Probleme mit der Darstellung?
E-Mail im Browser anzeigen

Lebenshaus-Newsletter

7. September 2022

        Einladung zur 10. Tagung "We shall overcome!"

           Lebenshaus Schwäbische Alb lädt herzlich zur
           Teilnahme an der 10. Tagung "We shall overcome! -
           Gewaltfrei aktiv für die Vision einer Welt ohne Gewalt
           und Unrecht“ am 15. Oktober 2022 in Gammertingen
           (Landkreis Sigmaringen) ein. Unter anderem werden
           Emran Feroz, Barbara und Eberhard Bürger sowie   
           Marion Küpker über ihr langjähriges Engagement berichten.
           Gabriele Lang und Bernd Geisler werden diese Veranstaltung
           mit ihrer Musik wieder bereichern.
           Wer möchte ist für Sonntag, 16. Okt. 2022, zu einer
           geführten Wanderung auf dem ehemaligen
           Truppenübungsplatz Münsingen und heutigen
           Biosphärengebiet Schwäbische Alb eingeladen.
           Eine Teilnahme ist sowohl an Tagung und Wanderung
           möglich, als auch nur an einem einzelnen dieser Angebote.
           Für unsere weiteren Planungen wären möglichst baldige
           Anmeldungen hilfreich. Anmeldeschluss ist am 7. Oktober.
           Auf unserer Website gibt es ausführliche Infos zur
           Tagung und zum Gesamtprogramm unter:
           https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/014230.html



Liebe Freundinnen und Freunde,

nach dieser Tagungseinladung folgt nun das bereits über 100 Jahre alte Gedicht. "Krieg dem Kriege". Es wurde von Kurt Tucholsky (1890 - 1935), der unter dem Eindruck des Ersten Weltkrieges zu einem entschiedenen Kriegsgegner geworden war, 1919 verfasst.

 
Krieg dem Kriege
 

Sie lagen vier Jahre im Schützengraben.
Zeit, große Zeit!
Sie froren und waren verlaust und haben
daheim eine Frau und zwei kleine Knaben,
weit, weit –!
 
Und keiner, der ihnen die Wahrheit sagt.
Und keiner, der aufzubegehren wagt.
Monat um Monat, Jahr um Jahr ...
 
Und wenn mal einer auf Urlaub war,
sah er zu Haus die dicken Bäuche.
Und es fraßen dort um sich wie eine Seuche
der Tanz, die Gier, das Schiebergeschäft.
Und die Horde alldeutscher Skribenten kläfft:
"Krieg! Krieg!
Großer Sieg!
Sieg in Albanien und Sieg in Flandern!"
Und es starben die andern, die andern, die andern ...
 
Sie sahen die Kameraden fallen.
Das war das Schicksal bei fast allen:
Verwundung, Qual wie ein Tier, und Tod.
Ein kleiner Fleck, schmutzigrot –
und man trug sie fort und scharrte sie ein.
Wer wird wohl der nächste sein?
 
Und ein Schrei von Millionen stieg auf zu den Sternen.
Werden die Menschen es niemals lernen?
Gibt es ein Ding, um das es sich lohnt?
Wer ist das, der da oben thront,
von oben bis unten bespickt mit Orden,
und nur immer befiehlt: Morden! Morden! –
Blut und zermalmte Knochen und Dreck ...
Und dann hieß es plötzlich, das Schiff sei leck.
Der Kapitän hat den Abschied genommen
und ist etwas plötzlich von dannen geschwommen.
Ratlos stehen die Feldgrauen da.
Für wen das alles? Pro patria?
 
Brüder! Brüder! Schließt die Reihn!
Brüder! das darf nicht wieder sein!
Geben sie uns den Vernichtungsfrieden,
ist das gleiche Los beschieden
unsern Söhnen und euern Enkeln.
Sollen die wieder blutrot besprenkeln
die Ackergräben, das grüne Gras?
Brüder! Pfeift den Burschen was!
Es darf und soll so nicht weitergehn.
Wir haben alle, alle gesehn,
wohin ein solcher Wahnsinn führt –
 
Das Feuer brannte, das sie geschürt.
Löscht es aus! Die Imperialisten,
die da drüben bei jenen nisten,
schenken uns wieder Nationalisten.
Und nach abermals zwanzig Jahren
kommen neue Kanonen gefahren. –
Das wäre kein Friede.
Das wäre Wahn.
Der alte Tanz auf dem alten Vulkan.
Du sollst nicht töten! hat einer gesagt.
Und die Menschheit hörts, und die Menschheit klagt.
Will das niemals anders werden?
Krieg dem Kriege!
Und Friede auf Erden.
 
Kurt Tucholsky (Juni 1919)
 
Herzliche Grüße
Ihr / Euer
Michael Schmid

PS: Die Texte und Informationen in unserem Newsletter und auf unseren Websites dienen der Information und sollen zum Nachdenken und zur Diskussion anregen. Sie entsprechen jeweils den persönlichen Einschätzungen der Autorin oder des Autors und geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

Wir freuen uns, wenn unsere Newsletter an andere Menschen weitergeleitet werden.
Artikel

Ukrainische Pazifistischen Bewegung: Friedensagenda für die Ukraine und die ganze Welt

In einer Erklärung der Ukrainischen Pazifistischen Bewegung, angenommen auf dem Treffen am Internationalen Tag des Friedens am 21. September 2022, bringen die ukrainischen Pazifist*innen zum Ausdruck, dass sie die Beendigung des Krieges mit friedlichen Mitteln fordern und sich dafür engagieren sowie für den Schutz des Menschenrecht s auf Kriegsdienstverweigerung aus Gewissensgründen. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/014434.html

Russland, Belarus, Ukraine: Unterschriftensammlung gestartet

Anlässlich des Internationalen Friedenstages am 21. September rufen Connection e.V., der Internationale Versöhnungsbund, das Europäische Büro für Kriegsdienstverweigerung und War Resisters' International zu einer Unterschriftenaktion für Deserteure und Kriegsdienstverweigerer aus Russland, Belarus und Ukraine auf. "Zehntausende haben sich auf allen Seiten des Krieges in der Ukraine den Kämpfen entzogen", so heute Rudi Friedrich vom Kriegsdienstverweigerungs-Netzwerk Connection e.V. "Auf der Seite Russlands und Belarus wollen sie sich nicht an einem Angriffskrieg beteiligen. Auf der Seite der Ukraine entziehen sie sich dem Zwang zum Kriegsdienst." >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/014431.html

Teilmobilisierung in Russland: PRO ASYL fordert Fluchtwege statt Lippenbekenntnisse!

Seitdem Machthaber Putin in Russland die Teilmobilisierung für den Krieg gegen die Ukraine ausgerufen hat, melden sich minütlich Männer und Frauen bei PRO ASYL, die aus Angst vor dem Kriegsdienst und vor staatlichen Repressionen aus dem Land fliehen wollen. Angesichts von geschlossenen Fluchtwegen kann ihnen aktuell kaum geholfen werden.>> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/014436.html

Wie man beide Seiten eines Krieges ablehnt

Es ist schwierig, sich gegen beide Seiten eines Krieges zu stellen, und noch ungewöhnlicher, beide Seiten zu unterstützen. Die Waffenhändler unterstützen beide Seiten. Von David Swanson. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/014422.html

Putin umarmen?

Wie kann man diesen abscheulichen Krieg in der Ukraine endlich stoppen? Soll man sich angesichts sinnlosen Sterbens einfach den Aggressoren unterwerfen? Dann überfallen die auch noch andere Länder. Also weiter mit Kanonendonner und immer noch mehr und noch schwereren Waffen? Aber Raketen sind nun mal keine Friedenstauben, und Haubitzen hauen nur drauf. Dann nimmt das Morden ja gar kein Ende. Das werden Tausende auf beiden Seiten mit ihrem Leben bezahlen. Von Paul Schobel. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/014424.html

Andreas Zumach: "Eine echte Zeitenwende - trotz Ukrainekrieg: Für eine ökologische, militärfreie und sozial wie global gerechte Politik."

Kaum ein Kommentar in den Medien, kaum ein Tweed von Politikern, in dem nicht aufgefordert wird, jetzt verstärkt und vermehrt schwere Waffen - auch Offensivwaffen wie den Panzer Leopard 2 - an die Ukraine zu liefern. Jetzt müsse Russland besiegt werden. Andreas Zumach, Referent des Online-Vortrags am Montagabend, zu dem die Friedensinitiative Nottuln (FI) eingeladen hatte, gab sich da nachdenklich: "Man muss nicht Pazifist sein, um diese Waffenlieferungen für problematisch zu halten. Putin hat trotz aller Schwierigkeiten immer noch die Eskalationsdominanz und die größere Durchsetzungsfähigkeit, einen Krieg noch lange zu führen, als dies in den westlichen Demokratien der Fall ist." Welche politischen Maßnahmen Zumach vorschlägt, kann man noch mal sehen und hören. Der Vortrag wurde mitgeschnitten und kann als Youtube-Video angeschaut werden. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/014426.html

UNO: Cassis und Scholz hinterlassen wenig glaubhaften Eindruck

Mit Grund verurteilen beide äußerst heftig Putins Krieg. Aber sie schweigen über andere Konflikte und Krisen. Von Andreas Zumach. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/014435.html

Wie Frieden gelingt und was Mut damit zu tun hat - IMPULSTALK mit Friedensforscher Werner Wintersteiner

Univ.-Prof. i.R. Dr. Werner Wintersteiner ist Gründer und ehemaliger Leiter des Zentrums für Friedensforschung und Friedensbildung an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt (Österreich). Im Gespräch mit Stefanie Gründl wird er gefragt, warum es noch immer Kriege gibt und was Sigmund Freud und Albert Einstein in einem Briefwechsel im Jahr 1932 dazu sagten;  was das Geheimnis von Gewalt ist, warum sie so viel mediale Aufmerksamkeit erfahrt und ob es mitunter geheime Spielregeln von Gewalt gibt; was die "Kriegsrhetorik" der letzten Jahre mit uns als Gesellschaft macht und wieso diese von vielen offensichtlich als ganz selbstverständlich verstanden wird; wie gelingt Frieden? >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/014433.html

IPPNW fordert mehr Diplomatie

Anlässlich der gestrigen Entscheidung der Ukraine-Kontaktgruppe, weitere schwere Waffen in das Kriegsgebiet zu liefern, fordert die Friedensnobelpreisträger-Organisation IPPNW von der Bundesregierung die Initiative für eine multilateral getragene Vermittlung zu einem Waffenstillstand und Verhandlungen. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/014421.html

Soziale Verteidigung

Nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine haben die NATO-Staaten angekündigt, neue Milliarden in die Rüstung zu stecken; Truppen und Waffensysteme werden nach Osteuropa verlegt. Aber was ist, wenn die Abschreckung versagt? Ein Krieg in Europa, dann wahrscheinlich auch mit Atomwaffen? Der Grundgedanke der Sozialen Verteidigung ist der des zivilen Widerstands als einer Alternative zu Krieg. Von Christine Schweitzer. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/014430.html

Soziale Verteidigung: Fallbeispiel Bulgarien 1943

Zu den beeindruckendsten Beispielen für erfolgreiche soziale Verteidigung gehört der Rettungswiderstand breiter bulgarischer Bevölkerungskreise bis hin zu bekannten Kirchenvertretern und Politiker*innen: Durch ihre Proteste gegen die NS-Vernichtungspolitik verhinderten sie 1943 die Deportation der jüdischen Minderheit aus weiten Teilen des Landes. Lou Marin gibt einen Überblick über dieses zu Unrecht wenig bekannte Kapitel antifaschistischen Widerstands, befreit es aber auch von einigen Mythen. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/014427.html

Atomwaffenkonferenz in New York: Analyse der Ergebnisse und Schlussfolgerungen

Die 10. Überprüfungskonferenz zum Atomwaffen-Nichtverbreitungsvertrag (NVV) im August 2022 endete nach vierwöchigen Verhandlungen ohne Einigung. Ein aktuelles ICAN-Briefing fasst die Ergebnisse und wichtigsten Inhalte der Konferenz zusammen und zieht Schlussfolgerungen für die künftige Stärkung der nuklearen Abrüstung. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/014429.html

Das politische Vermächtnis Michail Gorbatschows (I): Renaissance des Neuen Denkens

Wir hatten es lange vergessen: Die größte Bedrohung für unseren Planeten ist nicht die menschgemachte Klimakatastrophe, sondern die Möglichkeit eines atomaren Infernos. Seit dem Atombombeneinsatz in Hiroshima ist die Menschheit als ganze tötbar. Das aus dieser Erkenntnis folgende, von Michail Gorbatschow mitentwickelte, Neue Denken machte daher das Überleben der Menschheit zum Primat politischen Handelns. Heute, wo ein versteckter Stellvertreterkrieg auf dem Territorium der Ukraine tobt, ist eine Renaissance notwendiger denn je. Von Leo Ensel. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/014420.html

Das politische Vermächtnis Michail Gorbatschows (II): "Was jetzt auf dem Spiel steht - Mein Aufruf für Frieden und Freiheit"

"Wir leben in einer globalisierten Welt, haben aber noch nicht gelernt, wie wir alle darin gut leben können." In seinem neuesten Buch, das Züge eines politischen Testaments trägt, arbeitete Michail Gorbatschow die Bedeutung des Neuen Denkens für die globalisierte Welt des dritten Milleniums heraus. Von Leo Ensel. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/014425.html

Lebensmittelretter:innen in Ravensburg: Diebe oder Wohltäterinnen?

Erst Corona, jetzt Krieg und Inflation: Die Schlangen vor den Tafelläden werden länger und länger und länger. Weggeworfene Lebensmittel aus Discounter-Mülltonnen zu nehmen, bleibt trotzdem verboten und endet, wie in Ravensburg, nicht selten vor Gericht. Ein Rechtsverständnis zum Aus-der-Haut-Fahren. Von Wolfram Frommlet. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/014418.html

Hinweise

Unterschreibe jetzt: "Klimaschutz ist Krisenprävention und Kriegsprävention ist Kimaschutz!"

Das Netzwerk Friedenskooperative tritt für konsequenten Klimaschutz, Frieden und mehr soziale und globale Gerechtigkeit. Es fordert ein 100 Milliarden Euro Sondervermögen für Klimaschutz, u.a. finanziert durch die Umwidmung von Rüstungsausgaben, um den CO2-Ausstoß zu mindern, das Klima zu retten und so den Einfluss des Klimawandels auf Konflikte in der Zukunft zu minimieren. Des Weiteren fordert das Netzwerk Friedenskooperative die transparente Erfassung und Veröffentlichung der Daten zu Emissionswerten der Bundeswehr und eine internationale Initiative der Bundesregierung zur Einrechnung des Militärs in Klimabilanzen weltweit. Die Emissionen von Militär wurden beim Kyoto-Protokoll von 1997 auf Bestehen der USA bewusst ausgeklammert. Bis heute wird das Militär bei allen wichtigen Klimaabkommen nicht berücksichtigt. Das Netzwerk Friedenskooperative hat die Petition "Klimaschutz ist Krisenprävention und Kriegsprävention ist Kimaschutz!" gestartet, die hier unterzeichnet werden kann >> https://www.friedenskooperative.de/petition/klimaschutz-ist-krisenpraevention

Russland, Belarus, Ukraine: Schutz und Asyl für Deserteure und Verweigerer

Die Kampagne #ObjectWarCampaign wendet sich mit einer Petition an die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, den Präsidenten des Europäischen Rates, Charles Michel, und die Präsidentin des Europäischen Parlaments Roberta Metsola. Sie betont die Notwendigkeit, Kriegsdienstverweigerern und Deserteuren in Russland, Belarus und der Ukraine Schutz und Asyl zu gewähren.

Diese Kampagne, die zu einer Unterschriftenaktion aufruft, wird von Connection e.V., Europäisches Büro für Kriegsdienstverweigerung, Internationaler Versöhnungsbund, War Resisters' International organisiert. Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V. unterstützt die Kampagne. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/014432.html

Frieden stark machen: Deutschlands zivile Friedensfähigkeiten stärken

Die Kampagne "Deutschlands Friedensfähigkeiten stärken“ hat eine Aktion mit folgender Forderung an Abgeordnete des Deutschen Bundestages gestartet: Nach Angaben der Vereinten Nationen waren im Jahr 2021 mehr Menschen von Kriegen und gewaltsamen Konflikten betroffen als jemals seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Mehr als 100 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht, mehr als je zuvor. Kriege und gewaltsame Konflikte werfen die Weltgemeinschaft in ihren Bemühungen weit zurück, die 2015 beschlossenen globalen Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 zu erreichen. Darum muss  Deutschland dem Aufruf des Generalsekretärs der Vereinten Nationen folgen und deutlich mehr in zivile Krisenprävention und Friedensförderung investieren. Wir fordern Sie auf: Setzen Sie sich dafür ein, Deutschlands zivile Friedensfähigkeiten zu stärken. Mehr >> https://www.frieden-stark-machen.de/start

30 Tage im November - Vom Wert der MenschenRechte

Der Blick zurück in die deutsche Geschichte zeigt, wohin, Intoleranz, Rassismus, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit führen können. In einer von Kriegen, sozialen Verwerfungen und der Klimakrise geprägten Gegenwart gilt es mehr denn je, Wissen und Werte zu vermitteln, die uns befähigen, Frieden, Demokratie und Freiheit immer wieder neu zu fordern, zu bewahren und die Allgemeinen Menschenrechte zu verteidigen!
Deshalb haben sich bisher über 230 zivilgesellschaftliche Organisationen zusammengeschlossen und laden zwischen dem 27. Oktober und dem 4. Dezember 2022 zu mehr als 140 Veranstaltungen in Stuttgart, Ludwigsburg, Tübingen, Köln und an vielen anderen Orten ein.
Die Reihe "Vom Wert der Menschenrechte" will gemeinsam mit dem Publikum mit Bild, Text und Ton, Theater, Musik und Film der Frage nachgehen, wie, was und ob wir aus der Vergangenheit gelernt haben und welche Schlüsse sich daraus für die Zukunft ziehen lassen. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/014423.html

Die Zerstörung des Planeten sollte strafbar sein

Machen wir die Schädigung unseres Planeten oder "Ökozid" zu einem Verbrechen. Als "Ökozid" wird jede menschliche Aktivität bezeichnet, die unsere Umwelt massiv schädigt und zerstört, wie z. B. eine Ölpest, Abholzung oder Bodenverschmutzung. Bevor fossile Brennstoffkonzerne unseren Planeten weiter zerstören, ist es an uns, sie sofort zu stoppen. Unsere Vertreter*innen im Europäischen Parlament werden bald darüber abstimmen, wie unsere Gesetze zur Umweltkriminalität reformiert werden. Und sie könnten Ökozid als Teil dieser Reformen einbeziehen. Zum Appell und der Möglichkeit zum Unterzeichnen >> https://act.wemove.eu/campaigns/oekozid

Termine

:: 25.09.2022 - 17:00 Uhr Bürgerhaus Mitte in Ulm: Vom kalten Frieden zum heißen Krieg

Ein Gespräch zwischen Norman Paech und Horst Teltschik, Moderation: Nirit Sommerfeld. Sind militärische Auseinandersetzungen zu vermeiden? Und wenn ja — wie? Wenn eine politische Spannung zu kriegerischer Eskalation führt, wie ist sie schnellstmöglich zu befrieden? Anhand des aktuellen Ukrainekrieges und darüber hinaus unterhalten sich zwei erfahrene Verfechter der Friedenspolitik unterschiedlicher politischer Couleur über ihre gemeinsame Forderung: Nie wieder Krieg!. VA: Ulmer Netz für eine andere Welt, Verein Ulmer Weltladen e. V.  Mehr >> https://www.friedenswochen-ulm.de/event/vom-kalten-frieden-zum-heissen-krieg/
Alle aktuellen Veranstaltungsinformationen der Ulmer Friedenswochen gibt es weiterhin online >> https://www.friedenswochen-ulm.de/events/



:: 28.09.2022 - 19:30 Uhr Bürgerhaus Mitte in Ulm: Ukraine: (Zwischen-)Bilanz eines Krieges

Referent: Andreas Zumach. Eine "Zeitenwende" soll er eingeleitet haben, der Krieg in der Ukraine. Ist das so? Welche Vorgeschichte hat er, welche Erfahrungen lassen sich bisher festhalten, welche Perspektiven – in welcher Vorläufigkeit auch immer – können formuliert werden? Ein Abend über Krieg und Frieden, aus aktuellem Anlass. VA: Ulmer Netz für eine andere Welt, Verein Ulmer Weltladen e. V.  Mehr >> https://www.friedenswochen-ulm.de/event/ukraine-zwischen-bilanz-eines-krieges/



:: 01.10.2022 - Aufruf zum bundesweiten dezentralen Aktionstag "Verhandeln statt Schießen" am 1. Oktober 2022

Keinen Euro für Krieg und Zerstörung! Statt dessen Milliarden für eine soziale, gerechte und ökologische Friedenspolitik! Stoppt den Krieg! Verhandeln statt Schießen! Für das Erreichen dieser Ziele verlangen wir Abrüstung statt Aufrüstung und die Abkehr von jeglicher kriegerischer Eskalation! Die zwei bundesweiten Netzwerke "Bundesausschuss Friedensratschlag" und "Kooperation für den Frieden" rufen gemeinsam die Bevölkerung auf, sich am bundesweiten dezentralen Aktionstag zu beteiligen und entschieden den Politikwechsel hin zu Frieden und Abrüstung zu fordern. Als Mitglied der "Kooperation für den Frieden" unterstützt "Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V." diesen Aufruf. Mehr >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/014428.html

 

::  15.10.2022 - 10:00-18:45 Uhr im evang. Gemeindehaus Gammertingen: 10. Tagung 2022: "We shall overcome!" Gewaltfrei aktiv für die Vision einer Welt ohne Gewalt und Unrecht. Vier biografische Zugänge

Viele Organisationen, Netzwerke und soziale Bewegungen in Deutschland und weltweit wollen mit ihrem Engagement zu mehr Frieden und Gerechtigkeit beitragen und die Vision einer anderen Welt lebendig halten. Sie werden oft genug von Menschen ins Leben gerufen und am Leben erhalten, die bereit sind, gegen den Strom zu schwimmen. Das ist nicht immer einfach. Wir wollen bei unserer Tagung wieder solche Menschen ausführlich zu Wort kommen lassen, die uns mit ihrem Engagement Hoffnung und Mut zum eigenen Handeln machen. Bei der 10. Tagung "We shall overcome!" am 15. Oktober 2022 werden u.a. Emran Feroz, Barbara und Eberhard Bürger sowie Marion Küpker über ihr langjähriges Engagement berichten. In Kombination dazu besteht die Möglichkeit zur Teilnahme an einer geührten Wanderung innerhalb des ehemaligen Truppenübungsplatzes Münsingen und heutigen Biosphärenreservats am 16. Oktober. Mehr >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/014230.html

 

:: 05.11.2022 - 10:30-17:30 Uhr Albert-Schweitzer-Saal, Karlsruhe: Die Friedensbewegung und die "Zeitenwende"

Tagung "Die Friedensbewegung und die `Zeitenwende`“ - Das Klima für Friedensarbeit in unserem Land ist rauer geworden. Dem möchte der Studientag Rechnung tragen durch ein etwas anderes Format, das den Akzent vom Vortrag auf die Beratung untereinander verschiebt. Nach einem Eröffnungsreferat werden drei Podiumsgespräche stattfinden. Dazu haben wir über 20 Friedensorganisationen eingeladen, Vertreter zu entsenden. In Kleingruppen werden die Impulse aufgenommen. Programm: 10.30 – 10.45 Eröffnung und Begrüßung Dr. Dirk-M. Harmsen 10.45 – 11.30 Pazifismus mit offenen Augen Impulsvortrag von Prof. Dr. Olaf Müller, Humboldt-Universität Berlin 11.30 – 12.15 Podium 1 Friedensbewegung und Pazifismus. Was sind unsere Motive und ethischen Grundlagen? 12.15 – 13 Uhr, Kleingruppenarbeit, 13-14 Uhr, Mittagessen 14.00 – 15.00 Podium 2 Rollback, Freund-Feind-Denken, Militarisierung. Wie analysieren und beurteilen wir die politische Entwicklung 15:00 – 15:15 Kaffeepause 15.15 – 16.00 Kleingruppenarbeit 16.00 – 17:30 Podium 3 Welche Herausforderungen und Perspektiven sehen wir für unser Friedensengagement? Mehr >> https://www.ekiba.de/media/download/integration/455110/ffe-rundbrief-1-2022.pdf

 

::  15.11.2022 - im evang. Gemeindehaus Gammertingen: Trotz Ukrainekrieg: Für eine ökologische, militärarme(freie), sozial und global gerechte Zeitenwende

Vortrag und Diskussion mit Andreas Zumach (Journalist und Autor), VA: Lebenshaus Schwäbische Alb; Evang. Verbundkirchengemeinde Gammertingen-Trochtelfingen; Weltladen Gammertingen.(Nähere Angaben folgen)


Veranstaltungstermine finden sich u.a.:
Lebenshaus Schwäbische Alb e.V.
Bubenhofenstr. 3
D-72501 Gammertingen


Eine Anmerkung in eigener Sache: Da unser Engagement für Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie Geld kostet und es keinerlei Zuschüsse gibt, bitten wir um Spenden an unseren Verein. Wir sind durch das Finanzamt Sigmaringen als gemeinnützig und mildtätig anerkannt (letztmals mit Bescheid vom 25.10.2018). Deshalb sind Spenden und Mitgliedsbeiträge steuerabzugsfähig. Eine Spendenbestätigung wird ab 25 € zu Beginn des kommenden Jahres automatisch zugestellt, ansonsten auf Anforderung. ErstspenderInnen bitte unbedingt ihre Anschrift angeben! Danke!!!

Spendenkonto: 
Lebenshaus Schwäbische Alb e.V.
Bank: GLS Bank eG
IBAN: DE36 4306 0967 8023 3348 00
BIC:   GENODEM1GLS

Wenn Sie diesen Newsletter in Zukunft nicht mehr erhalten möchten, klicken Sie hier um sich abzumelden.