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Lebenshaus-Newsletter

24. April 2021
Liebe Freundinnen und Freunde,

zu Beginn dieses Newsletters ein Gedicht des Lyrikers und Essayisten Erich Fried (1921-1988).
 
Leben

Aber leben bleiben
Ich lebe und du sollst leben
Leben heißt Krieg hassen
Leben heißt Friede heißt Hoffnung
Leben heißt unsere Zeit retten
auch uns selbst
Wir wollen leben
Wir wollen nicht töten und sterben
Leben! Nicht töten wollen!
Leben heißt gegen den Tod sein
Leben heißt leben
und für das Leben sein
Leben gegen den Strom
Leben gegen den Haß
Nicht der Feind ist der Tod
sondern der Tod ist der Feind

(Erich Fried)
Herzliche Grüße

Ihr / Euer
Michael Schmid
Artikel

Frauen, die die Zukunft gestalten: Vandana Shiva

Die renommierte Physikerin, Denkerin und Aktivistin Vandana Shiva schlägt den Ökofeminismus als Antwort auf den gegenwärtigen Zeitpunkt vor, in dem wir uns befinden. Das kapitalistische Patriarchat, das die Natur, Frauen und die Zukunft kolonialisiert hat, führt uns in Richtung Zerstörung und Tod. Für den Kampf, sich dem zu widersetzen, vermittelt sie starke und überzeugende Worte. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013570.html

35 Jahre Tschernobyl: Mit jedem Tag wächst das Risiko – BUND fordert sofortigen weltweiten Atomausstieg

Zum 35. Jahrestag von Tschernobyl bekräftigt der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) seine Forderung nach einem kompletten Atomausstieg. "Die Katastrophen von Tschernobyl und Fukushima zeigen, dass Atomkraft unkontrollierbar ist", sagt Olaf Bandt, BUND-Vorsitzender. "Auch die Abschaltung der deutschen Atomkraftwerke ist sicherheitspolitisch längst überfällig. Geradezu grotesk ist die Empfehlung des wissenschaftlichen Dienstes der EU-Kommission, Atomkraft als nachhaltig einzustufen. Atomkraft bleibt gefährlich und zerstörerisch. Mit jedem Tag wächst das Risiko für einen Super-GAU. Wir fordern deshalb einen sofortigen weltweiten Atomausstieg. Erneuerbare Energien sind die risikoarme Energiequelle der Zukunft." >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013571.html

35 Jahre Tschernobyl: Super-GAU-Gefahr auch in Deutschland akut

Zum seit Jahren andauernden INES-2-Störfall im AKW Neckarwestheim-2 erklären Armin Simon von .ausgestrahlt und Franz Wagner vom Bund der Bürgerinitiativen Mittlerer Neckar (BBMN): "35 Jahre nach der Atomkatastrophe im AKW Tschernobyl gibt es keinen Grund, sich in Sicherheit zu wiegen. Es ist scheinheilig, ständig vor der Gefahr durch grenznahe AKW zu warnen, die nachgewiesene akute Gefahr eines Super-GAU in einem AKW mitten in Deutschland aber beständig totzuschweigen. Wenn sich, wie im AKW Neckarwestheim zwischen Mannheim und Stuttgart seit mindestens drei Jahren der Fall, viele Hundert Risse bilden, die so groß werden können, dass essentielle Rohre spontan abzureißen drohen, ist das nach den Maßstäben der Internationalen Atomenergie-Organisation IAEO als ‚Störfall' der INES-Stufe 2 einzuordnen - wie der Beinahe-GAU im schwedischen AKW Forsmark 2006." >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013574.html

AGDF: Afghanistan-Einsatz muss wissenschaftlich evaluiert werden

Angesichts des angekündigten Abzugs der NATO-Truppen aus Afghanistan hat die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) eine neutrale Auswertung dieses Einsatzes gefordert. "Eine Evaluation dieses langen und umfangreichen Militäreinsatzes und des von der Bundesregierung stark geförderten zivilen Engagements ist dringend nötig, um daraus für die Zukunft zu lernen", betont AGDF-Geschäftsführer Jan Gildemeister. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013568.html

Der "längste Krieg" und sein Ende (Teil 1)

Nun steht es wohl fest. Die Amerikaner und ihre NATO-Partner wollen Afghanistan bis zum 11. September 2021 verlassen. Viele Beobachter in den USA und Europa scheinen darüber traurig oder empört zu sein. Doch ernsthafte Alternativen hat man von ihrer Seite kaum gehört. Außerdem wird in den Hintergrund gedrängt, wie dieser illegale Krieg überhaupt angefangen hat. Von Emran Feroz. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013569.html

Innenpolitische Folgen des Afghanistanabzugs: PRO ASYL fordert Abschiebestopp und Neubewertung der Lage von Geflüchteten

Als Reaktion auf den beschlossenen Abzug von USA und Verbündeten fordert PRO ASYL einen sofortigen Abschiebestopp und eine Neubewertung der Lage von Geflüchteten. "Afghanistan wird nun noch mehr zum Talibanland, die Innenministerien von Bund und Ländern müssen die monatlichen Abschiebungen stoppen. Wir fordern jedes Bundesland auf, selbst in eigener Verantwortung den rechtlich zulässigen 3‑monatigen Abschiebstopp zu verfügen und bei der Innenministerkonferenz von Bund und Ländern im Juni eine bundesweite Regelung herbeizuführen", so Günter Burkhardt, Geschäftsführer von PRO ASYL. Die Machtübernahme der Taliban ist absehbar. Abschiebungen sind ein Vabanquespiel, das Menschenleben gefährdet. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013567.html

Appell an die SPD zum Atomwaffenverbotsvertrag - Friedensorganisationen erinnern SPD an eigenes Versprechen

In einem Offenen Brief an alle SPD-Bundestagsabgeordneten und den SPD-Parteivorstand fordern Friedensorganisationen die Umsetzung des Versprechens, sich für die Teilnahme Deutschlands als Beobachter an der ersten Konferenz zum Atomwaffenverbotsvertrag (AVV) konkret einzusetzen. Dies ist laut Vertrag ein möglicher Schritt für Staaten, die dem Vertrag noch nicht beigetreten sind. Die Abgeordnete und stellvertretende Fraktionsvorsitzende Gabriela Heinrich gab am 29. Januar in der Aktuellen Stunde des Bundestages zum AVV, der seit 22. Januar völkerrechtlich verbindlich ist, für ihre Fraktion eine entsprechende Zusage ab. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013563.html

Friedensperspektiven statt Kriegsrat

Die Bundesregierung und die Nato gründeten die Strategieschmiede ‘Joint Air Power Competence Centre’ (JAPCC) 2005 als sogenanntes ‘Zentrum der Exzellenz’. Die JAPCC-Jahreskonferenzen dokumentieren die herausragende Bedeutung des Zentrums für die Strategieentwicklung der Nato. In diesem Herbst steht die nächste Sitzung des "Kriegsrats" an. Von Bernhard Trautvetter. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013562.html

Milliarden fürs Militär - und Millionen Menschen hungern

138.700 Dollar pro Minute werden weltweit für Atomwaffen ausgegeben. Mit 40 Cent pro Tag könnte man ein hungerndes Kind ernähren. Von Heinrich Frei. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013566.html

Ärztliche Friedensorganisation warnt vor gefährlicher Eskalation in der Ukraine

Die Ärzt*innen für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) warnen vor einer Eskalation des Konfliktes zwischen Russland und der NATO und fordern die Bundesregierung auf, deeskalierende Maßnahmen zu ergreifen wie zum Beispiel die Einberufung des NATO-Russland-Rates. In den Medien finden sich viele Berichte über die Stationierung russischer Truppen an der Grenze zur Ukraine und auf der Krim. Wenig geschrieben wird dagegen über das NATO-Manöver Defender Europe 21, bei dem Deutschland zu einer Drehscheibe für Militärtransporte wird. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013556.html

Was die westlichen Medien konsequent verschweigen

Im Donbass sind die Spannungen hoch, ein neuer Krieg wird immer wahrscheinlicher. Doch die Medien informieren bewusst einseitig. Von Christian Müller. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013558.html

IPPNW warnt vor akuter Kriegsgefahr

Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW ist äußert besorgt über die zunehmenden Spannungen zwischen der Ukraine bzw. der NATO und Russland und warnt vor einer akuten Kriegsgefahr. Die Bundesregierung müsse gegenüber den NATO-Partnern deutlich machen, dass eine Ausweitung der NATO keine Friedensperspektive bietet. Die bestehenden Konflikte können nur im friedlichen Dialog unter Einbeziehung aller Beteiligten geregelt werden. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013565.html

Dann hungert mal

Syrien: Die EU und die Vereinten Nationen wollen dem zerrütteten Land helfen. Hinter dem Verteilungssystem steckt allerdings ein erpresserisches Kalkül. Von Michael Lüders. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013554.html

 "Ich arbeite nicht für Dich"

Der Chef der israelischen Geheimpolizei, Nadav Argaman, traf sich mit dem palästinensischen Präsidenten Mahmoud Abbas, um die Palästinensische Autonomiebehörde aufzufordern, die bevorstehenden Wahlen abzusagen und ihre Klage gegen Israel vor dem Internationalen Strafgerichtshof zurückzuziehen. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013572.html

Klimawandel sorgt für chaotischen Monsun in Indien

​Wenn die globale Erwärmung ungebremst weitergeht, werden die Sommermonsun-Regenfälle in Indien stärker und unberechenbarer. Das ist das zentrale Ergebnis einer Analyse eines deutschen Forscherteams, das mehr als 30 aktuelle Klimamodelle aus aller Welt verglichen hat. Die Studie sagt für die Zukunft mehr extrem nasse Jahre voraus – mit potenziell schwerwiegenden Folgen für das Wohlergehen, die Wirtschaft und das Nahrungsmittelsystem von mehr als einer Milliarde Menschen. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013564.html

Katholizismus und Erster Weltkrieg

Am Vorabend des Ersten Weltkrieges ist der Katholizismus in Deutschland mit seinem Lieblingsthema beschäftigt: mit sich selbst. Die Moraltheologen haben ihre Lehren längst der Machtdoktrin des preußisch dominierten Kaiserreiches angeglichen. Als Wilhelm II. zu den Waffen ruft, übernehmen die Oberhirten bedenkenlos die staatliche Behauptung, es handele sich um eine gerechte Verteidigung gegen Angreifer. Viele kriegstheologische Beiträge der Bischöfe wirken heute wie bösartige Karikaturen auf das Christentum, ersonnen von Feinden der Kirche. Das gründliche Studium des Ersten Weltkrieges ist Voraussetzung für ein Verständnis des erneuten kirchlichen Versagens 1939-1945 und führt schließlich zum Nachdenken über die Militarisierung der Politik heute. Ein neuer Band zum Projekt "Kirche & Weltkrieg" mit Studien und ausgewählten Quellentexten bietet eine Gelegenheit dazu. Von Peter Bürger. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013573.html

Leonardo Boff: An diesem Gründonnerstag erleidet die Menschheit einen sträflichen Mangel an Tischgemeinschaft

Gründonnerstag, das Letzte Abendmahl des Herrn, erinnert uns an die Tischgemeinschaft, die heute den Millionen Hungernden in Brasilien und weltweit verwehrt wird als Folge des Eindringens von Covid-19. Leider ist es offensichtlich, dass es eine schmerzhafte Abwesenheit von Solidarität angesichts der hungrigen Massen gibt, die uns daran hindert, zusammen zu essen (Tisch-Gemeinschaft). Eines der Verdienste von MST (Landlosen-Bewegung) ist, dass sie sich in all ihren Siedlungen nach der Ethik der Solidarität unter ihren Mitgliedern und sogar mit denen außerhalb ihrer Siedlungen organisiert hat. Sie sind vorbildlich darin, ihre ökologisch angebauten Lebensmittel mit Hilfe von vielen Lebensmittelpaketen zu teilen, die an Tausende von Familien an den Peripherien unserer Städte verteilt werden. Sie praktizieren einen der ältesten Träume der Menschheit: Die Tisch-Gemeinschaft, das heißt, jeder kann ausreichend essen und zusammen essen, an einem Tisch sitzen und die Geselligkeit und die Früchte der großzügigen Mutter Erde genießen. Von Leonardo Boff. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013557.html

Hinweise

Virtuelle Ausstellung "Fukushima, Tschernobyl und wir" von .ausgestrahlt

Am 26. April jährt sich der SuperGAU von Tschernobyl zum 35. Mal. Passend dazu lade ich Dich zur virtuellen Ausstellung "Fukushima, Tschernobyl und wir" ein. Dort findest Du eindrucksvolle Bilder und ausführliche Hintergrundinformationen zu den beiden bislang größten Unglücken der Atomkraft-Ära. Du kannst die Ausstellung ab sofort auf der .ausgestrahlt-Website besuchen. "Fukushima, Tschernobyl und wir" basiert übrigens auf der gleichnamigen Plakat-Ausstellung, die Du in einer vollständig überarbeiteten und aktualisierten Fassung auf Anfrage im .ausgestrahlt-Shop bestellen kannst. Zur Online-Ausstellung - Kurzlink >> https://ogy.de/of6y

Podcast-Interview mit Dr. Angelika Claußen "35 Jahre Tschernobyl"

Bettina Ackermann hat sich anlässlich des Tschernobyl-Jahrestages mit der Ärztin Dr. Angelika Claußen unterhalten. Du kannst Dir das Interview im .ausgestrahlt-Podcast anhören. Angelika Claußen ist Europavorsitzende der Ärzteorganisation IPPNW und Mitautorin der Studie zu den Folgen von Tschernobyl und Fukushima. Im Podcast nimmt sie uns mit zu den Anfängen der Katastrophe und berichtet darüber, was Leben mit Tschernobyl heute, 35 Jahre später, bedeutet – gesundheitlich, ökologisch und politisch. Du findest die Podcast-Folge in der .ausgestrahlt-Mediathek. Kurzlink >> https://ogy.de/ucj5

Reihe "Friedensfragen mit Clemens Ronnefeldt“ bei Transparenz TV

In der Reihe "Friedensfragen mit Clemens Ronnefeldt“ bei Transparenz TV waren in den vergangenen Wochen wieder einige interessante Gäste mit spannenden Themen beim Friedensreferenten:des Internationalen Versöhnungsbundes - deutscher Zweig.

Hans Küng zu Ehren - Ein Nachruf von Norbert Arntz

Leider hat im letzten Newsletter der Link zum Nachruf von Norbert Arntz auf Hans Küng nicht funktioniert. Entschuldigung! Mit dem nachfolgenden Link ist der Artikel nun aufrufbar. >> https://www.itpol.de/hans_kueng_zu_ehren/#more-4099

Termine

:: 28.04.2021 - 10:00 - 12:00 Uhr  Online-Veranstaltung: Rassistische Aussagen in Initiativen, Vereinen oder ähnlichen Arbeitssettings. Ein Workshop für solidarische Zugänge

Auch in solidarischen/sozialen Vereinen und Initiativen tauchen Rassismen und diskriminierende Sprache auf: darin, wie gesprochen wird, worüber gesprochen wird und wer spricht bzw. Entscheidungen trifft. Schäden, die dadurch entstehen sind verheerend. Menschen in Deutschland sind mit rassistischen Erzählungen und Strukturen aufgewachsen, die bis in den Kolonialismus zurückreichen. Vorurteile und rassistische Denkmuster halten sich hartnäckig, selbst wenn sie reflektiert wurden. Es liegt in der Verantwortung weißer Menschen, sich damit auseinanderzusetzen und Strategien für ihr Arbeitsfeld zu entwickeln. In diesem Workshop soll durch einen Perspektivwechsel anhand von konkreten Beispielen die Auseinandersetzung mit der Frage stattfinden, wie wir eigene Aussagen kritisch reflektieren können und/oder in solchen Situationen, die wir als dritte erleben, intervenieren können. VA: Bund für Soziale Verteidigung in Kooperation mit dem Welthaus Minden. Anmeldung bitte per Email an: info@welthaus-minden.de. Mehr Infos hier >> https://soziale-verteidigung.de/termin/rassistische-aussagen-initiativen-vereinen-ahnlichen-arbeitssettings-workshop-fur.

 

:: 28.04.2021 - 19:00 Uhr [online]: Die israelisch-deutschen Rüstungsbeziehungen und ihre politischen Implikationen

Online-Vortrag "Die israelisch-deutschen Rüstungsbeziehungen und ihre politischen Implikationen" mit Shir Hever (in Israel geboren und aufgewachsen –  ist Aktivist und Forscher und lebt in Heidelberg. Er ist Geschäftsführer des "Bündnisses für Gerechtigkeit zwischen Israelis und Palästinensern" -BIP-), via online-tool zoom, Anmeldung erforderlich, VA: Palästina Initiative Region Hannover und ‘Hannover Bündnis – Menschenrechte grenzenlos’. Kontakt: Palästina-Initiative in der Region Hannover, info@palaestina-initiative.net, >> https://www.palaestina-initiative.de/

 

:: 30.04.2021 - 15:00 Uhr  vor dem AFRICOM, Plieningerstr.289, Haupteingang in Stuttgart: AFRICOM und EUCOM schließen - für eine Politik des Friedens

Kundgebung und Mahnwache "AFRICOM und EUCOM schließen - für eine Politik des Friedens", Kontakt: Gesellschaft Kultur des Friedens (GKF), info@kulturdesfriedens.de, >> https://www.kulturdesfriedens.de/

 

:: 30.04.2021 - 16:00 - 18:00 Uhr [online]: Let us talk about Eritrea

Online-Gespräch "Let us talk about Eritrea" - vom totalitären Staat Eritrea ins bürokratische Deutschland - mit Peter von Auer (PRO ASYL), Dr. Awet Kessete (Eritrea & Human Rights), Rudi Friedrich (Connection), VA: Ubuntu Haus, Pro Asyl und Haus am Dom. Über Facebook >> https://fb.me/e/1Bd07uErp und YouTube >> https://www.youtube.com/watch?v=Ln8pPS7fJtE

 

:: 30.04.2021 - 19:30 Uhr [online]: Amerika hat gewählt. Hintergründe, Rückblick, Ausblick

Vortrag von Andreas Zumach. Die Wahlen in den USA fanden in unruhigen Zeiten statt. Zahlreiche Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt, die Corona-Pandemie, die sich immer mehr verstärkende gesellschaftliche Spaltung im Land und die tiefen Gräben zwischen Trump- und Biden-Anhängern haben den Wahlkampf stark beeinflusst und spiegeln sich im Wahlausgang wider. Was sagt das Ergebnis über die Zukunft der USA aus und welche innen- und außenpolitischen Auswirkungen wird die Wahl haben? Was ist zu erwarten, was zu befürchten? Kann die neue Regierung die hohen Erwartungen der Wähler und der europäischen Länder erfüllen? Werden sich die Politik der USA auch inhaltlich ändern oder nur der Ton und der Stil des Vorgehens?
Der Referent, Andreas Zumach, Journalist und profunder Kenner der USA, beobachtet seit über 30 Jahren für nationale und internationale Medien die Politik der Großmächte sowie die internationale Außen- und Sicherheitspolitik. Online über Zoom (den Link erhält man nach Anmeldung). Mehr über Kurzlink >> https://ogy.de/jmzv

 

:: 04.05.2021 - 14:00 -16:30 Uhr, Online und im International Peace Bureau (ipb), Marienstr. 19/20 in Berlin: Ein Leben für den Frieden

Gedenkveranstaltung "Ein Leben für den Frieden" - Pazifist, Vordenker, Publizist Alfred Hermann Fried (1864-1921) zum 100. Todestag. VA: Betha-von-Suttner-Stiftung, DFG-VK, Arbeitskreis Historische Friedens- und Konfliktforschung, ipb. Flyer >> https://ebco-beoc.org/sites/ebco-beoc.org/files/attachments/Fried_Web_Flyer.pdf

 

:: 11.05.2021 - 11:00 Uhr vor der Konzernzentrale, Rheinmetallplatz 1, Düsseldorf: Rheinmetall entrüsten!

PROTEST-AKTION anlässlich der Hauptversammlung von Rheinmetall. "Rheinmetall entrüsten!" - Auf zivile Produkte umstellen! Waffenexporte stoppen! Für ein effektives Rüstungsexportkontrollgesetz! Flyer siehe hier >> https://www.friedenskooperative.de/sites/default/files/datei/rheinmetall-entruesten-4216.pdf

 

:: 16.05.2021 - 17:00 - 19.00 Uhr Online-Veranstaltung: Die eigene Kriegsdienstverweigerung als lebensgeschichtlich bedeutsames Ereignis

„... lasst uns drüber reden“. Eine (digitale) Gesprächsrunde zum Internationalen Tag der Kriegsdienstverweigerung. In der BRD sahen sich bis zur Aussetzung der Wehrpflicht vor 10 Jahren Kriegsdienstverweigerer mit einem Prüfungsverfahren konfrontiert, das dazu diente, das im Grundgesetz verankerte Recht auf Kriegsdienstverweigerung auszuhebeln. Bis 1983 mussten alle in einem mündlichen Verfahren ihre Gewissensgründe ausbreiten, das zu Recht als staatliche Inquisition bezeichnet wurde - viele scheiterten in erster, zweiter und manche sogar in der dritten Instanz und wurden daraufhin zur Bundeswehr einberufen oder nicht entlassen, wenn sie während der Dienstzeit verweigert hatten. In der DDR gab es nicht einmal ein rudimentäres KDV-Recht, Kriegsdienstverweigerer mussten uniformierten Bausoldatendienst ableisten und waren für diesen Zeitraum kaserniert. Ihr späterer Lebensweg war durch diese Entscheidung stark eingeschränkt. Außerdem gab es in beiden deutschen Staaten junge Männer, die die Wehrpflicht als staatlich erzwungenen Militär- und Kriegsdienstzwang grundsätzlich ablehnten und total verweigerten – mit der Folge von Strafverfahren und teilweise Gefängnisstrafen. Es soll der Frage nachgegangen werden: Vor welchem Hintergrund wurde die Entscheidung zur Kriegsdienstverweigerung getroffen? Wie hat sie das eigene Leben bestimmt – damals und heute? Wir bitten um vorherige Anmeldung bis zum 14. Mai 2021 über >> https://de.connection-ev.org/anmeldung-form. VA: Connection e.V., Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK), Ev. Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK). Mehr >> https://de.connection-ev.org/article-3258


 
Weitere Termine finden sich u.a.:
Lebenshaus Schwäbische Alb e.V.
Bubenhofenstr. 3
D-72501 Gammertingen


Eine Anmerkung in eigener Sache: Da unser Engagement für Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie Geld kostet und es keinerlei Zuschüsse gibt, bitten wir um Spenden an unseren Verein. Wir sind durch das Finanzamt Sigmaringen als gemeinnützig und mildtätig anerkannt (letztmals mit Bescheid vom 25.10.2018). Deshalb sind Spenden und Mitgliedsbeiträge steuerabzugsfähig. Eine Spendenbestätigung wird ab 25 € zu Beginn des kommenden Jahres automatisch zugestellt, ansonsten auf Anforderung. ErstspenderInnen bitte unbedingt ihre Anschrift angeben! Danke!!!

Spendenkonto: 
Lebenshaus Schwäbische Alb e.V.
Bank: GLS Bank eG
IBAN: DE36 4306 0967 8023 3348 00
BIC:   GENODEM1GLS

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