätte es diese Warnungen nie gegeben: Er versucht, Aufrüstung und Energiekrise allein den Russen anzulasten. Von Bernhard Trautvetter. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/014969.html
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Ein Land blutet aus
500.000 neue Soldaten. Das ist die Forderung der ukrainischen Militärführung an die Regierung. In den ersten Kriegswochen betrug das Durchschnittsalter der ukrainischen Streitkräfte 30 Jahre. Heute liegt es bei 44, neue Rekruten sind nicht selten bereits im Rentenalter. Eine ganze Generation wurde ausgelöscht und ein Ende ist nicht abzusehen. Die USA und ihre europäischen Verbündeten "verteidigen die westlichen Werte" in diesem Stellvertreterkrieg bis zum letzten Ukrainer. Wer ein Herz für die Ukraine und ihre Söhne hat, kann nicht anders, als jetzt auf eine sofortige Einstellung der Kriegshandlungen und auf eine Aufnahme der Verhandlungen mit Russland zu drängen. Dabei geht es nicht "nur" um menschliche Schicksale, sondern auch um die Zukunft der Ukraine. Ein Kommentar von Jens Berger. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/014971.html
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Deeskalation aktiv angehen
Seit gut 20 Jahren beobachten wir in der internationalen Politik eine Regression hin zu einer auf militärische und ökonomische Gewalt gestützte national-orientierte Machtpolitik. Sie geht mit der Bereitschaft einher, auch auf Krieg als Mittel der Entscheidungsfindung zurückzugreifen. Die Kriegsmittel wurden nach 1990 allen Behauptungen einer "Friedensdividende" zum Trotz - weder in Europa noch in der Welt - wirklich abgebaut oder umfassend eingehegt. Vielmehr wurden die Chancen zum Aufbau einer europäischen Friedensordnung verpasst sowie die wenigen Begrenzungen der Kriegsmittel durch Rüstungskontrolle aufgekündigt. Damit einher ging, dass die Rivalität der Großmächte um Vorherrschaft zunahm. Diese überlagert heute wieder verstärkt lokale und regionale Konflikte und blockiert die unabdingbar notwendige Kooperation zur Bewältigung globaler Krisen und die Handlungsfähigkeit der dafür geschaffenen Institutionen und Foren. - Ein Denkanstoß von Thomas Nieleboch zu Gründen für und Elemente eines Strategiewandels des Westens für den Krieg in der Ukraine. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/014970.html
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Hätte der Krieg verhindert werden können? - Russlands Briefe vom 17. Dezember 2021 und die Ignoranz des Westens
Vor genau zwei Jahren formulierte Russland unmissverständlich seine Sicherheitsinteressen. Die Reaktion des Westens: Fehlanzeige! Es spricht sehr viel dafür, dass Russlands Überfall auf die Ukraine hätte verhindert werden können, hätte der Westen zumindest über eine mögliche NATO-Mitgliedschaft des Landes Gesprächsbereitschaft gezeigt. Von Leo Ensel. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/014963.html
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Maidan: Eine "echte Revolution" oder ein "illegaler Putsch"?
Die NZZ übernimmt ohne jegliche Quellenangaben die Version der NATO: So extrem können "Erzählungen" auseinanderklaffen. Von Urs P. Gasche. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/014959.html
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Das Ende der Meinungspluralität
Wer seit dem 24. Februar 2022 die Berichterstattung verfolgt hat, konnte sich des Eindrucks wohl kaum erwehren, dass in Sachen Ukraine-Krieg eine erhebliche Diskrepanz zwischen der in den Medien und in der Bevölkerung existierenden Lesart des Konfliktes existiert. In ihrer überaus lesenswerten Studie "Die veröffentlichte Meinung" lieferten Leo Keller und Harald Welzer anhand umfassender empirischer Recherchen den Beleg dafür, dass dies tatsächlich zutrifft. Von Jürgen Wagner. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/014966.html
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Erste Verhaftung und Abschiebung eines russischen Kriegsdienstverweigerers aus Armenien
Unsicherheit verbreitet sich in der russischen Exil-Gemeinschaft in Armenien nach der Festnahme und Auslieferung eines geflüchteten Soldaten durch die russische Militärpolizei in der armenischen Stadt Gyumri. Dmitry Setrakov, 20 Jahre, war nach Armenien geflohen, um dort im Exil zu leben. Am 6. Dezember wurde er von russischer Militärpolizei festgenommen und in ein Militärgefängnis der russischen 102. Militärgarnison gebracht. Zunächst wurde er wegen Unerlaubter Entfernung von der Truppe zu 27 Tagen Arrest verurteilt, nun hat ihn das russische Militär nach Rostov-on-Don in den südlichen Militärbezirk Russlands ausgeliefert. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/014967.html
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Nach COP28: Sind wir noch zu retten? Weltmacht gegen Klima: Wie die USA mit Energiesicherheit Geopolitik macht
Welche Antwort gab der 28. Weltklimagipfel auf die Überlebensfrage der Menschheit? Die Abschlusserklärung ist – wie immer – ein Kompromiss, auf den sich 196 Regierungen der Welt – also alle – einigen mussten, so auch die Ölstaaten und die drei größten Klimasünder: die USA, China und Indien. Diesen bemerkenswerten Kompromiss kann man vielleicht später einmal als den Einstieg in den Ausstieg aus den fossilen Energien bezeichnen. Von Franz Alt. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/014961.html
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Leonardo Boff: Ist der sich in Kraft befindliche Kapitalismus bereits vom Todestrieb übernommen?
Die COP28, die in Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten stattfand, endete wie die vorangegangenen: mit einem Aufruf zur Reduzierung der fossilen Brennstoffe, wobei jedoch der Ausdruck "Ausstieg" aus der Nutzung von Erdöl gestrichen wurde und das Feld für dessen Nutzung und Ausbeutung offengelassen wurde. Es sei darauf hingewiesen, dass die Präsidenten der wichtigsten Länder in dieser Frage, nämlich der USA und Russlands, nicht anwe end waren. Die Zahl der Lobbyisten von Öl-, Gas- und Kohleunternehmen nahm jedoch zu. Wie eine brasilianische Analystin (Cora Rónai) feststellte, "ist diese COP28 ein Schlag ins Gesicht der Menschheit, eine Verhöhnung derjenigen, die sich wirklich um die Auswirkungen unseres Handelns auf den Planeten sorgen". Von Leonardo Boff. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/014964.html
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Ökopax? - Warum die jungen Klimaschützer auf dem rüstungspolitischen Auge blind sind
Dass der Kampf gegen die Klimakatastrophe und der Kampf gegen Krieg und Aufrüstung inhaltlich zusammengehören, müsste eigentlich jedem denkenden Menschen klar sein. Wie kommt es daher, dass Fridays for Future & Co. sich für Aufrüstung und Kriegsgefahr offenbar nicht interessieren? Von Leo Ensel. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/014973.html
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Der lange Schatten der Pershings: Atomare Bedrohung auch nach über 40 Jahren nicht gebannt
Die Friedensbewegung in den 1980er Jahren in der BRD hatte damals sofort verstanden, welches Gefahrenpotenzial dieser Beschluss in sich barg: Die Entscheidung zur Stationierung der US-Raketen Pershing II und der Marschflugkörper Cruise Missile jährt sich am 12. Dezember zum 44. Mal. Die aktuelle Gefahr eines großen Krieges auch in Europa hat weit zurückgreifende Wurzeln – die Abwendung dieser Gefahr bleibt zentrale Aufgabe der heutigen Friedensbewegung. Von Bernhard Trautvetter. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/014955.html
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Atomwaffen unvereinbar mit den Menschenrechten
Nicht erst der Einsatz von Atomwaffen verletzt die Menschenrechte, sondern bereits die Doktrin der nuklearen Abschreckung. Das ergibt sich aus der "Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte", die vor 75 Jahren, am 10. Dezember 1948, von der Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedet wurde. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/014954.html
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75 Jahre Menschenrechte: Beleidigte aller Länder, vereinigt euch
Es sind schlimme Zeiten für die Menschenrechte, da sind wir uns einig, noch bevor Sie auch nur ein Plakat der Ausstellung "Mein Name ist Mensch" gesehen, ein Wort gehört haben. Plakate und die AkteurInnen, die sie erdacht, getextet, gestaltet und idealerweise an Hauswände statt in die Galerien gehängt haben, machen sich öffentlich in einer Weise, wie sie Hannah Arendt in anderen Kontexten beschreibt. - Peter Grohmanns Ansprache Eröffnung der Plakat-Ausstellung "75 Jahre Menschenrechte - Mein Name ist Mensch" in Bad Urach. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/014957.html
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Leo Tolstoi: "Grausame Genüsse" - aber nicht ohne Alternative
Ein neuer Band des pazifistischen Editionsprojekts "Tolstoi-Friedensbibliothek" vereinigt Texte des russischen Dichters über den Umgang des Menschen mit Tieren, eine Ernährung ohne Fleischverzehr und den Gebrauch von Rauschmitteln: Der Leinwandmesser (Erzählung 1863/1886); Die erste Stufe (1891, drei verschiedene Übertragungen); Über die Jagd (1890); Warum die Menschen sich betäuben (1890); Die Trunkenheit bei den leitenden Klassen (Übersetzung 1894); u.a. Vollständig enthalten ist in dieser Ausgabe auch die seit über einem Jahrhundert im Handel nicht mehr greifbare Anthologie "Grausame Genüsse" (Berlin 1895). >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/014960.html
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WICHTIGER BUCHTIPP: Bedrohter Diskurs - Deutsche Stimmen zum Ukrainekrieg - Subkriptionsangebot bis 31.12.!!!
Im Februar 2024 wird der Ukrainekrieg zwei Jahre andauern, und es nicht damit zu rechnen, dass bis dahin die Waffen schweigen werden. Hunderttausende Menschen, Zivilisten und Soldaten starben. Das ukrainische Volk verblutet, das Land wird verwüstet. Aufrüstung in Europa allerorten. Hermann Theisen und Helmut Donat sind die Herausgeber eines Buches, in dem diese schwärende Wunde mitten in Europa von vielen Autoren und Autorinnen seziert wird. Das 368 Seiten starke Buch erscheint Anfang 2024 im Donat Verlag. Bis zum 31. Dezember 2023 kann es zum Subskriptionspreis von 19,80 € beim Verlag vorbestellt werden. Danach kostet es 24,80 €. Mehr >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/014968.html
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Vortrag: Soziale Verteidigung neu gedacht - was man aus dem Ruhrkampf 1923 für heute lernen kann
In dem Online-Vortrag von Dr. Barbara Müller (Institut für Friedensarbeit und Gewaltfreie Konfliktaustragung) geht es um die Lehren, die man aus dem sog. Ruhrkampf 1923 für Soziale Verteidigung heute ziehen kann: Soziale Verteidigung wird als ein pfiffiger und mutiger gewaltloser Widerstand verstanden. Aber oft schauen wir zu wenig auf die größeren Zusammenhänge. Soziale Verteidigung ist nicht nur ein Widerstandskonzept. Zu ihr gehört auch Zivile Konfliktbearbeitung, die deeskalierende Arbeit an Schritten zur Lösung des Konflikts. Und es gehören dazu die Sicherstellung der Überlebensfähigkeit der Gesellschaft, von der kritischen Infrastruktur bis zum Dach über dem Kopf. Und schließlich braucht es den Zusammenhalt in der Gesellschaft, eine Sinnstiftung, die möglichst viele Menschen teilen und eine Solidarität mit denen, die besonders unter Repressalien leiden. Mehr Infos gibt es hier auf der Website des Bund für Soziale Verteidigung >> https://soziale-verteidigung.de/node/723
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Aktionswoche für Schutz und Asyl für Kriegsdienstverweiger*innen aus Russland, Belarus und der Ukraine vom 4. bis 10. Dezember
Am 10. Dezember, dem Tag der Menschenrechte, ging die Aktionswoche zum Schutz von Kriegsdienstverweigerern der #ObjectWarCampaign zu Ende. Veranstaltungen oder Straßenproteste waren u.a. in Herford, Frankfurt/M., Tampere, Hamburg, Wien, Düsseldorf, Münster/W., Köln, Bremen, Lübeck, Trier, Freiburg, online, Rostock, London, Berlin, Schwerin, Göttingen, Athen, Mainz, Potsdam, Karlsruhe, Halle (Saale), Naumburg und Löbau angekündigt gewesen. Über 30 Organisationen aus ganz Europa hatten zu der Aktionswoche zum Schutz für all diejenigen auf, die in Russland, Belarus und der Ukraine den Kriegsdienst verweigern, aufgerufen. Berichte und die Reden aus Berlin gibt es auf >> https://www.objectwarcampaign.org
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Der Film "JOAN BAEZ I am a noise" kommt am 28.12. in die Kinos.
Hier der Link zu einem Trailer >> https://www.youtube.com/watch?v=L2k9zfZ_lqg
In der Presseankündigung heißt es: "Seit mehr als 60 Jahren ist Joan Baez eine der bekanntesten Stimmen der populären Kultur, hat mit ihren Liedern, aber auch ihrer aufrechten, kämpferischen Haltung Generationen von maßgeblichen Künstlern sowie Menschen auf der ganzen Welt beeinflusst. Nun blickt die wichtigste amerikanische Folksängerin zurück auf ihre Karriere und ihr Leben: von ihren lebenslangen emotionalen Problemen, über ihr Engagement in der Bürgerrechtsbewegung mit Martin Luther King, bis hin zu der schmerzlichen Beziehung mit dem jungen Bob Dylan. In offenen, ungeschminkt ehrlichen Gesprächen, die ungeahnte persönliche Kämpfe und innere Dämonen zu Tage fördern, gewährt sie einen tiefen Blick in ihre Seele. Das Ergebnis ist ein filmisches Dokument von mitreißender Power, das einer außergewöhnlichen Frau ein würdiges Denkmal setzt. "
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Bitte unterzeichnet den Aufruf an die Tornado-Pilotinnen und -Piloten des Taktischen Luftwaffengeschwaders 33 zur Verweigerung der Mitwirkung an der nuklearen Teilhabe!
Martin Singe und Armin Lauven bitten darum, einen Aufruf an die Bundeswehrpiloten und -pilotinnen, die Beteiligung an der nuklearen Teilhabe zu verweigern, zu unterzeichnen und einen Beitrag für eine Anzeige aufzubringen (Orientierung: Personen ca. 10,- - 20,- / Gruppen 20,- - 30,- Euro). Sie sehen in dem Pilot*innen-Aufruf einen Beitrag auf dem Weg zur Umsetzung der Forderungen an die Bundesregierung nach den Abzug der Atombomben aus Büchel, der Beendigung der nuklearen Teilhabe und den Beitritt zum Atomwaffenverbotsvertrag. Sie "hoffen, dass der Aufruf sowohl unter den Pilot*innen als auch in der Bevölkerung und bei Politiker*innen Nachdenklichkeit, neue Orientierungen und Handlungsschritte auslöst."
Zur Unterstützung des Aufrufs als Zeitungsanzeige genügt eine formlose Mail an eine der Mailadressen arminlauven@gmx.de oder martin.singe@t-online.de mit Namens- und Wohnortsangabe und Mitteilung des Unterstützungsbeitrags. Namen und Wohnortsangabe (nur der Ort) werden in der Anzeige veröffentlicht. Rückmeldeschluss ist der 14. Januar 2024.
Bitte überweist Euren Beitrag auf das nachfolgende Konto (Spendenquittungen können keine ausgestellt werden): Martin Singe, IBAN: DE09 4306 0967 4058 0783 00 (GLS-Bank: BIC GENODEM1GLS) Stichwort "Pilotenaufruf"
Der Aufruf ist hier zu finden >> https://www.friedenskooperative.de/sites/default/files/pilotenaufrufaktuell121123.pdf
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Veranstaltungstermine finden sich u.a.:
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