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Lebenshaus-Newsletter

26. Oktober 2025

Bitte jetzt anmelden zur 13. Tagung "We shall overcome!" am 8. Nov. 2025 in Reutlingen

"Lebenshaus Schwäbische Alb Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V." lädt herzlich zur Teilnahme an der 13. Tagung "We shall overcome! - Gewaltfrei aktiv für die Vision einer Welt ohne Gewalt und Unrecht. Biographische Zugänge" ein, die am 8. November 2025  im Kulturzentrum franz.K. in Reutlingen stattfinden wird. Im Mittelpunkt der Veranstaltung werden die Vorträge von Regina Hagen und Claudia Haydt stehen, die anhand ihrer persönlichen Lebensgeschichte über ihr Engagement berichten. Die musikalische Umrahmung übernehmen wieder Gabriele Lang und Bernd Geisler. Anmeldungen bis spätestens zum 1. Nov. 2025.  
Ausführliche Infos unter: https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/015379.html



Liebe Freundinnen und Freunde,

heute erscheint nach längerer Zeit wieder ein Lebenshaus-Newsletter. Seit Monaten gibt es wegen eines geplanten Umzugs sowohl privat als auch mit dem Verein "Lebenshaus Schwäbische Alb Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V." nach Plochingen am Neckar eine anderweitige starke Beanspruchung. Die Bearbeitung dieses Transformationsprozesses wirkt sich u.a. auf die Zahl der Veröffentlichungen auf unserer Website und auf den Lebenshaus-Newsletter aus. Diese Situation wird auch noch die kommenden Monate anhalten. 2026 wird sich auch der Vereinsname ändern - u.a. weil Plochingen am Neckar und nicht auf der Schwäbischen Alb liegt.

Kurt Tucholsky (1890-1935) war jemand, der von der Hoffnung nicht lassen wollte, dass eines Tages der Staat seine Bürger nicht länger würde herum- und auf Schlachtfelder kommandieren können. Das werde freilich dauern...

Heute, über 90 Jahre später, ist das Geschrei nach "Kriegstüchtigkeit" groß und wir sind nach dem Aussetzen der Wehrpflicht im Jahr 2011 zurück auf dem Weg zur Wehrpflicht und anderer Zwangsdienste. Doch die Hoffnung sollten wir nicht aufgeben, dass es eines Tages ganz anders werden könnte...
 
Man hat ja noch niemals versucht,
den Krieg ernsthaft zu bekämpfen.
Man hat ja noch niemals alle Schulen
und alle Kirchen, alle Kinos und
alle Zeitungen für die Propaganda
des Krieges gesperrt.
Man weiß also gar nicht,
wie eine Generation aussähe,
die in der reinen Luft eines
gesunden und kampfesfreudigen,
aber kriegsablehnenden Pazifismus
aufgewachsen ist.
Das weiß man nicht.
Man kennt nur staatlich
verhetzte Jugend.

Kurt Tucholsky, aus:
Die Weltbühne, Jahrgang 27, Nr. 22,
Seite 815-816, Die brennende Lampe

Herzliche Grüße
Ihr / Euer
Michael Schmid

Die Texte und Informationen in unserem Newsletter und auf unseren Webseiten dienen der Information und sollen zum Nachdenken und zur Diskussion anregen. Sie entsprechen jeweils den persönlichen Einschätzungen der Autorinnen und Autoren und geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

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Artikel

Was bedeutet Frieden eigentlich?

Die Nachricht vom aktuellen Waffenstillstand und der Rückkehr der Geiseln und Gefangenen hat uns alle in Israel und Palästina sehr erleichtert. Wie viele andere freuen wir uns von "Combatants for Peace" riesig für die Familien, die unvorstellbare Schmerzen durchlitten haben und jetzt ihre Lieben wieder in die Arme schließen können. Gleichzeitig denken wir an alle, die nicht zurückgebracht wurden, an alle, die verloren sind und an alle Familien, die nie wieder ganz sein werden. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015520.html

"Sittlichkeit als Grundforderung des Judentums"

Ein Auswahlband zu der ab 1920 von Rabbiner Simon Bernfeld vorgelegten Quellendarbietung: Gleichheit aller Menschen, Gerechtigkeit, Nächstenliebe, Frieden, Universalismus. Von Schalom-Bibliothek.org – Kooperationspartner: Lebenshaus Schwäbische Alb e.V. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015519.html

Israels Staatsregierung und die Bibel

Thora, Propheten und rabbinische Überlieferung verbürgen das Menschenrecht und verpflichten zur Ernährung der "Anderen". – Eine Aufklärung wider den israelbezogenen Ansehensverlust der jüdischen Religion bei vielen Menschen. Von Peter Bürger. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015503.html

Der Name ist Programm: Vom Verteidigungs- zum Kriegsministerium

Die Rückbenennung des US-Kriegsministeriums in den ursprünglichen und nicht-Orwellschen Namen sollte sich positiv auf die Sprache und das Verständnis der Menschen auswirken. Von David Swanson. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015515.html

Den Wahnsinn verlassen, auf Gewaltfreiheit setzen

Michael Schmid befasst sich mit einer "Normalität" von Kriegen und deren Vorbereitung, und geht der Frage nach, ob aus diesem Wahnsinn auszusteigen bedeuten würde, uns wehrlos zu machen. Er weist auf wissenschaftliche Erkenntnisse hin, die mit dem gängigen Glauben aufräumen, die Gewalt sei der Gewaltfreiheit überlegeni. Daran anknüpfend geht er auf das Konzept der Sozialen Verteidigung ein, mit der sich eine Gesellschaft gegen militärische Übergriffe und Putsche verteidigen kann, ohne selbst Gewalt anzuwenden. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015509.html

Abrüstungsappell gestartet – Initiativen sammeln Unterschriften für einen Politikwechsel

Unter dem Titel „Immer mehr Milliarden fürs Militär? Nicht mit mir!“ sammeln Friedensorganisationen Unterschriften gegen die geplante massive Aufrüstung Deutschlands. Der Abrüstungsappell, der von den Organisationen DFG-VK, IPPNW, Netzwerk Friedenskooperative, Ohne Rüstung Leben und pax christi initiiert wurde, startet am 2. Oktober 2025. Die NATO-Forderung von fünf Prozent der Wirtschaftsleistung für das Militär wird als unverantwortlich kritisiert. Dies entspräche mindestens 200 Milliarden Euro jährlich für Deutschland, und damit fast dem halben Bundeshaushalt. Die Organisationen erklären: Aufrüstung führt in eine Sackgasse. Frieden kann nur durch Diplomatie und zivile Mittel erreicht werden. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015517.html

IPPNW startet Kampagne gegen die Militarisierung des Gesundheitswesens

Die Gesundheitsorganisation IPPNW startet eine Kampagne gegen die Militarisierung des Gesundheitswesens. Wichtiger Bestandteil ist eine Erklärung für ein ziviles Gesundheitswesen, zu der sich Beschäftigte aus Gesundheitsberufen öffentlich bekennen können: "Die Prävention von Kriegen, ob konventionell oder nuklear, ist die beste Medizin. Ich halte alle Maßnahmen und Vorkehrungen für gefährlich, die auf das Verhalten im Kriegsfall vorbereiten sollen. Nur kriegspräventive Maßnahmen kann ich vertreten. Ich lehne deshalb als Beschäftigte/Beschäftigter im Gesundheitswesen jede Schulung oder Fortbildung in Kriegsmedizin ab und werde mich daran nicht aktiv beteiligen. Ich lehne weiterhin jede Maßnahme ab, die einer Kriegsmedizin den Vorrang vor der zivilen medizinischen Versorgung gibt." >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015516.html

35.000 Menschen bei Friedensdemos in Berlin und Stuttgart am 3. Oktober

Friedensbewegung setzt deutliches Zeichen gegen die zunehmende Kriegsgefahr und Militarisierung der Gesellschaft Vereint gegen Völkermord, soziale Verrohung und Sozialabbau und für das Ende von Kriegen und Hass. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015518.html

Die Versöhnung mit Russland als Auftrag

Ein neuer Band mit drei Texten von Ulrich Frey, Werner Krusche und Wolfram Wette ist erschienen. Ihren rassenideologischen Eroberungs-, Versklavungs- und Vernichtungsfeldzug gen Osten 1941-1944 nannten die Deutschen "Russland-Krieg". Das Verbindende der drei Texte, die in dem hier angezeigten Dokumentationsband dargeboten werden, ist das Anliegen einer Versöhnung mit den Völkern der - ehemaligen - Sowjetunion. Von der Redaktion der Reihe "edition pace". >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015505.html

Yurii Sheliazenko: Friedensarbeit inmitten von Krieg und Repression

In Kiew traf ich Yurii Sheliazenko, einen Quäker und Kriegsdienstverweigerer aus Gewissensgründen, der die ukrainische Friedensbewegung anführt und den ich bereits während meiner Reise in die Ukraine im vergangenen August getroffen und interviewt hatte, sowie seinen Freund Artem Denysov, der ebenfalls Quäker ist. Sie nahmen mich mit in die Wohnanlage "Fayna Town", in der Artem lebt: eine Art Stadt in der Stadt, umgeben von Zäunen und bewacht von Sicherheitskräften. Im Inneren gibt es Geschäfte, eine Apotheke, eine private Schule, viele Bäume und Rasenflächen sowie mehrere Kinderspielplätze. Artem zeigte uns ein noch leeres Gebäude, das am helllichten Tag von einer russischen Drohne beschädigt worden war, was die Bewohner in Angst und Schrecken versetzte, aber glücklicherweise keine größeren Schäden verursachte. Von Mauro Carlo Zanella. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015513.html

Hinweise

Reden, Filme, Fotos von der Demonstration am 3. Oktober 2025 in Berlin und in Stuttgart

Auf der Website der Initiative „Nie wieder Krieg – Die Waffen nieder!" werden inzwischen fast alle Reden, Filme, Fotos und dazu auch zahlreiche Presseberichte von unserer Demonstration am 3. Oktober 2025 in Berlin und in Stuttgart.
Für Berlin findest Du alles hier: https://nie-wieder-krieg.org/berichte-031025/
Alle Berichte, Fotos, Reden usw. aus Berlin:
Für Stuttgart findest Du alles hier:
Alle Berichte, Fotos, Reden usw. aus Stuttgart: https://nie-wieder-krieg.org/berichte-stuttgart-031025/   

Dokumentationen der Redetexte sind ebenfalls hier zu finden:
https://friedensdemo0310.org/berlin
https://friedensdemo0310.org/stuttgart

Weitere Beiträge auf Friedensvernetzung Südwest:
Stuttgart 3. Oktober: Eindrücke und Medien-Echo: https://friedensvernetzung-suedwest.de/stuttgart-3-oktober-eindruecke-und-medien-echo/
Transparente am 3.10. in Stuttgart: https://friedensvernetzung-suedwest.de/transparente-am-3-10-in-stuttgart/
Stuttgart, 3. Oktober: Videos: https://friedensvernetzung-suedwest.de/der-komplette-3-10-in-stuttgart-in-video-aufzeichnungen/

Fotos: https://www.flickr.com/photos/friekoop/albums/72177720329345095 

Schreibe Pistorius: Neue Postkarten-/Mailaktion gegen Mittelstreckenwaffen gestartet

Ab 2026 sollen neue US-Mittelstreckenwaffen in Deutschland stationiert werden. Verteidigungsminister Boris Pistorius will Nägel mit Köpfen machen und treibt die Beschaffung von Typhon-Systemen voran. Diese werden benötigt, um einige der US-Mittelstreckenwaffen abzuschießen. Deshalb hat die von uns mitgetragene Kampagne „Friedensfähig statt erstschlagfähig. Für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen" eine neue Aktion gestartet: Für eine Zukunft in Frieden – nicht im Bunker!

Schreibe Minister Pistorius jetzt eine Protestmail: Fordere ihn auf, von den Stationierungsplänen neuer Mittelstreckenwaffen und dem Kauf der dazugehörigen Typhon-Systeme Abstand zu nehmen!

Protestmail schreiben >> https://www.lobbying4peace.de/mittelstreckenwaffen

Neue IMI-Broschüre: Den Betrieb entrüsten

Soeben ist die neue IMI-Broschüre erschienen, die sich mit gewerkschaftlichen Möglichkeiten beschäftigt, sich der Gegenkonversion (Umstellung von Betrieben auf die Produktion von Rüstungsgütern) entgegenzustellen.

Die Broschüre kann gratis hier heruntergeladen werden (IMI freut sich natürlich über Spenden!): https://www.imi-online.de/download/Betrieb_entruesten_2025.pdf

Gedruckt kann die Broschüre gerne auch größerer Auflagen für eine Schutzgebühr von 1,50€ pro Stück (ab 10 Ex. 1 €) + Porto bei uns bestellt werden: imi@imi-online.de

IMI-Studie 2025/5 (Broschüre)
Den Betrieb entrüsten – Aktiv gegen Kriegstüchtigkeit
Handlungshilfe für Betriebsräte und gewerkschaftliche Vertrauensleute
https://www.imi-online.de/2025/10/20/den-betrieb-entruesten-aktiv-gegen-kriegstuechtigkeit/

Das „Merz’sche Stadtbild“ – wer darf dazugehören?

Abstoßende Äußerungen von Friedrich Merz überraschen uns nicht, gehören sie doch vielmehr zu seiner Person. Den jüngsten, zutiefst rassistischen "Stadtbild"-Ausspruch hat Memo Şahin kommentiert. Der Beitrag ist auf der Webseite des Komitee für Grundrechte und Demokratie veröffentlicht. Memo Şahin ist Menschenrechtler, Friedensaktivist und Mitglied des Grundrechtekomitees. Das „Merz’sche Stadtbild“ – wer darf dazugehören?  >> https://www.grundrechtekomitee.de/details/das-merzsche-stadtbild-wer-darf-dazugehoeren

Wir sind die Töchter und das ist unsere Antwort, Herr Merz!

Auf die Frage, was das „Problem im Stadtbild“ sei, sagt Bundeskanzler Friedrich Merz, man solle mal unsere Töchter fragen.
Hier sind wir und das ist unsere Antwort: Wir sind die Töchter und lassen uns von Ihrem Rassismus nicht einspannen, Herr Merz!
Wir sind die Töchter und sagen: Rassismus ist keine Meinung, sondern Ausdruck von Hass und Gewalt. Hören Sie auf, ihn salonfähig zu machen!
Herr Merz, sind Sie unser aller Bundeskanzler? Ihre Worte haben Gewicht – und Ihre jüngsten Aussagen werden der Verantwortung dieses Amtes nicht gerecht. Im Gegenteil: Sie schaden unserer Demokratie und spalten „das Volk“.
Wir sind das Stadtbild.
Wir sind die Töchter.
… aber wir sind auch Söhne, Enkel, Eltern, Kinder und Großeltern – und wir antworten: So nicht, Herr Merz! 
Petition unterzeichnen >> https://innn.it/toechter?lid=kzs3erg33gm6&mtm_campaign=BrazeMailing&mtm_kwd=251022%20-%20SIGN%20-%20T%C3%B6chter%20antworten%20Merz%20-%20FL%202/2&mtm_source=Newsletter

Die Bundesregierung muss handeln. Jetzt Petition unterzeichnen und teilen: DEN STAAT PALÄSTINA ANERKENNEN

Statt auf Gewalt, Vertreibung und Tod zu setzen, braucht es Hoffnung und eine Zukunftsperspektive für die Menschen in Israel und Palästina. Sonst nähren die Erfahrungen von Gewalt nur neue Gewalt, Verzweiflung und Angst.
In einer von pax christi - Deutsche Sektion und Deutsch-Palästinensische Gesellschaft, Stuttgart initiierten Petition wird gefordert, dass Deutschland den Staat Palästina endlich anerkennt und das palästinensische Selbstbestimmungsrecht respektiert. Damit stärkt die Bundesregierung auch die europäische Stimme und die Friedensbemühungen arabischer Staaten wie auch jene Gruppen in der israelischen und palästinensischen Zivilgesellschaft, die sich für die Koexistenz beider Völker einsetzen. Zur Petition >> https://www.openpetition.de/petition/online/den-staat-palaestina-anerkennen

Lebenshaus-Rundbrief 126 erschienen

Im Einleitungsartikel des Rundbriefs befasst sich Michael Schmid mit einer "Normalität" von Kriegen und deren Vorbereitung, und geht der Frage nach, ob aus diesem Wahnsinn auszusteigen bedeuten würde, uns wehrlos zu machen. Er weist auf wissenschaftliche Erkenntnisse hin, die mit dem gängigen Glauben aufräumen, die Gewalt sei der Gewaltfreiheit überlegeni. Daran anknüpfend geht er auf das Konzept der Sozialen Verteidigung ein, mit der sich eine Gesellschaft gegen militärische Übergriffe und Putsche verteidigen kann, ohne selbst Gewalt anzuwenden. Katrin Warnatzsch gibt Einblicke in ihre Unterstützungs- und Begleitungsarbeit mit Menschen aus Afghanistan, welche hierzulande Schutz und Heimat suchen vor grausamen diktatorischen Regimen. In weiteren Artikeln geht es um eine vielbeachtete Studie, die deutlich macht, "Warum ziviler Widerstand funktioniert" (Markus Weingardt), um "Israels Staatsregierung und die Bibel" (Peter Bürger), "Die Relevanz des Mitgefühls in der gegenwärtigen Situation" (Leonardo Boff) und um "Bürgergeldhysterie als Vernebelungstaktik des Rüstungswahns" (Frieder Claus).  Mehr >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015508.html

Termine

:: 08.11.2025 - 10:00-17:30 Uhr im Kulturzentrum franz.K  in Reutlingen: 13. Tagung 2025: "We shall overcome! - Gewaltfrei aktiv für die Vision einer Welt ohne Gewalt und Unrecht. Biografische Zugänge" 

Bei der 13. Tagung "We shall overcome!" von Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie am 8. November 2025 in Reutlingen werden u.a. Regina Hagen und Claudia Haydt über ihr langjähriges Engagement berichten. Gabriele Lang und Bernd Geisler werden wieder das Tagungsprogramm musikalisch bereichern. Zur Tagung sind Menschen eingeladen, die sich ermutigen lassen wollen in ihrem eigenen Engagement für eine gerechtere, friedvollere und zukunftsfähige Welt. Unter anderem wird nach den Vorträgen Gelegenheit zum Austausch sein. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/015379.html
 

:: 15./16.11.2025 -  Tübingen: IMI-Kongress 2025 MILITÄRREPUBLIK? VERWEIGERN!

„Mach was wirklich zählt!“: Für keinen anderen Beruf wirbt die Bundesregierung so intensiv und offensiv, wie für das Soldatentum. Mit der Grundgesetzänderung vom März haben die Kriegsvorbereitungen eine herausragende Stellung in der Verfassung der Bundesrepublik eingenommen – kein anderer Bereich wird unbegrenzt von der Schuldenbremse ausgenommen. Während künftig fast die Hälfte des Bundeshaushaltes für die Aufrüstung ausgegeben werden soll, wird endgültig die Axt am Sozialstaat angelegt, der ebenso wie Umwelt- und Klimaschutz nicht mehr finanzierbar sei. Auch im veröffentlichten Diskurs nimmt die Kriegstüchtigkeit eine zentrale Position ein – alles andere scheint ihr untergeordnet. Wo Kritik geäußert wird, hört für viele offenbar auch die Meinungs- und Versammlungsfreiheit auf – Repression wird zum Mittel, mit dem der Kurs der Aufrüstung und ihre Begleiterscheinungen „verteidigt“ werden. Dem Umbau Deutschlands zur Militärrepublik muss aber begegnet werden: Wir wollen Wege ausloten, diesen Prozess aufzuhalten, uns der Aufrüstung und Rekrutierung für den Krieg zu verweigern. Programm und Infos >> https://www.imi-online.de/2025/09/26/imi-kongress-2025-militaerrepublik-verweigern/

Veranstaltungstermine finden sich u.a.:
Lebenshaus Schwäbische Alb e.V.
Bubenhofenstr. 3
D-72501 Gammertingen


Eine Anmerkung in eigener Sache: Da unser Engagement für Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie Geld kostet und es keinerlei Zuschüsse gibt, bitten wir um Spenden an unseren Verein. Wir sind durch das Finanzamt Sigmaringen als gemeinnützig und mildtätig anerkannt (letztmals mit Bescheid vom 22.07.2021). Deshalb sind Spenden und Mitgliedsbeiträge steuerabzugsfähig. Eine Spendenbestätigung wird ab 25 € zu Beginn des kommenden Jahres automatisch zugestellt, ansonsten auf Anforderung. ErstspenderInnen bitte unbedingt ihre Anschrift angeben! Danke!!!

Spendenkonto: 
Lebenshaus Schwäbische Alb e.V.
Bank: GLS Bank eG
IBAN: DE36 4306 0967 8023 3348 00
BIC:   GENODEM1GLS

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