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Liebe Freundinnen und Freunde,
der Schriftsteller, Autor und Satiriker Kurt Tucholsky (1890 - 1935) wurde unter dem Eindruck des Ersten Weltkrieges, der Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts, zu einem entschiedenen Kriegsgegner und Pazifisten. Er schrieb zahlreiche Texte gegen Krieg und Militarismus. 1919 veröffentlichte er das Gedicht "Krieg dem Kriege“, das wir nachfolgend veröffentlichen.
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Krieg dem Kriege
Sie lagen vier Jahre im Schützengraben.
Zeit, große Zeit!
Sie froren und waren verlaust und haben
daheim eine Frau und zwei kleine Knaben,
weit, weit -!
Und keiner, der ihnen die Wahrheit sagt.
Und keiner, der aufzubegehren wagt.
Monat um Monat, Jahr um Jahr ...
Und wenn mal einer auf Urlaub war,
sah er zu Haus die dicken Bäuche.
Und es fraßen dort um sich wie eine Seuche
der Tanz, die Gier, das Schiebergeschäft.
Und die Horde alldeutscher Skribenten kläfft:
"Krieg! Krieg!
Großer Sieg!
Sieg in Albanien und Sieg in Flandern!"
Und es starben die andern, die andern, die andern ...
Sie sahen die Kameraden fallen.
Das war das Schicksal bei fast allen:
Verwundung, Qual wie ein Tier, und Tod.
Ein kleiner Fleck, schmutzigrot -
und man trug sie fort und scharrte sie ein.
Wer wird wohl der nächste sein?
Und ein Schrei von Millionen stieg auf zu den Sternen.
Werden die Menschen es niemals lernen?
Gibt es ein Ding, um das es sich lohnt?
Wer ist das, der da oben thront,
von oben bis unten bespickt mit Orden,
und nur immer befiehlt: Morden! Morden! -
Blut und zermalmte Knochen und Dreck ...
Und dann hieß es plötzlich, das Schiff sei leck.
Der Kapitän hat den Abschied genommen
und ist etwas plötzlich von dannen geschwommen.
Ratlos stehen die Feldgrauen da.
Für wen das alles? Pro patria?
Brüder! Brüder! Schließt die Reihn!
Brüder! das darf nicht wieder sein!
Geben sie uns den Vernichtungsfrieden,
ist das gleiche Los beschieden
unsern Söhnen und euern Enkeln.
Sollen die wieder blutrot besprenkeln
die Ackergräben, das grüne Gras?
Brüder! Pfeift den Burschen was!
Es darf und soll so nicht weitergehn.
Wir haben alle, alle gesehn,
wohin ein solcher Wahnsinn führt -
Das Feuer brannte, das sie geschürt.
Löscht es aus! Die Imperialisten,
die da drüben bei jenen nisten,
schenken uns wieder Nationalisten.
Und nach abermals zwanzig Jahren
kommen neue Kanonen gefahren. -
Das wäre kein Friede.
Das wäre Wahn.
Der alte Tanz auf dem alten Vulkan.
Du sollst nicht töten! hat einer gesagt.
Und die Menschheit hörts, und die Menschheit klagt.
Will das niemals anders werden?
Krieg dem Kriege!
Und Friede auf Erden.
(aus: Kurt Tucholsky unter Pseudonym Theobald Tiger: Krieg dem Kriege,
erschienen in: Ulk, Jg. 48, Nr. 24 vom 13. Juni 1919, S. 2)
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Herzliche Grüße
Ihr / Euer
Michael Schmid
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Julian Assange ist frei
Der Gründer von WikiLeaks, Julian Assange, wurde aus dem Gefängnis entlassen. Aufgrund einer Vereinbarung mit US-Behörden gelte seine Strafe nun als "verbüßt" und er könne nach Australien zurückkehren. Diese sehr gute Nachricht sollte nicht die schlimme Behandlung vergessen machen, mit der der hochverdiente Publizist und Journalist dafür bestraft wurde, dass er Kriegsverbrechen öffentlich machte. Seine Freiheit ist kein Verdienst deutscher Diplomatie, sondern das Ergebnis des Engagements von Menschen auf der ganzen Welt. Von Tobias Riegel. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015161.html
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Noam Chomsky im Jahr 2013: Der Weg in die Katastrophe
Wer hat noch nie von ihm gehört, von diesem jetzt 95jährigen weltberühmten US-amerikanischen Linguisten, Publizisten und Aktivisten?! Kürzlich wurde sein Tod vermeldet, zum Glück war es eine Falschmeldung. Seine Stimme war und ist noch immer die Stimme eines Menschen, der die Welt wie kaum ein anderer aufmerksam beobachtet und auf gefährliche Entwicklungen aufmerksam macht. Jetzt hat die US-Plattform TomDispatch einen Text von ihm aus dem Jahr 2013 ausgegraben und neu publiziert - zum Schrecken der heutigen Leser, wie Chomsky vor mehr als zehn Jahren die höchst gefährliche Entwicklung dieser Welt erkannt, analysiert und davor gewarnt hat. Hätte man - hätten die USA - doch auf ihn gehört! >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015162.html
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Gegen den Strom. Ein anderer Blick auf den Ukraine-Krieg
Das Meinungsspektrum zum Ukraine-Krieg ist in Deutschland immer enger geworden. Offene Debatten, sofern sie überhaupt noch stattfinden, werden immer unversöhnlicher. In der veröffentlichten Meinung gibt es einen Mainstream, der den Vorgaben der USA und der Nato folgt. Deren Erzählung lautet ungefähr so: Am 24. Februar 2022 überfiel die russische Armee die Ukraine. Es war ein völkerrechtswidriger Angriffskrieg, ein "unprovozierter" Gewaltakt aus heiterem Himmel. Auf dieser Informationsbasis wurde die Kriegslogik installiert. Sie teilte Akteure und Beteiligte in "Gut" und "Böse" ein, in "Schwarz" und "Weiß". Zwischentöne waren unerwünscht. Differenziertere Betrachtungen des komplexen Geschehens kamen unter die Räder. Von Wolfram Wette. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015158.html
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Das Große Welttheater
"Sie glauben, es sei das Leben, aber es ist nur Theater", heißt es bei Calderón. Das galt auch für das G7-Treffen und für den Bürgenstock. Von Helmut Scheben. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015151.html
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Bundesregierung soll sich für Einbeziehung Russlands einsetzen
Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW hält es für einen richtigen Schritt Richtung Frieden, dass Bundeskanzler Olaf Scholz und weitere Teilnehmer*innen sich dafür ausgesprochen haben, Russland bei künftigen Konferenzen einzubeziehen. Die Bundesregierung solle sich nun für eine baldige weitere Konferenz unter Einbeziehung Russlands einsetzen. In der Abschlusserklärung der Schweizer Konferenz für Frieden am Wochenende verurteilten Vertreter*innen von 80 Staaten jegliche Androhung oder Verwendung von Atomwaffen im Zusammenhang mit dem Ukrainekrieg als unzulässig. Diese Forderung müsse aber ohne Einschränkung gelten, nicht nur für den Ukrainekrieg, so die IPPNW. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015152.html
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Wir Schlafwandler – oder: "Nachmittag Schwimmschule"
Hat der Westen, hat Deutschland mit der offiziellen Genehmigung an die Ukraine, Russland mit den gelieferten Waffensystemen auch in der Tiefe seines Territoriums zu attackieren, den Rubikon überschritten? Der Alltag jedenfalls läuft ungerührt weiter. – Wie vor dem Ersten Weltkrieg. Von Leo Ensel. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015139.html
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Ukraine: Fast 30 Organisationen fordern ein Ende der Strafverfolgung von Yurii Sheliazhenko
Die unterzeichnenden Organisationen sind sehr besorgt über die anhaltende Schikanierung von Friedensaktivist*innen und Kriegsdienstverweiger*innen in der Ukraine, insbesondere über die offensichtlich willkürliche Verfolgung von Yurii Sheliazhenko, Geschäftsführer der Ukrainischen Pazifistischen Bewegung und EBCO-Vorstandsmitglied. Sein Prozess ist für den 11. Juni 2024, 14.15 h vor dem Verwaltungsgericht Pecherskyi der Region Kiew angesetzt (Fall No 757/16536/24-k). Ihm droht eine Haftstrafe von bis zu fünf Jahren. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015142.html
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Russland: Razzien und Inhaftierungen von Militärdienstpflichtigen in Moskau müssen gestoppt werden!
Das Europäische Büro für Kriegsdienstverweigerung (EBCO), War Resisters' International (WRI), der Internationale Versöhnungsbund (IFOR) und Connection e.V. verurteilen aufs Schärfste die Razzien, Verhaftungen und Zwangsrekrutierungen, die von den russischen Behörden vom 25. bis 27. Mai 2024 in Moskau durchgeführt wurden. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015140.html
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Überall in Europa gerät Menschenrecht auf Kriegsdienstverweigerung in Gefahr
Die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) hat die Verfolgung von Kriegsdienstverweigerern in Europa beklagt. "Überall gerät das Menschenrecht auf Kriegsdienstverweigerung in Gefahr", bedauert EAK-Vorstandsmitglied Sabine Müller-Langsdorf und verweist dabei auf den aktuellen Jahresbericht des Europäischen Büros für Kriegsdienstverweigerung (EBCO), dem auch die EAK angehört. Die europäische Menschenrechtsorganisation kritisiert darin, dass in vielen europäischen Ländern erhöhte Militärausgaben, der verstärkte Versuch, Soldatinnen und Soldaten zu rekrutieren und auch die Wiedereinführung der Wehrpflicht auf der politischen Agenda stehen. Und in diesem Zusammenhang wird auch zunehmend das Recht auf Kriegsdienstverweigerung in Frage gestellt oder nicht beachtet. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015138.html
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Von "Fahnenflucht" und "Wegducken"
Sollen nach Deutschland geflüchtete Ukrainer im wehrfähigen Alter zurückgeschickt werden? Gewiss, das ist eine ungeheuerliche Frage. Doch Äußerungen vonseiten der Politik zeigen: Das Ungeheuerliche ist kein Tabu mehr. Jüngste Aussagen lassen erahnen, was so mancher Politiker tun würde, wenn er es könnte. Und: Anzunehmen ist: Wer als Politiker die, wie es mittlerweile heißt: "Fahnenflüchtige" Ukrainer an die Front schicken will, der würde auch junge deutsche Männer gegen ihren Willen in den Krieg schicken. Von Marcus Klöckner. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015160.html
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"Wir sollten uns jeder Militarisierung entgegenstellen"
Ich finde es, gelinde gesagt, unerträglich, welcher Kriegs-Zeitgeist inzwischen auch in Deutschland eingezogen ist. Die Einführung eines "Veteranentages" und das Trommeln für mehr "Kriegstüchtigkeit" sind Beispiele für eine konsequente Fortschreibung auf dem Weg in den Militarismus. Die Wiedereinführung einer Kriegsdienstpflicht wäre da nur folgerichtig. Die Militarisierung der Außenpolitik geht einher mit einer innergesellschaftlichen Militarisierung. In Politik und Medien wird uns in vielfältiger Weise vermittelt, dass Gewalt alternativlos tauglich sei, um Konflikte zu lösen. Statt Bemühungen in den Mittelpunkt zu stellen, um mit Russland auf einen Weg der Entspannung zu kommen, wird der Krieg für praktisch unausweichlich erklärt, und entsprechend seine Vorbereitung als einzig sinnvolles Handeln dargestellt. Auf militärische Stärke setzen, statt auf Diplomatie, Eskalation statt Deeskalation und zivile Konfliktbearbeitung. Von Michael Schmid. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015137.html
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Nirit Sommerfeld: Nicht schreien!
Sie sollen sich endlich mal benehmen. Sie sollen nicht so laut sein auf den Demos, sie sollen keine Fahnen schwenken und keine fragwürdigen Symbole tragen. Sie sollen nicht so herumbrüllen und nicht so kreischen, vor allem nicht die Frauen, die wenigen, wenn sie denn schon auf diesen unangenehmen Protestcamps auftauchen, einige von ihnen auch noch im Kopftuch verhüllt. Sie sollen sich nicht hysterisch auf die Brust schlagen und immer wieder ‚Allah'hu akbar' grölen auf diesen unerträglichen Videos aus Gaza, die wir schon nicht mehr sehen können. Sie sollen ihre getöteten Kinder nicht Märtyrer nennen. Sie sollen nicht die verbrannte Erde küssen, als wäre es nur ihre Heimat. Sie sollen nicht Deutschland oder die EU oder die USA für ihre Misere verantwortlich machen, diese Palästinenser; sie sollen lieber darüber nachdenken, wen sie sich da als Regierung ausgesucht haben, wen sie womöglich unterstützt haben all die Jahre... denn wir wissen ja: Jedes Volk hat die Führer, die es verdient. Von Nirit Sommerfeld. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015144.html
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Zwischenbilanz des Gaza-Krieges
Welches Fazit über die Auswirkungen des Gaza-Krieges lässt sich derzeit, noch vor seiner Beendigung, aus israelischer Perspektive ziehen? Von Moshe Zuckermann. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015157.html
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"In Gaza wäre ein UN-mandatiertes Protektorat die beste Lösung"
Eine eigene Verwaltung könnte Palästina erst in fernerer Zukunft wählen. Das meint Nahost-Spezialist Andreas Zumach. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015149.html
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Warum lehnt Israel einen Waffenstillstand ab?
Die USA haben einen Vorschlag für einen Waffenstillstand gemacht, den Israel angeblich der Hamas angeboten hat, der jedoch von Israel abgelehnt wurde. Obwohl Israel ein starkes Interesse an einem raschen Waffenstillstandsabkommen und einem Gefangenenaustausch hat, insbesondere um die Eskalation mit der Hisbollah zu stoppen, hängen die politischen Interessen Netanjahus von einem anhaltenden Ausnahmezustand ab, der als Vorwand für die Verschiebung der Wahl dient. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015154.html
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Schnellster Anstieg des CO2 in den letzten 50.000 Jahren
Menschen gibt es weder in einer Eiszeit noch in einer Heißzeit. Der Planet auf dem wir heute leben, könnte kaum besser für uns Menschen sein. Er hat genügend Wasser, eine sauerstoffreiche Atmosphäre und eine Ozonschicht, die das Leben vor ultravioletten schädlichen Strahlen schützt. Für die Existenz menschlichen Lebens muss alles in einem bestimmten Gleichgewicht sein. Der US-Klimaforscher Michael E. Mann: "Menschliche Zivilisation gibt es gerade mal seit knapp 6.000 Jahren, das sind 0.0001 Prozent der Erdgeschichte - ein flüchtiger Augenblick in der geologischen Zeit." Von Franz Alt. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015155.html
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Leonardo Boff: Ist es möglich, die derzeitige Systemkrise zu überwinden?
Ich komme zurück auf das Thema "Vektoren der Systemkrise: die Aushöhlung der Ethik und die Erstickung der Spiritualität", die die Ursachen der aktuellen Krise sind. Wir unterbrachen unsere Überlegungen, um über die deutliche Manifestation des Klimawandels nachzudenken, der verheerende Überschwemmungen in Rio Grande do Sul verursacht. Das ist eines der Zeichen, die Gaia, Mutter Erde, uns gibt, dass sie die kapitalistische Art, den Planeten zu bewohnen, nicht länger ertragen kann. Rund zwei Billionen Tonnen Treibhausgase befinden sich in der Atmosphäre und werden dort für etwa hundert Jahre verbleiben. Wie kann die Erde diesen ganzen Dreck verdauen? Von Leonardo Boff. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015150.html
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"Alle müssen den Krieg verlästern"
"Alle müssen sich gegen den Krieg verschwören und ihn gemeinsam verlästern", so ruft uns der Christ und Humanist Erasmus von Rotterdam (gest. 1536) in seiner pazifistischen Hauptschrift "Die Klage des Friedens" (1517) zu. Der antimilitaristische Schweizer Pfarrer, Theologe und religiöse Sozialist Rudolf Liechtenhan (1875-1947) legte fünf Jahre vor dem Zweiten Weltkrieg in banger Sorge seine jetzt in der "edition pace" neu edierte Übersetzung der "Querela Pacis" vor. Die vorliegende Ausgabe wird ergänzt durch einen einleitenden Text von Eugen Drewermann, zwei Erasmus-Essays (E. Eisentraut, Stefan Zweig) und eine Bibliographie im Anhang. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015148.html
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"Gerechtigkeit, Gerechtigkeit - jage ihr nach!"
Ein Zentralwort - Gerechtigkeit - biblischer Traditionen nimmt Tobias Foß in seinem Buch "Gerechtigkeit, Gerechtigkeit - jage ihr nach!" zum Ausgangspunkt, um nach Christentum und Kirche zu fragen, damit wir der Vater Unser-Bitte "wie im Himmel so auf Erden" näher kommen können. Nachdem katholischerseits einige Publikationen zum Thema einer allfälligen Radikalisierung des Christentums erschienen sind, legt nun Tobias Foß einen Band mit überarbeiteten Texten aus den unterschiedlichen Online-Medien, in denen er tätig ist, einem breiteren Publikum vor. - Eine Rezension von Gottfried Orth. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015159.html
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Freiwilligkeit und zivile Friedensdienste sind das Gebot der Stunde
Die Friedensverbände Aktionsgemeinschaft Dienst für die Frieden (AGDF) und Evangelische Arbeitsgemeinschaft für KDV und Frieden (EAK) begrüßen, dass Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius keine Form der allgemeinen Wehrpflicht in Friedenszeiten anstrebt, sondern die Entscheidung für den sogenannten Dienst an der Waffe grundsätzlich freiwillig bleibt. Zugleich setzen sie sich dafür ein, dass zivile Friedensdienste größere Anerkennung und Unterstützung durch Staat und Gesellschaft erfahren. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015147.html
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Geschichte der Friedensbewegung bis 1933
Überblick über die Geschichte der Friedensbewegung vom Ende des 19. Jahrhunderts bis zum Ende der Weimarer Republik mit ihren pazifistischen, anarchistischen und sozialistischen Strömungen. Von Michael Schmid. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015153.html
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Vergangenheitsbewältigung als Zukunftsverdrängung? - Der Nachgeschmack der Gedenkfeiern
Heute und in den kommenden Tagen wird mit großem Pomp und Gloria des "Débarquement" in der Normandie (englisch: "D-Day"), der amphibischen und luftgestützten Militäroperation der Allierten im II. Weltkrieg, gedacht, mit der vor 80 Jahren, am 6. Juni 1944, die Befreiung Westeuropas - WESTEUROPAS! - von der Naziherrschaft begann. - Unser Autor hat, bei aller Liebe zum Geschichtsbewusstsein, zunehmend Bauchschmerzen mit bestimmten Formen des staatlich organisierten Gedenkritualismus. Wir drucken daher hier nochmals unverändert einen Essay von ihm ab, den er vor fünfeinhalb Jahren, Mitte November 2018, anlässlich ähnlicher Veranstaltungen zum hundertsten Jahrestag des Endes des I. Weltkrieges publizierte. Es liest sich heute auf dem Hintergrund der aktuellen Ereignisse mit ganz anderen Augen ... >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015143.html
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Zivilgesellschaft nützt der Gemeinschaft: Politische Beteiligung ist #gemeinnützig!
Als Erstes traf es Attac. Campact und Change.org folgten. Den Anstoß zur Aberkennung der Gemeinnützigkeit gab damals die Entscheidung des Bundesfinanzhofs. Nacheinander verlieren kleine und große Organisationen und Vereine die Gemeinnützigkeit, weil sie sich "politisch einmischen". >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015156.html
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Lebenshaus-Rundbrief 121 (Juni 2024) erschienen
In seinem Einleitungsartikel geht Michael Schmid auf die fortschreitende und gefährliche Militarisierung der Außenpolitik ein, die einhergehe mit einer innergesellschaftlichen Militarisierung. In Politik und Medien werde uns in vielfältiger Weise vermittelt, dass Gewalt alternativlos tauglich sei, um Konflikte zu lösen. Demgegenüber sei unter anderem Kriegsdienstverweigerung ein wichtiger Baustein, um Krieg, Tod und Zerstörung zu überwinden. Leo Ensel fragt in einem Artikel: "'Kriegstüchtig' - oder: Wie wäre das eigentlich vor 40 Jahren gewesen?" Peter Bürger weist auf einen neu in der Tolstoi-Friedensbibliothek erschienen Band hin, in dem es um Leo Tolstois Weg als Propagandist der Kriegsdienstverweigerung geht, dessen Anfänge während der eigenen Militärzeit des russischen Dichters lagen. Michael Schmid bespricht und empfiehlt das neue Buch von Bruno Kern: "Industrielle Abrüstung jetzt! Abschied von der Technik-Illusion." Außerdem finden sich weitere Nachrichten und Texte im neuen Rundbrief. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/015146.html
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Nahost-Experte Michael Lüders über die Tragödie von Gaza und die Doppelmoral westlicher Politiker
"Wir sind besoffen von der Überzeugung, auf der richtigen Seite der Geschichte zu stehen": Nahost-Experte Michael Lüders über die Tragödie von Gaza und die Doppelmoral westlicher Politiker. YouTube-Video >> https://www.youtube.com/watch?v=E0hPyRGo1gs
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Lage im Sudan: Stellungnahme sudanesischer Partnerorganisation zur Lage in El Fasher
Massenhafte Tötungen und absichtlicher Beschuss von Zivilist*innen, um sie zu vertreiben: Die Partnerorganisation Bana Group for Peace and Development des ZFD-Trägers KURVE Wustrow berichtet von schrecklichen Zuständen in der Stadt El Fasher in der Region Nord-Darfur. „El Fasher ist so gut wie leer und wir können von Glück sprechen, dass wir noch am Leben sind“, beschreibt die Organisation die dramatische Lage in einer Stellungnahme. Weiterlesen >> https://www.kurvewustrow.org/aktuelles/lage-im-sudan-im-mai-2024
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Ulli-Thiel-Friedenspreis 2024: Junge Talente setzen ein Zeichen für den Frieden
Baden TV hat eine längere, erstaunlich gute Sendung über die Verleihung des Ulli-Thiel-Friedenspreises 2024 gebracht. In Zeiten voller Krisen und Konflikte ist der Einsatz für den Frieden immer wichtiger geworden. Der Ulli-Thiel-Friedenspreis zeichnet junge Menschen aus, die sich genau dafür stark machen. Insgesamt werden 10 Einzel und-Gruppenarbeiten aus ganz Baden-Württemberg geehrt. Der Namensgeber, Ulli Thiel, war Sonderschullehrer, für hör -und sprachgeschädigte Kinder. Bis zu seinem Tot war er zusammen mit seiner Frau Sonnhild Thiel in der Friedensbewegung aktiv. Mehr >> https://www.baden-tv.com/mediathek/video/ulli-thiel-friedenspreis-2024-junge-talente-setzen-ein-zeichen-fuer-den-frieden/
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:: 28.06.-25.07.2024 - Veranstaltungsreihe: Combatants for Peace - Dialog statt Waffen
Die Friedensaktivisten Osama Illiwat und Rotem Levin der israelisch-palästinensischen Organisation "Combatants for Peace" berichten auf ihrer Vortragsreise durch Deutschland wieder von ihrer persönlichen Entwicklung und ihrem gemeinsamen gewaltfreien Einsatz für einen gerechten Frieden in Israel und Palästina. Die Vortragsreihe von Ende Juni bis Ende Juli 2024 ist die Fortsetzung der Termine von Anfang 2024.
Terminübersicht:
26.06.2024, Berlin
28.06.2024, Berlin
29.06.2024, Berlin
01.07.2024, Hamburg
02.07.2024, Kiel
02.07.2024, Tüttendorf
03.07.2024, Heide
04.07.2024, Köln
05.07.2024, Bonn
06.07.2024, Dortmund
07.07.2024, Bremen
08.07.2024, Bremen
09.07.2024, Hamburg
10.07.2024, Celle
11.07.2024, Frankfurt
12.07.2024, Bamberg
13.07.2024, München
15.07.2024, Landau
16.07.2024, Ludwigsburg
17.07.2024, Hirsau
18.07.2024, Esslingen
22.07.2024, Tübingen
23.07.2024, Öhringen
24.07.2024, Stuttgart
25.07.2024 Reutlingen
Mehr hier >> https://www.friedenskooperative.de/aktion/veranstaltungsreihe-combatants-for-peace-dialog-statt-waffen-0
:: 27.-29.09.2024 - Hofgut Rengoldshausen in Überlingen: Überlinger Friedenstage: Wie geht Frieden? Friedenstüchtig statt kriegstüchtig werden
Eine Workshop- und Mitmach-Tagung, mit u.a.: Prof. Dr. Hanne-Margret Birckenbach, Ralf Becker (Sicherheit neu denken), Renate Wanie (BSV, Werkstatt für Gewaltfreie Aktion Baden), Prof Dr. Ursula Carle (Uni Bremen) u.a., VA: Friedensregion Bodensee. Programm und weitere Infos hier >> https://www.friedenskonzepte.de/friedensbildung/aktuelle-angebote/
:: 19.10.2024 - 10:00 bis 18:45 Uhr in Gammertingen: 12. Tagung 2024: "We shall overcome! - Gewaltfrei aktiv für die Vision einer Welt ohne Gewalt und Unrecht. Biografische Zugänge"
Bei der 12. Tagung "We shall overcome!" von Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie am 19. Oktober 2024 in Gammertingen werden u.a. Jürgen Grässlin und Leo Ensel über ihr langjähriges Engagement berichten. Gabriele Lang und Bernd Geisler werden wieder das Tagungsprogramm musikalisch bereichern. Zur Tagung sind Menschen eingeladen, die sich ermutigen lassen wollen in ihrem eigenen Engagement für eine gerechtere, friedvollere und zukunftsfähige Welt. Unter anderem wird nach den Vorträgen Gelegenheit zum Austausch sein. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/015004.html
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Veranstaltungstermine finden sich u.a.:
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