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Lebenshaus-Newsletter

30. April 2022
Liebe Freundinnen und Freunde,

zu Beginn des heutigen Newsletters möchte ich Martin Luther King mit einigen Gedanken zu Wort kommen lassen.
 
"Das ist die Schwäche von Gewalt:
Sie erzeugt genau das, was sie zerstören will.
Anstatt das Böse zu verringern, vervielfältigt sie es.
Mit Hilfe von Gewalt ermordet man den Hassenden,
aber nicht den Hass. Gewalt vermehrt Hass.
Wer Gewalt mit Gewalt erwidert,
vervielfältigt damit die Gewalt:
eine abwärtsführende Spirale.
So wird eine sternenlose Nacht noch dunkler.
Dunkelheit kann Dunkelheit nicht vertreiben,
das kann nur Liebe."

(Martin Luther King)
Herzliche Grüße
Ihr / Euer
Michael Schmid

PS: Die Texte und Informationen in unserem Newsletter und auf unseren Websites dienen der Information und sollen zum Nachdenken und zur Diskussion anregen. Sie entsprechen jeweils den persönlichen Einschätzungen der Autorin oder des Autors und geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.
Artikel

"Krieg ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit" - Die Stimme der ukrainischen Pazifist*innen

Am 17. April 2022 verabschiedete die "Ukrainische Pazifistische Bewegung" eine Erklärung, in der sie sich ernsthaft besorgt zeigt über die aktive Zerstörung von Brücken für eine friedliche Lösung des Konflikts zwischen Russland und der Ukraine auf beiden Seiten und über die Signale der Absicht, das Blutvergießen auf unbestimmte Zeit fortzusetzen, um einige politische Ambitionen zu verwirklichen. Diese Erklärung geben wir hier zusammen mit einem Interview mit Yurii Sheliazhenko, dem Exekutivsekretär der Bewegung, wieder, den Weg der konsequenten Gewaltfreiheit gewählt hat. Unter anderem widerspricht er dem Eindruck, in der Ukraine würde es ein totales Engagement für den Krieg geben. Das sei das, was die Medien uns zeigten, aber es spiegele das Wunschdenken der Militaristen wider, und sie hätten sich sehr bemüht, dieses Bild zu schaffen, um sich selbst und die ganze Welt zu täuschen. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/014216.html

Offener Brief von ehemaligen Kämpfern aus dem Libanon an Soldaten und Kämpfer in Russland und der Ukraine

Fighters for Peace ist eine gemeinnützige Organisation, die von ehemaligen Kämpfern des libanesischen Bürgerkriegs im Jahr 2014 gegründet wurde. Die ehemaligen Kämpfer setzen sich für Frieden und Versöhnung ein. In folgendem offenen Brief wendet sich die Organisation Fighters for Peace in russischer und englischer Sprache an die Soldat*innen und Kämfer*innen beider Kriegsparteien und unterstreicht die Sinnlosigkeit militärischer Auseinandersetzungen. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/014219.html

Die Bevölkerung der Ukraine könnte die russische Besatzung besiegen, indem sie den unbewaffneten Widerstand ausweitet

Als Wissenschaftler:in im Themenbereich des gewaltfreien Widerstands sehen wir vier wichtige Möglichkeiten, wie die Ukrainer:innen den zivilen Widerstand, der bereits stattfindet, organisieren und ausweiten können. Von Craig Brown, Jørgen Johansen, Majken Jul Sørensen, und Stellan Vinthagen. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/014205.html

Klimaschutz heißt Pazifismus heißt Klimaschutz

Krieg und Militär seien, so kann man es immer wieder vor allem von friedenspolitischen Organisationen hören, die größten Verursacher von Treibhausgasen und Umweltzerstörung. Insinuiert wird mit solchen populistischen Slogans natürlich, dass allein Abrüstung und Entmilitarisierung zugleich auch das größte derzeitige Menschheitsrisiko, die Klimakatastrophe, beseitigen könnten. Indirekt wird damit kleingeredet, vor welch tiefgreifender gesellschaftlicher Transformation wir stehen und wie sehr alle unsere Lebensbereiche davon betroffen sein werden. Wie so oft, sind auch hier die Zusammenhänge nicht so schlicht, wie man es gern hätte. Von Bruno Kern. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/014218.html

Keine schweren Waffen für die Ukraine - Waffenstillstand, Verhandlungen und Alternativen

Die Sorge vor einer Eskalation des Krieges in der Ukraine im Falle der Lieferung schwerer Waffen sollte nach den Worten der Vorsitzenden des Bundestagsverteidigungsausschusses nicht Richtschnur deutscher Politik sein. "Wir sollten uns nicht hinter Eskalationsszenarien verschanzen", sagte die FDP-Politikerin Strack-Zimmermann am 19. April der Rheinischen Post. Die Ukraine brauche jetzt sofort schwere Waffen, wie Panzer, um sich verteidigen zu können. Strack-Zimmermann, Habeck, Baerbock, alle Ampelpolitiker*innen starren auf Waffen(lieferungen) und haben keinerlei Phantasie für irgendwelche anderen Lösungen. Von Martin Singe. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/014208.html

Keine schweren Waffen für die Ukraine - Waffenstillstand, Verhandlungen und Alternativen

Die Sorge vor einer Eskalation des Krieges in der Ukraine im Falle der Lieferung schwerer Waffen sollte nach den Worten der Vorsitzenden des Bundestagsverteidigungsausschusses nicht Richtschnur deutscher Politik sein. "Wir sollten uns nicht hinter Eskalationsszenarien verschanzen", sagte die FDP-Politikerin Strack-Zimmermann am 19. April der Rheinischen Post. Die Ukraine brauche jetzt sofort schwere Waffen, wie Panzer, um sich verteidigen zu können. Strack-Zimmermann, Habeck, Baerbock, alle Ampelpolitiker*innen starren auf Waffen(lieferungen) und haben keinerlei Phantasie für irgendwelche anderen Lösungen. Von Martin Singe. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/014208.html

Gestriger Bundestagsbeschluss weckt Hoffnungen für russische Deserteure, die nicht erfüllt werden

Die derzeitige restriktive Anerkennungspraxis deutscher Behörden für Deserteure verhindert, dass diese hier Schutz erhalten. Damit der gestrige Bundestagsbeschluss wirksam wird, müssen das Bundesinnenministerium und das BAMF jetzt umgehend ihre Praxis ändern, fordern PRO ASYL und Connection e.V.  >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/014223.html

Offener Brief an Bundeskanzler Olaf Scholz gegen weitere Waffenlieferungen an die Ukraine - Deeskalation jetzt!

Angesichts wachsenden Drucks auf Bundeskanzler Olaf Scholz, der Forderung nach Lieferung schwerer Waffen an die Ukraine nachzukommen, hat sich ein Kreis von Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Politik, Kultur und anderen Bereichen der Zivilgesellschaft in einem Offenen Brief an den Kanzler gewandt. Darin fordern sie, die Waffenlieferungen an die ukrainischen Truppen einzustellen und die Regierung in Kiew zu ermutigen, den militärischen Widerstand ‒ gegen die Zusicherung von Verhandlungen über einen Waffenstillstand und eine politische Lösung ‒ zu beenden. Die UnterzeichnerInnen kritisieren, dass mit der Lieferung von Waffen sich Deutschland und weitere NATO-Staaten de facto zur Kriegspartei gemacht hätten und warnen vor einer atomaren Eskalation. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/014209.html

Besuch von Guterres in Moskau und Kiew: Mit leeren Händen

UNO-Generalsekretär António Guterres ist zu spät nach Moskau und Kiew gereist und kehrt mit nahezu leeren Händen nach New York zurück. Das ist von großer Tragik. Zumal der Ukrainekrieg schon längst nicht mehr auf den europäischen Kontinent beschränkt ist. Er hat dramatische globale Auswirkungen, die die Bezeichnung 3. Weltkrieg schon jetzt rechtfertigen. Insbesondere, weil dieser Krieg die Nahrungsmittelversorgung vor allem für die Länder in Afrika immer mehr einschränkt. Wo der Weltfrieden bedroht ist, ist das Handeln der UNO gefordert. Kommentar von Andreas Zumach. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/014221.html

"Bis zum letzten Ukrainer”

Berlin und die EU bereiten neue Waffenlieferungen an die Ukraine vor. Ex-US-Diplomat urteilt, der Westen favorisiere zwecks Schwächung Russlands einen langen Krieg. Ein einst hochrangiger US-Diplomat kommentiert, die transatlantischen Mächte kämpften gegen Russland "bis zum letzten Ukrainer". >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/014213.html

Atomschlag: Was hilft es uns, wenn allein Putin schuld wäre?

Der Krieg in der Ukraine eskaliert. Das Risiko steigt, dass Russland eine erste taktische Atombombe zündet. Eine Katastrophe.  Von Urs P. Gasche. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/014222.html

Schwere Waffen für die Ukraine: "Raus aus der Eskalationslogik"

Der deutsche Panzerbauer Rheinmetall würde gerne 50 seiner ausgemusterten Leopard-1 in die Ukraine schicken und erhält dabei unter anderem ausgerechnet von der grünen Außenministerin Annalena Baerbock Schützenhilfe: "Die Ukraine braucht weiteres militärisches Material - vor allen Dingen auch schwere Waffen", so Baerbock. "Jetzt ist keine Zeit für Ausreden, sondern jetzt ist Zeit für Kreativität und Pragmatismus". Im Lichte der aktuellen Debatte um diese Waffenlieferungen verdichten sich die Anzeichen, dass eine ganze Reihe wichtiger Akteure innerhalb von NATO und EU tatsächlich keinerlei Interesse haben, diplomatische Lösungen für den Ukraine-Krieg zu finden. Stattdessen soll die Lieferung schwerer Waffen zum präferierten Szenario führen: einem lang andauernden und blutigen Stellvertreterkrieg, der allerdings beträchtliche Risiken in sich birgt. Von Jürgen Wagner. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/014197.html

Gorbatschow: "Nie wieder Krieg"

Die diabolische Gemeinheit des menschlichen Lebens besteht in der Allgegenwärtigkeit des Todes mitten im Leben. Das erleben wir alle gerade im Ukraine-Krieg. Deshalb ist dieser Krieg für mitfühlende und mitdenkende Menschen kaum auszuhalten und niemals entschuldbar. "Sterben-müssen bei gleichzeitigem Leben-wollen ist eine Zumutung," ja "ein Skandal", hat Elias Canetti immer wieder betont. Wie lässt sich diese Dialektik aushalten? Durch Religion? Nein, aber durch praktische und praktizierte Ethik, schreibt der Religionsführer Dalai Lama. Vielleicht deshalb die große Hilfsbereitschaft für aus der Ukraine Flüchtende in Deutschland. Wir können viele Verbrechen verzeihen, aber kaum die Gemeinheiten eines Krieges. Von Franz Alt. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/014198.html

Die Mitverantwortung der USA und der NATO – vor der Osterweiterung der NATO wurde mehrfach gewarnt

Fast alle westlichen Medien berichten und kommentieren jetzt zum Krieg in der Ukraine, als ob dieser eine totale Überraschung wäre. Seit 1994 aber haben russische, US-amerikanische und andere Top-Politiker und Politologen vor einer Erweiterung der NATO nach Osten ausdrücklich gewarnt. Doch Bill Clinton wollte die Erweiterung – unausgesprochen, aber klar erkennbar gegen Russland. Von Christian Müller. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/014196.html

Mutwillig verspielt

Nach dem Mauerfall bestand die Chance für eine friedlichere Welt. Sie wurde verspielt - auch durch die Arroganz des Westens. Von Antje Vollmer und Hauke Ritz. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/014202.html

Vom Schachbrett zum Schlachtfeld

Hoffnung kam auf, als der ukrainische Präsident Selenskij Anfang März Friedensverhandlungen vorschlug: Er sei bereit, mit Russland über eine Neutralität des Landes zu verhandeln. Außerdem wolle er mit Moskau einen Kompromiss über den Status der abtrünnigen Gebiete Luhansk und Donezk finden. Aber das waren doch wesentliche Forderungen Moskaus, über die zu verhandeln Anfang des Jahres vom Westen abgelehnt worden war! Auch die Umsetzung der Minsker Verträge wurde schon seit Jahren von der Ukraine verweigert. Im letzten Dezember hatten deutsche Ex-Diplomaten und -Militärs dringend die "Anerkennung der Sicherheitsinteressen beider Seiten" angemahnt, ohne jede Resonanz seitens der Nato-Länder; die Medien erwähnten den Aufruf nicht einmal. Fassungslos fragt man sich: Warum wurden alle diese Initiativen vor dem Krieg boykottiert? Hätte der Krieg durch Verhandlungen verhindert werden können? Von Georg Rammer. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/014211.html

Wer ist schuld an der Klimakatastrophe?

Seit einem halben Jahrhundert warnen Klima- und Umweltwissenschaftler vor der Klimakatastrophe. Doch die Kohlendioxidmenge, die Hauptursache der Katastrophe,  geht weiter nach oben. Als ich vor 30 Jahren die ersten Fernsehsendungen zu diesem Thema produzierte, lag der Ausstoß der Treibhausgase global bei ca. 100 Millionen Tonnen pro Tag, heute sind es etwa 180 Millionen Tonnen jeden Tag. Heute, morgen, übermorgen, nächste Woche, nächstes Jahr usw. Von Franz Alt. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/014214.html

Klimaschutz? Doch nicht jetzt: Fracking gilt plötzlich als Zukunfts-Technologie

Flüssiggas: Europas Nachfrage nach Flüssiggas sorgt für einen unerwarteten Boom in den USA. Auch chinesische Unternehmen haben in letzter Zeit langfristige Abkommen für LNG-Lieferungen unterzeichnet. Von Konrad Ege. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/014207.html

36 Jahre nach Tschernobyl: Deutsche Umwelthilfe und .ausgestrahlt sagen "Atomkraft?!Immer noch: Nein Danke!"

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) und die Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt warnen angesichts des 36. Jahrestags der verheerenden Reaktorkatastrophe im Atomkraftwerk Tschernobyl am 26. April vor einer Wiederbelebung von Atomkraft. Ein neues Hintergrundpapier der DUH und Informationsmaterial von .ausgestrahlt greifen kursierende Mythen und Behauptungen auf und erläutern, warum weder alte noch neue Atomkraftwerke einen Platz in der Energiewende haben. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/014210.html

Türkische Großoffensive: Beklemmendes Schweigen des Westens

Seit 18. April führt die Türkei einen Angriffskrieg in der Luft und am Boden gegen kurdische Kämpfer in benachbarten Nordirak. Artillerie, Kampfflugzeuge und Hubschrauber seien an den "Angriffen auf Lager, Tunnel, Munitionsdepots und Unterstände beteiligt", teilte das Verteidigungsministerium mit. Kommandos und Spezialeinheiten würden anschließend per Hubschrauber in die Region geflogen: "Unsere Operation wird wie geplant erfolgreich fortgesetzt", erklärte Verteidigungsminister Hulusi Akar der Presse. Die Rhetorik, welche die türkische Führung benützt, um ihren neuen Einmarsch in den Irak zu legitimieren, ist verstörend ähnlich mit der Rhetorik von Moskau kurz vor dem russischen Einmarsch in die Ukraine. Aber nicht nur die Rhetorik ist sich verdächtig ähnlich: Beide Länder dringen in ihre Nachbarländer ein und annektieren dort ganze Regionen. Doch die "Wertegemeinschaft" bleibt stumm: Trotz eines Angriffskriegs wagt der Westen die Türkei nicht einmal zu kritisieren. Von Amalia van Gent. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/014206.html

Das Schweigen zum Fall Assange

Assange und Nawalny sind beide Opfer von politischer Verfolgung und Willkürjustiz. Doch sie erfahren unterschiedliche Solidarität. Aber zweierlei Maß darf es nicht geben. Menschenrechte sind unteilbar, gleich ob es aktuell die Verfolgung russischer Kriegsverbrechen in der Ukraine oder amerikanische Menschenrechtsverletzungen betrifft, wie sie im Irak oder in Afghanistan geschahen. Das schulden wir den Opfern - und unserer eigenen Glaubwürdigkeit. Von Helmut Ortner. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/014217.html

Einige Reden bei Ostermärschen 2022

Weitere Redebeiträger befinden sich bei Netzwerk Friedenskooperative >> https://www.friedenskooperative.de/ostermarsch-2022/reden

"'Die Waffen nieder!' Friedenslogik statt Kriegslogik"

Mit dem Motto "'Die Waffen nieder!' Friedenslogik statt Kriegslogik" fand am 29. April 2022 in Gammertingen eine weitere Mahnwache zum Ukraine-Krieg statt. Diese Mahnwachen finden vorläufig wöchentlich jeden Freitag statt. Wir dokumentieren jeweils die vorgetragenen Reden und Texte.

Hinweise

Krieg in der Ukraine: Infos und Aktivitäten der Friedensbewegung

Das Netzwerk Friedenskooperative bietet eine Übersicht der Aktivitäten und Veröffentlichungen der Friedensbewegung an.

Weitere Hinweise:

Mailaktion: Stimmen Sie gegen die nukleare Aufrüstung!

Anfang Juni soll der Gesetzentwurf über das 100-Milliarden Euro schwere Sondervermögen im Bundestag abgestimmt werden. Dieses Paket enthält Gelder zur Anschaffung des neuen “Atombombers”. Der Gesetzentwurf braucht eine ⅔ Mehrheit um verabschiedet zu werden. Hilf uns, diese nukleare Aufrüstung zu verhindern und schreibe eine Mail an Deine*n Abgeordnete*n! Angesichts der explosiven Situation in der Ukraine müssen wir aus der Eskalationsspirale kommen. Gerade jetzt brauchen wir ein neues Nachdenken über Frieden und Sicherheit. Zur Aktion >> https://www.lobbying4peace.de/stimmen-sie-gegen-die-nukleare-aufruestung

Petition: Die Waffen nieder! Friedenslogik statt Kriegslogik!

Mit der Petition der NaturwissenschaftlerInnen-Initiative wird der Bundestag gebeten zu beschließen:
1) Die Kürzung des Rüstungsetats und die Verwendung dieser Ressourcen für die Energiewende hin zu den erneuerbaren Energien und für nachhaltige Entwicklung auch im sozialen Bereich.
2) Keine Grundgesetzänderung, weder zur Schaffung des Sondervermögens von 100 Mrd. Euro für Aufrüstung noch zu einer Verpflichtung dazu.
3) Direkte Beteiligung der Zivilgesellschaft bei Fragen der Friedens- und Sicherheitspolitik. Mehr und zum Online-Unterzeichnen >> https://www.openpetition.de/petition/online/die-waffen-nieder-friedenslogik-statt-kriegslogik

Offener Brief an Kanzler Olaf Scholz

28 Intellektuelle und KünstlerInnen schreiben einen Offenen Brief an Kanzler Scholz. Sie befürworten seine Besonnenheit und warnen vor einem 3. Weltkrieg. Der vollständige Brief und ebenso die Gesamtliste der ErstunterzeichnerInnen ist hier zu lesen >> https://www.emma.de/artikel/offener-brief-bundeskanzler-scholz-339463
Ab sofort kann jede und jeder den offenen Brief unterzeichnen! Wer unterzeichnen möchte, bitte ab sofort auf Change.org >> https://www.change.org/p/offener-brief-an-bundeskanzler-scholz?recruiter=1263059096&recruited_by_id=707cc780-c7b0-11ec-b13c-f51ede250610&utm_source=share_petition&utm_medium=copylink&utm_campaign=petition_dashboard

Termine

:: 01.05.2022, 17:00 - 18:30 Uhr, Sankt Familia in Kassel: Vortrag und Gespräch zum Ukraine-Krieg

Vortrag und Gespräch mit VB-Friedensreferent Clemens Ronnefeldt.
Der Krieg in der Ukraine prägt seit dem 24. Februar 2022 weltweit die politische Diskussion. Es ist die Rede von einer “Zeitenwende”. Die Entspannungs- und Appeasementpolitik der letzten Jahrzehnte scheint uns in die größte Krise seit dem 2. Weltkrieg geführt zu haben. Aufrüstung, Waffenlieferungen, Sanktionen haben Diplomatie und Entspannung abgelöst. Die schrecklichen Bilder von Massengräbern und zerstörten Städten, die Millionen von ukrainischen Flüchtlingen, die aus ihrer Heimat fliehen, die Berichte von Kriegsverbrechen russischer Militärs an der ukrainischen Zivilbevölkerung lösen Ohnmacht, Wut und Hilflosigkeit aus. VA: Katholische Kirchengemeinde Sankt Familia Kassel,  Katholisches Dekanat Kassel-Hofgeismar, Evangelisches Forum, Bildungsforum Sankt Michael. Mehr >> https://www.sankt-familia-kassel.de/index.php/nachrichten-beitrag/vortrag-urkraine-krieg.html

 

 

:: 02.05.2022, 19:30 Uhr Online-Vortrag: "Der Ukraine-Krieg: Hintergründe und Perspektiven“

Nach einem Vortrag von Clemens Ronnefeldt, seit 1992 Referent für Friedensfragen beim deutschen Zweig des Internationalen Versöhnungsbundes, wird es die Möglichkeit zu Rückfragen und zur Diskussion geben. Clemens Ronnefeldt wird auf das historische Verhältnis von Ukraine und Russland eingehen, die Person Wladimir Putin in wichtigen Lebensstationen vorstellen und auf das Verhältnis NATO-Russland seit 1990 eingehen. Friedenskräfte in der Ukraine und in Russland werden ebenso vorgestellt werden wie Möglichkeiten der Deeskalation und der Frage, was in Deutschland getan werden kann, um Leid zu lindern und Friedenspolitisch konstruktive Akzente zu setzen. VA: Friedensinitiative Bielefeld/Ostwestfalen-Lippe, IPPNW Regionalgruppe,Bielefeld, Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte Kriegsdienstgegner*innen OWL, Internationaler Versöhnungsbund - Regionalgruppe Bielefeld. Die Veranstaltung findet im Online-Raum des Versöhnungsbundes statt >> https://lecture.senfcall.de/ber-2qw-hss

 

:: 04.05.2022, 19:00 Uhr im Paul-Schneider-Haus in Simmern: "Der Ukraine-Krieg: Hintergründe und Perspektiven“

Eine Informationsveranstaltung mit Clemens Ronnefeld. Mehr >> http://www.fi-hunsrueck.de/Aktuell.etc

 


:: 06.05.2022 ff. - 18:00 bis 18:45 Uhr Stadtbrunnen in Gammertingen:"Die Waffen nieder! Friedenslogik statt Kriegslogik"

Im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg beherrscht Kriegslogik das Geschehen. Sie dominiert derzeit auch hierzulande in Politik, Medien und Öffentlichkeit. "Die Waffen nieder! Friedenslogik statt Kriegslogik" - so lautet das Motto für wöchentliche Mahnwachen, zu der Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V. und Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Gammertingen einladen. Ab 25. März freitags von 18.00 bis ca. 18.45 Uhr am Stadtbrunnen, Sigmaringer Straße in Gammertingen. Nächster Termin: 6. Mai 2022 >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/014138.html
 

 

::  09.05.2022, 19:00 bis 20:30 Uhr Zehntscheuer in Münsingen: "Otto Umfrid (1857-1920) - Pazifist und Visionär"

Pfarrer Otto Umfrid trat 1894 der Stuttgarter Ortsgruppe der Deutschen Friedensgesellschaft (DFG) bei. Die DFG-VK war zwei Jahre zuvor von Bertha von Suttner und Alfred Fried gegründet worden und ist heute, nach mehreren Fusionen, als DFG-VK bekannt. Umfrid wendet sich entschieden gegen jeden Krieg und eckt damit in der evangelischen Kirche an. Für die DFG wird er zum Ende des vorletzten Jahrhunderts zu einer wichtigen Person. Unermüdlich reist er durchs Land und hält "flammende Vorträge". Am 14.02.1897 redet Umfrid im Gasthaus Ochsen in Münsingen über das Thema: "Die Friedensbewegung - eine weltbewegende Frage". Damit zieht er großen Ärger auf sich. Am  09.05.2022, findet in Münsingen 125 Jahre nach Otto Umfrids Vortrag eine Veranstaltung mit dem Titel "Otto Umfrid (1857-1920) - Pazifist und Visionär" statt. Mehr >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/014044.html

 

:: 20.05.2022, 18:00 Uhr - Rathaus in Bremen: Friedenspreisverleihung 2021 der Stiftung die schwelle

Zum zehnten Mal wird der Internationale Bremer Friedenspreis vergeben. Dafür reisen die Preisträger*innen aus aller Welt an. Der Preis wird am 20. Mai 2022 an Lesvos Solidarity, Jacqueline Flory und Clemens Ronnefeldt verliehen. Alle zwei Jahre vergibt die schwelle den internationalen Bremer Friedenspreis. Damit werden Menschen und Organisationen geehrt, die in ihrer Arbeit Vorbild sind im Einsatz für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung. Mehr >> https://dieschwelle.de/friedenspreis-2021


Veranstaltungstermine finden sich u.a.:
Lebenshaus Schwäbische Alb e.V.
Bubenhofenstr. 3
D-72501 Gammertingen


Eine Anmerkung in eigener Sache: Da unser Engagement für Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie Geld kostet und es keinerlei Zuschüsse gibt, bitten wir um Spenden an unseren Verein. Wir sind durch das Finanzamt Sigmaringen als gemeinnützig und mildtätig anerkannt (letztmals mit Bescheid vom 25.10.2018). Deshalb sind Spenden und Mitgliedsbeiträge steuerabzugsfähig. Eine Spendenbestätigung wird ab 25 € zu Beginn des kommenden Jahres automatisch zugestellt, ansonsten auf Anforderung. ErstspenderInnen bitte unbedingt ihre Anschrift angeben! Danke!!!

Spendenkonto: 
Lebenshaus Schwäbische Alb e.V.
Bank: GLS Bank eG
IBAN: DE36 4306 0967 8023 3348 00
BIC:   GENODEM1GLS

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