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Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.:
Ihre/Deine finanzielle Unterstützung ermöglicht unser Engagement!
Wir haben Sie/Euch im Jahr 2021 auf der Lebenshaus-Website wieder intensiv informiert. Täglich wurden neue Texte eingestellt. Mit dem Projekt "Kriegsdienstverweigerer. Unsere Geschichten" haben wir noch eine weitere Website ins Internet gestellt. Mit unseren Websites informieren wir Sie/Euch kostenlos. Finanziert werden diese Veröffentlichungen sowie unser sonstiges Engagement für gerechten Frieden und eine lebensfähige wie lebenswerte Mitwelt nahezu vollständig durch Spenden und Mitgliedsbeiträge von einzelnen Menschen. Für unser von Politik, Parteien und Wirtschaft unabhängiges Engagement sind wir auf Ihre und Eure Unterstützung und Solidarität angewiesen. >>
https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013914.html
Liebe Freundinnen und Freunde,
im Anschluss an unsere obige Spendenbitte möchte ich diesen Newsletter mit einem ein Text von Erich Fried beginnen (geb. 6. Mai 1921 in Wien; gestorben am 22. November 1988 in Baden-Baden - aus Österreich stammender Dichter, Schriftsteller, Essayist, Kommentator und Übersetzer).
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Wo lernen wir?
Wo lernen wir leben und wo lernen wir lernen
und wo vergessen
um nicht nur Erlerntes zu leben?
Wo lernen wir klug genug zu sein
die Fragen zu meiden
die unsere Liebe nicht einträglich machen
und wo lernen wir ehrlich genug sein
trotz unserer Liebe
und unserer Liebe zuliebe
die Fragen nicht zu meiden?
Wo lernen wir
uns gegen die Wirklichkeit zu wehren
die uns um unsere Freiheit
betrügen will
und wo lernen wir träumen
und wach sein für unsere Träume
damit etwas von ihnen
unsere Wirklichkeit wird?
(Erich Fried)
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Herzliche Grüße
Ihr / Euer
Michael Schmid
PS: Der Newsletter darf gerne an andere Menschen weitergeleitet werden!
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DFG-VK zum Koalitionsvertrag der Ampel-Parteien: Wenig Lichtblicke, viele Kritikpunkte in der Außen- und Sicherheitspolitik
Die Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) nimmt den Koalitionsvertrag von SPD, B90/Die Grünen und FDP enttäuscht zur Kenntnis. Die neue Regierung folgt weiterhin einer überholten militärischen Sicherheitslogik. Es gibt ein paar wenige Lichtblicke. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013919.html
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Friedenspolitik per Koalitionsvertrag abgeräumt
Gestern veröffentlichte die Ampel-Regierung ihren Koalitionsvertrag, der zwar in Sachen Krieg und Frieden wenig Überraschungen enthält, was es aber leider auch nicht besser macht. In den im Vorfeld noch strittigen Fragen wurden die kritischen Positionen fast durchweg abgeräumt, von der Bewaffnung von Drohnen über die Nukleare Teilhabe bis hin zur Bereitstellung der Gelder für die Umsetzung der NATO-Planziele. Von Jürgen Wagner. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013918.html
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Ampel schaltet auf Grün für nuklear bestückbare Kampfjets als Tornado-Ersatz
Die Kampagne "Büchel ist überall! atomwaffenfrei.jetzt" ist entsetzt über die Ergebnisse des Koalitionsvertrages. Mit der Festlegung auf die Anschaffung neuer Trägerflugzeuge für die Atombomben in Büchel wird die nukleare Teilhabe zementiert. SPD und Grüne widersprechen allen zuvor gegebenen verbalen Beteuerungen zu nuklearer Abrüstung. Stattdessen wollen sie mit Milliarden die nukleare Aufrüstung unterstützen. "Vage Äußerungen hinsichtlich internationaler Verhandlungsprozesse zu nuklearer Abrüstung sind zu wenig! Wenn die atomare Weltuntergangsuhr auf 100 Sekunden vor 12 steht, nützt das wiederholte Zitieren von Fernzielen nichts. Die Welt braucht konkrete Schritte zu nuklearer Abrüstung", so Hildegard Slabik-Münter von der atomwaffenfrei-Kampagne. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013915.html
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"Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!" begrüßt Rüstungsexportkontrollgesetz im Koalitionsvertrag. Zentral ist jedoch der Inhalt.
Die Kampagne "Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!" begrüßt, dass sich die Koalitionspartner von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP in ihrem heute veröffentlichten Koalitionsvertrag darauf geeinigt haben, sich für ein Rüstungsexportkontrollgesetz "einzusetzen". >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013912.html
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40 Organisationen fordern: Keine Rüstungsexporte für gesamte Jemen-Militärkoalition
Ein breites Bündnis von 40 zivilgesellschaftlichen Organisationen fordert die geschäfts-führende Bundesregierung und die Koalitionsverhandlungen führenden Parteien SPD, Bündnis90/Die Grünen und FDP in einem Offenen Brief dazu auf, den Rüstungsexport- und genehmigungsstopp für Saudi-Arabien zu verlängern und auf die gesamte Militärkoalition im Jemen auszuweiten. Die unterzeichnenden Organisationen fordern ein umfassendes und zeitlich nicht befristetes Rüstungsexportverbot für alle Mitglieder der von Saudi-Arabien geführten Militärkoalition, solange diese am bewaffneten Konflikt im Jemen beteiligt sind oder die Gefahr besteht, dass auch deutsche Rüstungsgüter zu Menschen- und Völkerrechtsverletzungen im Jemen beitragen. Zudem fordern sie die Abschaffung von bestehenden Ausnahmen, wie Exporten im Rahmen europäischer Gemeinschaftsprojekte. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013902.html
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Keine Minderjährigen mehr bei der Bundeswehr
Die Ampel-Koalition hat in ihrem Koalitionsvertrag angekündigt: "Ausbildung und Dienst an der Waffe bleiben volljährigen Soldatinnen und Soldaten vorbehalten". Die Kampagne "Unter 18 Nie! Keine Minderjährigen in der Bundeswehr" begrüßt diese Aussage der neuen Bundesregierung. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013913.html
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Black Friday - BUND fordert Wirtschafsmodell ohne Wachstum
Der Black Friday ist ein ganz schwarzer Tag für die Umwelt. Die mit ihm verbundenen Konsum- und Kaufanreize sind angesichts der Klimakrise und des massiven Artensterbens völlig aus der Zeit gefallen. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) fordert deshalb von der neuen Bundesregierung zukunftsfähige Lösungen zu entwickeln, wie der Umbau hin zu einer ökologisch und sozial gerechten Wirtschaft gelingen kann. Ein Wirtschaftsmodell der Zukunft muss deutlich weniger Ressourcen, Energie und Flächen verbrauchen. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013917.html
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Klimaneutrale oder klimapositive Wirtschaft?
Alle Welt redet von Klimaneutralität - auch die Fridays for Future-Bewegung. Die EU will bis 2050 klimaneutral werden, China bis 2060, Deutschland bis 2045, Bayern und Hamburg bereits bis 2040, einige deutsche Kommunen wie Konstanz oder Wuppertal bereits bis 2035. Doch reicht Klimaneutralität für eine lebenswerte Welt? Von Franz Alt. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013916.html
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Kein grüner Anstrich für Atom und fossiles Gas - Zivilgesellschaft fordert von Olaf Scholz sofortige Intervention bei der Europäischen Kommission
Mit einer Aktion vor der SPD-Zentrale fordern .ausgestrahlt, der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), urgewald, das Umweltinstitut München, die Bürgerbewegung Finanzwende und weitere Organisationen Olaf Scholz auf, sich sofort bei der Europäischen Kommission gegen die Einstufung von Atomkraft und fossilem Gas als nachhaltige Investition stark zu machen. Das zivilgesellschaftliche Bündnis richtet einen klaren Appell an den Kanzler in spe und kommissarischen Finanzminister Olaf Scholz. Hintergrund ist die Ankündigung von EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen, noch in diesem Jahr die ausstehende Einstufung von Atomkraft und Gas vorlegen zu wollen. Durch die sogenannte "EU-Taxonomie" wird definiert, welche Wirtschaftsaktivitäten als nachhaltig gelten und damit durch grüne Finanzprodukte finanziert werden können. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013904.html
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Ein Dank an 10.000 Stromrebellen
Angesichts eines fortschreitenden Klimawandels und des bevorstehenden Ausstiegs aus der Atomenergie und der Kohleverbrennung sehen immer mehr Menschen in Deutschland die drängende Notwendigkeit, die Energiewende selbst in die Hand zu nehmen. Die "Stromrebellen" der EWS Elektrizitätswerke Schönau eG machen seit Jahren vor, dass die Energiewende aus Bürgerhand möglich und erfolgreich sein kann. Ende Oktober nun begrüßten die EWS das 10.000ste Mitglied in ihrer Genossenschaft. Zum Anlass der Begrüßung ihres 10.000sten Mitglieds spendete sie 10.000 Euro an die GESTE, eine Stiftung des Baden-Württembergischen Genossenschaftsverbandes (BWGV). >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013905.html
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COP26 hat es versäumt, auf den Klimanotstand zu reagieren
Den Vertretern der Staaten dieser Erde fehlte bei der COP26 der Mut, einen tragischen Klimawandel bis 2030 wirksam zu verhindern. Der Vorschlag des "schrittweisen Ausstiegs" aus der Nutzung von Kohle wurde insbesondere auf Druck Indiens auf "schrittweises Auslaufen" geändert, d.h. Kohle mit hohen CO2-Emissionen darf weiterhin genutzt werden. Es war eine Unverschämtheit der reichen Länder, gegen die Einrichtung eines Fonds zur Behebung der Schäden in den durch den Klimawandel bedrohten armen Ländern zu protestieren. Außerdem wurde kein verbindlicher Beschluss gefasst, was bedeutet, dass Länder wie Brasilien und andere wenig oder gar nichts tun, um den Ausstoß von Treibhausgasen zu verringern. Alles wurde sehr vage gehalten, um einen Minimalkonsens zwischen den 197 dort vertretenen Ländern zu erreichen. Das Problem ist global und ernst und erfordert Dringlichkeit und einen angemessenen Konsens über Grenzwerte, auf die wir nicht warten dürfen. Von Leonardo Boff. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013908.html
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Das Tabu in Glasgow: Die Wachstums- und Verschleißwirtschaft
Die größte Gefahr für unseren Planeten sind immer mehr Menschen, die so leben möchten wie wir in der Schweiz oder in Deutschland. Von Niklaus Ramseyer. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013901.html
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UN-Klimakonferenz Glasgow führt die Welt in die unbeherrschbare Heißzeit
Die Abschlusserklärung der am Samstag zu Ende gegangenen COP 26 zeigt auf, wie es alle UN-Klimakonferenzen vorher auch schon taten: Die Regierungen der Welt führen die Menschheit nur weiter in eine sich weiter aufheizende Erdtemperatur, mit dem klaren und immer mehr sichtbaren Ende der menschlichen Zivilisation. Viele positive Einschätzungen von beteiligten Regierungsvertretern übertünchen das wahre Versagen der regierenden Weltgemeinschaft. Sie versuchen zu beschönigen und glaubhaft zu machen, dass die Welt sich nun ein Stück näher am Klimaschutz befindet. Von Hans-Josef Fell. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013900.html
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Jüdische Stimme: Nachruf auf Rolf Verleger
Rolf Verleger, unser Freund, Lehrer, moralischer und politischer Wegweiser, ist am Montag, den 8. November, nach schwerer Krankheit verstorben, kurz vor seinem 70. Geburtstag. Sein Verlust ist ein furchtbarer Schlag für uns alle in der Jüdischen Stimme für gerechten Frieden in Nahost, die wir nicht nur seine Genoss:innen im gemeinsamen Kampf für Gerechtigkeit waren, sondern auch seine Freund:innen und Teil der jüdischen Gemeinschaft, die in Deutschland nicht zuletzt dank seiner eigenen Bemühungen gewachsen ist. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013899.html
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Kritik an Israels Politik aus dem jüdischen Gebot der Nächstenliebe heraus
Die Nachricht vom Tod Rolf Verlegers muss alle, die sich für einen gerechten Frieden im Nahen Osten einsetzen, tief betroffen machen. Mit ihm verlieren wir zudem einen wunderbaren und liebevollen Menschen, den persönlich gekannt zu haben eine große Bereicherung war. Im Januar dieses Jahres hat er mir noch einen langen Brief geschrieben, in dem er auch auf seine Krankheit einging. Der Brief endete mit den Worten: "Ich muss sehr teure Pillen schlucken, und die Ärzte sind guter Stimmung. Mal sehen, wie es weitergeht..." Er hat den Kampf gegen seine Krankheit verloren, er ist nur 70 Jahre alt geworden. Wir haben mit ihm einen der besten und kenntnisreichsten Mitstreiter für ein Ende der Gewalt und der Unterdrückung in Israel/Palästina verloren. Der Verlust wiegt sehr schwer. Von Arn Strohmeyer. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013893.html
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Nachrufe auf Prof. Dr. Rolf Verleger
Am 8. November 2021 ist Prof. Dr. Rolf Verleger nach schwerer Krankheit kurz vor seinem 70. Geburtstag verstorben. Freund:innen und Kolleg:innen verabschieden sich. Es folgen u.a. Stimmen aus dem Bündnis für Gerechtigkeit zwischen Israelis und Palästinensern e.V. und von Kolleg:innen aus der Wissenschaft. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013906.html
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Nirit Sommerfeld: 9. November Schicksalstag
Für uns Juden ist der 9. November vor allem mit dem Jahr 1938 verknüpft. Keine Jüdin, kein Jude wurde von dem Grauen verschont, das sich vor genau 83 Jahren in allen deutschen Städten, Dörfern und Gemeinden ausbreitete; das lebt in unserem transgenerationalen Gedächtnis weiter. Mein Großvater Julius hatte damals sein Unternehmen, ein Tuchgeschäft mit Groß- und Einzelhandel in Chemnitz, bereits offiziell einem nicht-jüdischen Freund übergeben. Was genau in jener Nacht zum 9. November mit dem Geschäft geschah, kann ich nicht sagen; ich weiß aber, dass mein Großvater - wie alle geschädigten Juden - zur Kasse 'gebeten' wurde, um für die entstandenen Schäden aufzukommen. So konnte die leere Staatskasse bequem aufgefüllt werden. Die Kristallnacht ist in ihrer Brutalität nur ein Mosaikstein der Perfidie, mit der die Nazis ihr boshaftes Machwerk vollbrachten. Von Nirit Sommerfeld. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013891.html
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Kirchenasyl: Solidarität mit Pfarrer Schörk – PRO ASYL fordert: Humanitäre Handlungen nicht länger kriminalisieren.
PRO ASYL erklärt sich solidarisch mit Pfarrer Schörk aus Bayern, der diese Woche verurteilt wurde aufgrund des Kirchenasyls, das er einem Schutzsuchenden aus dem Iran gewährte und ihn so vor der Abschiebung nach Griechenland bewahrte. Die Zustände dort sind für Asylsuchende und selbst für anerkannte Flüchtlinge katastrophal, jüngst kam es zu weiteren Verschärfungen. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013897.html
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PRO ASYL zum Koalitionsvertrag: Licht und Schatten im Inland, doch die Zukunft des Asylrechts entscheidet sich auf EU-Ebene
Positiven Einigungen wie zum Familiennachzug, zum Bleiberecht und zur Abschaffung der Arbeitsverbote steht die weiter fortbestehende bis zu 18-monatige Isolierung Schutzsuchender in Erstaufnahmelagern gegenüber, analysiert PRO ASYL die Ergebnisse der Koalitionsverhandlungen. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013920.html
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Afghanistan - Friedhof der Großmächte
Warum scheiterten Großbritannien, die Sowjetunion und die USA bei ihren Afghanistan-Militärinterventionen? Interview bei Transparenz TV von Clemens Ronnefeldt mit Andreas Zumach. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013896.html
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Schlechte Nachrichten für Rheinmetall
Rheinmetall hat vor Gericht verloren - das ist ein "großartiges Ergebnis dank der Mobilisierung von Bürger*innen, Verbänden und Gewerkschaften". Der italienische Staatsrat, in etwa zu vergleichen mit dem Bundesverwaltungsgericht, hat am 10. November 2021 die Baugenehmigungen, die Rheinmetall Waffe Munition für den Ausbau ihrer berüchtigten Bombenfabrik auf Sardinien erhalten hat, als ungültig erklärt und aufgehoben. Von Jacqueline Andres. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013910.html
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Polen/Belarus: Europa rüstet auf
Warschau stellt die Situation an der Grenze als Angriff dar und geht mit Gewalt gegen Migranten vor. Jetzt wird erwogen, die NATO einzuschalten. Sieht so die künftige Grenzpolitik der EU aus? Von Daniela Dahn. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013907.html
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5 Jahre Friedensabkommen Kolumbien: Menschenrechtsorganisationen ziehen gemischte Bilanz
Trotz einiger Fortschritte ist die Gewalt in Kolumbien auch fünf Jahre nach Unterzeichnung des Friedensvertrages nicht beendet. Die Mitgliedsorganisationen der Menschenrechtskoordination Kolumbien blicken deshalb mit Sorge auf die prekäre Menschenrechtslage in dem lateinamerikanischen Land. Vor allem werden die vereinbarten Sicherheitsgarantien für Menschenrechtsverteidiger*innen in den besonders betroffenen ländlichen Gebieten nicht umgesetzt. Allein in diesem Jahr wurden bis September laut der kolumbianischen Menschenrechtsorganisation Somos Defensores 86 Morde an Menschenrechtsaktivist*innen registriert. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013909.html
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Anregende Tagung “We shall overcome!” in Gammertingen
Der Verein "Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie" hatte auch in diesem Jahr für den 16. Oktober 2021 zu seiner bereits 9. Tagung "’We shall overcome!’ Gewaltfrei für die Vision einer Welt ohne Gewalt und Unrecht" ins evangelische Gemeindehaus nach Gammertingen eingeladen. Dabei haben Klaus Pfisterer, Thomas Gebauer und Karen Hinrichs über ihr jahrzehntelanges Engagement berichtet. Die trotz Corona-Bedingungen über 50 Teilnehmenden meldeten zurück, dass sie die Tagung als sehr anregend, bewegend und ermutigend empfunden hätten. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013868.html
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Neue Publikation zu St. Martin: „Es ist mir nicht erlaubt zu kämpfen“
„Es ist mir nicht erlaubt zu kämpfen - St. Martin: Mantelteiler. Kriegsdienstverweigerer. Friedensstifter“ lautet der Titel eines neuen Buchs über den Heiligen Martin, dessen Schwerpunkt auf einem weniger bekannten Aspekt seines Lebens und Wirkens liegt: seiner Abkehr vom Soldatendienst in der Armee des römischen Kaisers, seinem Auftreten als Streitschlichter und seinem Einsatz für Andersdenkende. Der neue Band zeigt den katholischen Heiligen als Vorbild für gewaltfreies Handeln, gegen den Einsatz von Waffengewalt und für ein friedliches Zusammenleben. Herausgeber sind der Diözesanverband Rottenburg-Stuttgart der internationalen Katholischen Friedensbewegung pax christi, die Martinus-Gemeinschaft und das Religionspädagogische Institut Stuttgart.
Die knapp 160 Seiten umfassende Publikation beinhaltet neben geschichtswissenschaftlichen Beiträgen auch Perspektiven zur politischen Dimension des Martinsgedenkens heute sowie pädagogische Materialien. Sie möchte Menschen, die sich mit dem Heiligen Martin beschäftigen - in Kindergärten, in Schulen, in der Gemeindearbeit mit Kindern- und Jugendlichen, in der Erwachsenenbildung, beim Pilgern auf dem Martinusweg und in der Friedensbewegung - Hintergrundinformationen, Impulse und praktische Materialien an die Hand geben. Diese Sammlung ist Anregung, das Thema ins Heute zu übersetzen.
Der Band „Es ist mir nicht erlaubt zu kämpfen…“ wird von den Herausgebern kostenlos zur Verfügung gestellt und ist in der Printversion zu beziehen über: pax christi - Internationale Katholische Friedensbewegung, Diözesanverband Rottenburg-Stuttgart, Tel. 0711 9791-4841, E-Mail: paxchristi-rs@bo.drs.de. Außerdem gibt es den Band zum Download auf den Internetseiten der Herausgeber. Kurzlink >> https://ogy.de/8ibm
Ein Artikel des Buches, den Michael Schmid beigesteuert hat, ist überschrieben mit „Exkurs: ‚Kriegsdienstverweigerer. Unsere Geschichten‘ Ein Projekt des Lebenshaus Schwäbische Alb Gammertingen“.
Link zur Website „Kriegsdienstverweigerer. Unsere Geschichten“ >> https://www.kriegsdienstverweigerer-geschichten.de
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Neu erschienen das Zeitbild: "PROTEST. Deutschland 1949-1920"
Ende Oktober ist bei der Bundeszentrale für politische Bildung ein neues Buch mit dem Titel "PROTEST. Deutschland 1949-2020" erschienen.
Inhalt: Protest – auf der Straße und im Internet, mit Plakaten und Petitionen, schweigend und mit Sprechchören. Protest ist ein öffentlicher Widerspruch – formuliert, um einen Status quo zu kritisieren und sich für Veränderungen einzusetzen. Er ist ein Problemanzeiger und eine direkte Form politischer Partizipation, der den politischen Regelbetrieb stören möchte und politisches Handeln unmittelbar einfordert. Er trägt damit dazu bei, die Gesellschaft zu verändern. Und: Ohne Protest gäbe es keine Demokratie. Das Zeitbild "Protest. Deutschland 1949 – 2020“ stellt grundlegende Fragen: Wer protestiert? Zu welchen Themen? Und wie wird protestiert? Es analysiert das Verhältnis von Protest zur Demokratie, skizziert die Be ziehung von Protest und Öffentlichkeit und erforscht, wie dieser wirkt. Beiträge zu mehr als 90 Ereignissen aus der Bundesrepublik, der DDR und dem ab 1990 geeinten Land rufen darüber hinaus einige der wichtigsten Proteste und die damit verbundenen Konflikte in Erinnerung. Ausgewählte Porträts machen engagierte Menschen und ihre Motivationen sichtbar. Das Zeitbild ermöglicht so einen um fassenden Blick auf Protest und seine Geschichte in Deutschland.
Herausgeber: Martin Langebach, 468 Seiten. Bestellnummer: 3934. 7,00 € zzgl. Versandkosten. >> https://www.bpb.de/shop/buecher/zeitbilder/342469/protest
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:: 02.12.2021 - 18:30 - 20:00 Uhr - Online-Talk: "Gewaltfreie Zukunft? Gewaltfreiheit konkret!"
Diskussion über das Buch zum pax christi-Kongress von 2019. Auf dem Podium: Stefanie Wahl, Stefan Silber und Thomas Nauerth, die Herausgeber*innen des Buches. Sowie die beiden Gäste: Charlotte Dany (Friedensakademie Rheinland Pfalz) und Markus Patenge (Justitia et Pax)
Anmeldung bis 1.12.2021 per Email an talk@paxchristi.de. Das Online-Event wird über die Plattform ZOOM durchgeführt. Der Zugangslink zur Veranstaltung wird per E-Mail an alle angemeldeten Teilnehmenden am Tag der Veranstaltung versendet. >> https://www.paxchristi.de/
:: 04.12.2021 - 11:00 - 19:00 Uhr - nur digital: 28. Bundesweiter Friedensratschlag. Widerstand gegen Aufrüstung und Krieg – Aufbruch für Abrüstung und Frieden
Auf diesen Seiten ist der Aufruf und alle Informationen zur Anmeldemöglichkeit sowie zum Programm zu finden >> https://friedensratschlag.de/
:: 04.12.2021 - 18:00 Uhr - Stadthalle in Kirchheimbolanden: Verleihung der Kirchheimbolander Friedenstagepreise 2020 und 2021
Die Kirchheimbolander Friedenstagepreise 2020 und 2021 gehen an: Förderverein ambulante Hospizarbeit im Donnersbergkreis; Clemens Ronnefeld; Corona-Helfer*innen im Gesundheitsamt und im Impfzentrum KIB; Carola Rackete; Pfr. Carsten Leinhäuser. Künstlerischer Rahmen der Veranstaltung: Antonio Kapper (Klavier) und Christian Kapper (Violine). VA: Arbeitskreis Friedenstage [im Rahmen der 47. Kirchheimbolander Friedenstage]
:: 06.12.2021 - 19:30 Uhr per Videokonferenz (Zoom): Von Afghanistan bis Mali - Der gescheiterte Krieg gegen den Terror und die friedenspolitischen Alternativen
Zu einem Vortrag von Andreas Zumach per Video (Zoom) lädt die Friedensinitiative Nottuln (FI) alle Interessierten ein.. In Reaktion auf die Anschläge vom 11. September 2001 beteiligen sich Deutschland und zahlreiche andere Staaten am von der damaligen US-Regierung ausgerufenen „Krieg gegen den Terrorismus“. Gemessen an dem seinerzeit erklärten ersten Ziel, die Bedrohung durch islamistisch gerechtfertigten Terrorismus aus der Welt zu schaffen, ist dieser Krieg nicht nur gescheitert, sondern wirkt kontraproduktiv. Auch das nachgeschobene Ziel, in bislang diktatorisch regierten Staaten Freiheit, Menschenrechte und Demokratie durchzusetzen, wurde verfehlt. Doch selbst nach der schmachvollen Niederlage der NATO-Staaten in Afghanistan findet keine ehrliche, selbstkritische Bilanz der letzten 20 Kriegsjahre statt. Stattdessen wird der „Krieg gegen den Terrorismus“ einfach fortgesetzt. Was sind die Gründe für sein Scheitern? Und was wären die Alternativen?
Den Zugang zur Videokonferenz schickt die FI auf Anfrage zu (info@fi-nottuln.de), stellt ihn aber auch auf ihr neue Internetseite (www.fi-nottuln.de)
:: 06.12.2021 - 19:00 Uhr Onlineveranstaltung via Zoom: Ziviler Ungehorsam gegen Nuklearrüstung in Mutlangen, 1983-87
Mit Richard Rohrmoser. Ende der 1970er Jahre spitzte sich der Kalte Krieg zwischen der Sowjetunion und den USA erneut zu. 1983 ließ die NATO Nuklearraketen in der Bundesrepublik Deutschland und in anderen westeuropäischen Ländern stationieren. Vor allem die schwäbische Gemeinde Mutlangen rückte damals als Standort von Pershing-II-Raketen in den Fokus der Friedensbewegung und der Öffentlichkeit. Bis 1987 fanden dort jahrelang Proteste statt, vor allem Sitzblockaden.
Richard Rohrmoser berichtet über die Entwicklung seines Forschungsprojektes und beschreibt die Entwicklung Mutlangens zu einem Symbolort der Friedensbewegung. Sein Vortrag geht zudem der Frage nach, welche Folgen die massenweise Praktizierung von zivilen Ungehorsam der Friedensaktivist*innen für die bundesdeutsche Gesellschaft hatte.
Bei Campus erscheint Ende November in der Reihe „Frieden und Krieg. Beiträge zur Historischen Friedens- und Konfliktforschung“ sein gleichnamiges Buch mit 440 Seiten für 44 Euro. VA: Archiv-Aktiv. Anmeldung erforderlich: Email [at] archiv-aktiv [dot] de, Webseite >> https://www.archiv-aktiv.de/de/mutlangen
Weitere Termine finden sich u.a.:
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